Montag, 30. Oktober 2017

Halb-veganes Mac 'n' Cheese oder einfach 'Überbackene Maccaroni mit Gemüsesauce'

Mit veganisierten Rezepten ist das ja immer so eine Sache...klappt halt nicht immer ;)
Zumindest stellte ich mir das nicht-vegane Mac 'n' Cheese anders vor. Aber wenn man nicht mit überhöhten Ansprüchen an die Sache rangeht und denkt "Das muss jetzt aber auch haargenau so schmecken!", ist das hier echt ein super leckeres Rezept. Ich werde es zumindest noch öfters machen!
Die Grundlage basiert auf gekochten Kartoffeln und Möhren. Vorab wird eine Zwiebel oder Schalotte angeschwitzt. Für die Sämigkeit kommen gemahlene Cashewnüsse hinein. Würze geben Gemüsebrühe. Paprikapulver und Senf (letzteres auf keinen Fall weglassen). Damit es flüssiger wird, kommt noch etwas (Pflanzen-)Milch dazu. Bei mir war das Kuhmilch. Deshalb ist es auch nur halb-vegan ;D

mit Pflanzenmilch auch komplett vegan - herrlich würzig - die etwas andere Nudelsauce

Zutaten für 2 Portionen (kleine Auflaufform):
200 g Maccaroni
1 Zwiebel
1 mittegroße Möhre
1 mittelgroße Kartoffel
30 g Cashewkerne
ca. 200 ml Gemüsebrühe
ca. 100 ml Milch (für die vegane Variante: Haferdrink)
1 Msp Paprikapulver
1/2-1 TL Senf
2 EL Vollkorn-Semmelbrösel
Rapsöl

Zubereitung:
Zuerst einen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Sobald es hochkocht, etwas Salz zufügen und die Maccaroni und nach Packungsanleitung garen und anschließend das Wasser abgießen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel abziehen und in kleine Stücke schneiden.Die Möhre und Kartoffel schälen und ebenso in kleine Stücke schneiden. In einem weiteren Topf etwas Rapsöl erhitzen und die Zwiebel darin einige Minuten glasig andünsten. Anschließend die Möhren-und Kartoffelstücke zugeben und einige Minuten anrösten. Danach mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 8-10 garen, bis die Kartoffeln weich sind.
Die Cashewkerne im Mixer ganz fein mahlen. Das gegarte Gemüse, Senf, Milch und das Paprikapulver dazugeben und nochmal durchmixen. Wenn die Konsistenz zu zähflüssig ist, mehr Milch zufügen. Diese sämige Sauce nun zu den gegarten Nudeln geben und miteinander vermengen. Eine Auflaufform mit etwas Öl oder Butter fetten und die Nudeln mit der Sauce darin verteilen.

Zum Schluss mit Semmelbrösel bestreuen und bei 200° Ober-/Unterhitze für 10-15 Minuten backen.

Guten Appetit!


Mittwoch, 25. Oktober 2017

Kürbissuppe mit Pumpernickel-Croutons {Internationaler Kürbistag}

Wie macht ihr eigentlich eure Kürbissuppe? Mit oder ohne Kokosmilch? Kommen Kartoffeln rein zur Bindung? Würzt ihr mit Kreuzkümmel und Ingwer oder nur klassisch mit Gemüsebrühe?
Ich glaube ja, dass jede Familie ihr eigenes Kürbissuppenrezept hat. Außer meine. Wir vergessen nämlich immer und die Rezepte aufzuschreiben oder zu markieren (wenn wir sie aus Zeitschriften haben). Das ist übrigens ein Grund weshalb ich blogge: Damit ich mir die guten Rezepte sofort notiere, verewige und von überall darauf zugreifen kann 😉
Neulich zum Beispiel als ich die Kürbis-Tarte machen wollte, habe ich das Rezept nicht gefunden. Meine Mutter hatte es nicht in ihre persönliche Rezeptekladde notiert und ich nicht in meine...also habe ich mich an einen Berg Zeitschriften gesetzt. Zum Glückt hatte ich vor Jahren mal die Zeitschriften nach Jahreszeiten sortiert, so ging es relativ schnell 😀
Das Gute an Zeitschriften ist ja, dass man die bei der Zubereitung des Essens gerne mal voll kleckert. Mein Credo ist ja: Je eingesauter die Rezepteseite, umso besser das Rezept!
Das Rezept für die Kürbis-Tarte habe ich so neulich wiedergefunden, aber das für die Kürbissuppe war nicht aufzutreiben. Da ich das Kochen aber von meiner Mutter gelernt habe, haben wir denselben Stil: Es kommt einfach immer das rein, was da ist - ohne das großartig Reste entstehen. Soll heißen: Ein ganzer Kürbis, eine Dose Kokosmilch, der Rest nach Gefühl und Geschmack. #soeinfachistkochen

Die Kürbissuppe blogge ich extra zum internationalen Tag des Kürbisses zusammen mit anderen Bloggern aus dem Münsterland und Umgebung. Wie schon im Frühjahr mit den Karotte...

Hier ist eine vollständige Liste aller Blogger, die dieses Mal dabei sind! 

 Tina von Küchenmomente: www.kuechenmomente.de/
Regina von Kochen aus Liebe
Felix von Felix´Kochbook www.felixkochbook.de
Annemarie von Kleines Fräulein Cupcake www.kleinesfräulein.de
Leila von MünsterMama www.muenstermama.de
Julia von Naschen mit der Erdbeerqueen www.naschenmitdererdbeerqueen.de
Michael von SalzigSüssLecker www.salzig-suess-lecker.de
Patricia von Patces Patisserie www.patces-patisserie.blogspot.de
Patricia von Probieren und Studieren www.probieren-und-studieren.blogspot.de


Zutaten für 4 Personen (macht einfach mehr und ladet wen ein oder friert was ein für schlechte Zeiten ;)
1 Kürbis (egal ob Hokkaido oder Butternut)
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
4 Kartoffeln (mittelgroß)
1-2 EL Rapsöl
ca. 400 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch (400 g)
Salz & Pfeffer
1 TL Curry
Gemahlener oder frischer, fein gehackter Ingwer
etwas frischer oder gemahlener Koriander (wer's mag) 
Topping:
Frische Petersilie
4 Scheiben Pumpernickel
2 TL Butter

Zubereitung:
 Für das Topping Pumpernickel grob zerbröseln. In einer Pfanne die Butter erhitzen und das Pumpernickel darin knusprig anrösten.

Den Kürbis waschen (beim Hokkaido) oder schälen (beim Butternut). Anschließend in kleine Stücke schneiden (irgendwas zwischen Walnussgroß und Haselnussgroß ;). Die Kartoffeln schälen, abwaschen und in kleine Stücke schneiden.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel abziehen, fein würfeln und im Öl anschwitzen, den Knoblauch ebenso. Die Kürbis-und Kartoffelwürfel hinzufügen und alles einige Minuten dünsten. Dann mit so viel Gemüsebrühe ablöschen, dass das Gemüse gerade so bedeckt ist. Auf höchster Stufe aufkochen lassen, dann die Hitzer herunterregeln und ca. 15-20 Minuten köcheln lassen bei mittlerer Hitze. Die Kürbis-und Kartoffelstücke sollten weich sein. Zum Schluss pürieren, die Kokosmilch zufügen und nach Gusto mit den Gewürzen abschmecken.

Die Kürbissuppe auf die Teller verteilen und mit den Pumpernickel-Croutons und der Petersilie dekorieren.
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Samstag, 21. Oktober 2017

Knuspriger Kartoffel-Lachs-Flammkuchen ohne (Hefe-)Teig

Im Herbst hat Flammkuchen Hochkonjunktur, aber wenn ich ehrlich bin, esse ich den das ganze Jahr über ganz gerne. Natürlich nicht nur klassisch mit Schmand, Zwiebeln und Schinken/Speck. Nein, Im Frühjahr mit grünem Spargel und im Herbst mit Kürbis. Diese Variante mit Kartoffeln, Lachs und Rucola geht aber sogar das ganze Jahr über. Die Kartoffeln wandern in meinem Rezept übrigens nicht in den Belag, sondern agieren als Boden. Ein Boden aus Hefeteig mit Mehl existiert hier nämlich nicht. Die rohen Kartoffeln werden in ganz feine Scheiben gehobelt und im Ofen kross gebacken, dass man sie schon als Chips essen könnte. Aber wir reißen uns hier noch zusammen, bestreichen die knusrigen Kartoffelscheiben mit Schmand und Meerrettich, verteilen Räucherlachs darüber und zum Schluss noch Rucola! Und jetzt können wir uns hemmungslos darüber hermachen ;)

Guten Appetit!
Zutaten für 4 Personen (zwei Backbleche):
ca. 1 kg Kartoffeln
2-3 EL Olivenöl
Kräutersalz

200 g Schmand
1-2 TL Sahne-Meerretich (nach Geschmack)
Salz & Pfeffer

400 g Räucherlachs
100 g Rucola oder Feldsalat

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, abwaschen und in dünne Scheiben schneiden (1-2 mm dick; mit einer speziellen Reibe, der Brotschneidemaschine oder wer es kann mit der Hand).
Die Kartoffelscheiben auf zwei (!) mit Backpapier belegte Backbleche legen, sodass sie sich leicht überlappen. Ungefähr so:

 Mit Olivenöl besprenkeln und Kräutersalz bestreuen. Beide Bleche bei Umluft 220° für ca. 30 Minuten backen (ab und zu mal kontrollieren, nicht dass sie zu dunkel werden).

In der Zwischenzeit den Schmand mit Meerettich, Salz und Pfeffer verrühren.
Rucola abwaschen und trocken schütteln.

Wenn die Kartoffeln gar sind, aus dem Ofen holen und mit dem Meerretich-Schmand bestreichen. Anschließend mit den Räucherlachs-Scheiben und dem Rucola belegen.

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Dienstag, 17. Oktober 2017

Hafer-Quark-Bratlinge mit Kürbis-Hummus

 Diese Hafer-Quark-Bratlinge sind keine Neuheit auf meinem Teller, ich habe sie schon unzählige Male gemacht. Die Beilagen variieren dabei immer wieder, je nachdem was gerade Saison hat und ich im Haus habe. Dieses Mal waren das Kichererbsen und Kürbis - und schwuppdiwupp hatte ich kurze Zeit später Kürbis-Hummus zu den vegetarischen Buletten!
Letztere sind easy zubereitet: Einfach Möhren raspeln, kurz mit Schalotten andünsten und anschließend mit Haferflocken, Kleie, Quark und Ei verrühren, würzen und formschöne Buletten formen ;)

Wenn Euch die Gewürze missfallen: Ersetzt sie mit welchen, die euch gefallen! Italienische Kräuter passen auch, dann könnte man also Beilage einen Tomatensalat machen oder man gibt ein paar getrocknete Tomaten mit in den Buletten-Teig.
Sättigend - Eiweiß-und ballaststoffreiche Mahlzeit - schmecken auch am nächsten Tag kalt

Zutaten für 8 Bratlinge:
250 g Quark
1 Ei
Salz & Pfeffer
100 g zarte Haferflocken
40 g Haferkleie
3 EL Leinsamen
3 EL frische Gartenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Kresse
1 Zwiebel oder Schalotte
2-3 mittelgroße Möhren 

Kürbis-Hummus:
1 Dose Kichererbsen
ca. 250 g Kürbispüree
Salz & Pfeffer
ein paar Spritzer Zitronensaft
1-2 EL Rapsöl
eine Knoblauchzehe
1 Msp Kreuzkümmel
1 Msp Curry (optional)

Zubereitung:Für die Braltinge: Möhren schälen und Schalotte abziehen. Möhren mit der Reibe raspeln, Schalotte fein würfeln. Ein wenig Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und beides andünsten, Gewürze zugeben und kurz mitdünsten. Etwas herunterkühlen lassen.
Quark und Ei gut verrühren. Leinsamen, Haferflocken, Haferkleie, das angebratene Gemüse und die Kräuter untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus dem Teig nun 8 gleichgroße Buletten formen und diese in eine heiße Pfanne mit etwas Öl geben und von beiden Seiten knusprig anbraten.


Für das Hummus: Kichererbsen pürieren und das Kürbispüree unterrühren mit einem Schneebesen. Zitronensaft und Rapsöl zufügen und anschließend abschmecken mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kreuzkümmel.
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Freitag, 13. Oktober 2017

Tater Tots & Möhrensalat mit Kürbiskernen aus dem Ofen

Ich muss sagen: Tater Tots hört sich nicht super einladend ein. Erinnert mich ein wenig an den Spruch: Keine Ahnung warum niemand zu meinem 8. Geburtstag gekommen ist. Ich habe auf meiner Einladung geschrieben, dass es Tote gibt." (Tote stat Torte, you know).
Der Name ist aber eigentlich ganz nachvollziehbar. Ganz grob gesagt: Tater ist die Abkürzung von Potato, also Kartoffel und Tots meint so viel wie "Kerlchen" oder "Knirpse". Kartoffe-Knirpse also 😉
Aber was genau sind jetzt Tater Tots? Also...in meinen Augen ist das gebackener Kartoffelstampf. Wenn man Wikipedia und meinen Englisch-Kenntnissen vertrauen mag, sind es "Deep-Fried Grated Potatoes". Ich übersetze es frei mit "unglaublich doll frittierte Kartoffelraspel" (ja, ich kann ganz gut Englisch)
Na ja, auf jeden Fall, sollen die Tater Tots also frittiert sein und aus geriebener Kartoffel bestehen 🤔 Meine sind aus gekochten und gestampften Kartoffeln und im Ofen gebacken. Also irgendwer hat hier was falsch verstanden, Wikipedia. Googelt man nämlich fleißig weiter nach Rezepten, gerät man überproportional an Rezepte, in denen die Kartoffeln gekocht und gestampft werden.  #sovieldazu #ichlassdasmalsostehen #alsodietatertotsjetztnicht
Resteverwertung für Kartoffeln vom Vortag -  Gesünder als das (frittierte) Original - Einfach und schnell

Zutaten für eine Portion
Für die Tater Tots:
3 Kartoffeln
1 Frühlingszwiebel
2 TL TK-Gartenkräuter
Salz & Pfeffer
1 Msp Muskat
1 leicht gehäufter EL Dinkelmehl

Für den Möhrensalat aus dem Ofen:
3 Möhren
1 Spritzer Zitronensaft
1 TL Ahornsirup
1 EL Rapsöl
1 Msp gemahlener Ingwer 
1 EL Kürbiskerne 
Salz

Nach dem Backen:
Ein paar Spritzer Leinöl
1 Prise Piri Piri

Zubereitung:
Für die Tater Tots die Kartoffeln schälen und im Salzwasser solange garen bis sie weich sind. Wasser abgießen und die Kartoffeln stampfen. Etwas auskühlen lassen.
Lauchzwiebel waschen, Enden entfernen und in Ringe schneiden. Zusammen mit den Gewürzen zu dem Kartoffelstampf geben und unterrühren. Abschmecken. Zuletzt das Mehl untermischen. Aus der Masse nun mit den Händen kleine Portionen abnehmen und zu Plätzchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Ofen vorheizen auf 200° C Ober-/Unterhitze.

Für den Möhrensalat zuerst die Kürbiskerne im Mixer fein mahlen. Anschließend die Möhren schälen, Enden entfernen und diese mit der Reibe reiben oder auch kurz in die Küchenmaschine werfen. Kürbiskerne und Möhrenraspel vermischen. Öl, Ahornsirup, Zitronensaft und Salz vermischen und unter die Möhren mengen. Den Möhrensalat zu den Tater Tots auf Backblech geben und glattstreichen. Wer knusprige Tater Tots haben will, kann sie jetzt nocht mit etwas Öl bestreichen. Wer gerade auf Diät ist, solltes es lassen ;)
(Ich habe es auch weggelassen btw :D)

Tater Tots 20-25 Minuten backen, den Möhrensalat bereits nach 15 Minuten aus dem Ofen holen. Auf den Möhrensalat könnt ihr zum Schluss noch etwas Leinöl geben (dieses darf nicht erhitzt werden!).
Dazu kann man auch prima einen Dipp reichen, vielleicht was mit Knoblauch? 
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Montag, 9. Oktober 2017

Selbstgemachte Kürbis-Gnocchi in Basilikum-Butter

Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen?
Meine Kürbisrezept-Entdeckung des Jahres!
🎉 Dabei hat es ganz unscheinbar angefangen:
Bei der Zubereitung dieses Gerichtes habe ich mich etwas schlecht gefühlt. Die Quelle, wo ich das Rezept her habe, sagt nämlich dass die von mir gewählte Menge für zwei Personen reichen soll! 😮 Ich habe zuerst nur die Hälfte der u.a. Menge gemacht, also für eine Person, da ich auch nur für mich gekocht habe. Dann sah ich das nur ein paar wenige Gnocchi herauskamen und ich habe nochmal eine Fuhre gemacht 😀
Und wisst ihr was? Ich bin nicht mal übersättigt gewesen 🤔 #wohntdanochjemandinmir? #werbinich #undwennjawieviele?
 Na ja, auf jeden Fall lohnt sich das Rezept! Es ist super lecker und ich hatte noch nie so eine tolle Konsistenz bei Gnocchi :)) Manchmal werden die mit Kartoffeln schnell mal zu mehlig und das ist gar nicht mein Fall. Diese hier waren recht fest von der Konsistenz.
Übrigens sind die Gnocchi vegan!
sättigend (wenn man für zwei isst ;) - Herbstgericht - laktosefrei - statt Butter Rapsöl nehmen, dann ist es vegan

Zutaten für eine gute Portion:
120 g Kürbispüree
40 g Dinkelgrieß
60 g Dinkelmehl Typ 630
1 Prise Salz
10 g Speisestärke

Außerdem:
1 EL Butter
1 Prise Cayenne-Pfeffer
1 Prise Salz
ein paar frische Blätter Basilikum 
in Scheiben geschnittene Möhren (optional)

Zubereitung:
Für die Gnocchi alle Zutaten mit den Händen verkneten, sodass ein glatter Teig entsteht. Den Teig zu einem ca. 15-20 cm langen langen Strang formen.Wenn das Kürbispüree direkt aus dem Kühlschrank kommt, kann der Teig gleich weiter verarbeitet werden, ansonsten sollte der Teig erstmal eine halbe Stunden im Kühlschrank erkalten. Dafür den Strang in Frischhaltefolie einrollen.
Wenn der Teig kalt ist, mit einem Messer ca. 1 cm dicke Scheiben von dem Strang schneiden, falls der Teig kleben sollte, die Klinge des Messers in Mehl tauchen.
Mit einer Gabel die Gnocchi etwas eindrücken, damit das typische Muster entsteht.
In einer Pfanne Butter erhitzen, die Gnocchi und - wer mag - die Möhrenscheiben darin mehrere Minuten knusprig anbraten. Mit Cayenne-Pfeffer und Salz abschmecken. Kurz vor Ende Basilikum hinzufügen, noch ein paar Mal schwenken und anschließend servieren.

Die Gnocchi schmecken auch mit bunten Pfannengemüse und Bergkäse sehr lecker!
 

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Freitag, 6. Oktober 2017

Dinkel-Spätzle mit Champignon-Sauce

Herbstzeit ist nicht nur Kürbiszeit, Rote-Bete-Zeit, Apfel-Zeit...Nein, auch Pilze gehören zur Herbstzeit! 
Obwohl Pfifferlinge ja eindeutig im Sommer Saison haben und Champignons das ganze Jahr zu kaufen gibt...habt ihr nicht auch dieses Bild vor Augen, wie man im Herbst mit Körbchen in den Wald geht und Pilze sammeln geht? Also nicht das ich das schon einmal in meinem Leben gemacht hätte (denn dann würde ich nicht pumperlgesund hier sitzen und munter das Rezept abtippen). Ich habe bei sowas nämlich Angst, einen giftigen Pilz zu erwischen. Ich vertraue da den Marktbeschickern mehr als mir ;)

Herbstliches Soulfood -  Leichte Mehlschwitze mit Milch statt Sahne

Zutaten für eine Portion:
80-100 g Dinkel-Spätzle
150 g Champignons
1 TL Butter
1 TL Mehl
1 Schalotte
100 ml Vollmich
50 ml Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
Frische Petersilie

Zubereitung:
Champignons vorsichtig säubern und in Scheiben schneiden. Schalotte abziehen und ganz ganz fein würfeln. In einer Pfanne 5 Min glasig dünsten. Champignons hinzugeben und 3 Min kräftig anbraten. Mit Brühe ablöschen und Milch aufgießen. Alles 10-15 Min köcheln lassen bis eine gute Sauce entsteht.Falls die Sauce nicht genug andickt,  etwas Speisestärke mit wenig Wasser glattrühren, unter die Sauce rühren und einmal aufkochen lassen. Nach dem Aufkochen dickt die Sauce dann auf jeden Fall an. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen.
 
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Montag, 2. Oktober 2017

Curry mit roten Linsen, Zucchini und Blumenkohl [Masur Dal]

Neben der mediterranen Küche finde ich die indische Küche super interessant und schmackhaft! Wenn man zwar die indischen Namen liest, kann man sich zwar meistens nicht viel darunter vorstellen, aber sobald man einen Blick auf die Zutatenliste wirft, erahnt man, dass es lecker sein muss ;) Zudem ist die indische Küche auch sehr stark vegetarisch orientiert, sodass man gar nicht merkt, dass eine (fleischige) Komponente fehlt.

Das hier könnte zum Beispiel schon fast als Masur Dal durchgehen. Dal bezeichnet Gerichte aus der indischen oder pakistanischen Küche, die vorwiegend aus Hülsenfrüchte bestehen. Hülsenfrüchte sind Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Erbsen. Dal wird durch die lange Kochzeit der Hülenfrüchte allerdings eher breiig in der Konsistenz. Ich persönlich mag es gerne so, dass man noch gut erkennt, was da eigentlich alles drin ist. Wie ihr seht, sind hier rote Linsen, Paprika, Lauchzwiebeln, Möhren, Blumenkohl und auch noch Zucchini drin. Das Gemüse wird alles angebraten, erst dann kommen die roten Linsen hinzu und alles wird mit Wasser abgelöscht. Nach knapp zehn Minuten sind die Linsen auch schon gar und erst dann (!) sollte man würzen. Würzt man Linsen schon im Vorfeld, dauert das Garen nämlich eine ganze Ecke länger! Schreiben wir uns das bitte mal hinter Ohren ;)

 Getopppt habe ich das Curry zum Schluss mit körnigen Frischkäse und frischer Petersilie!

Wenig Kohlenhydrate - sättigend durch die Linsen - vielseitig durch verschiedene Gemüsesorten

Zutaten für zwei Portionen:
2 EL Rapsöl
2 Möhren
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1 Zucchini
100 g rote Linsen
1/2 Kopf Blumenkohl
300-400 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
1 gehäufter EL Curry-Paste oder vegetarischer Aufstrich mit Curry
1/2 TL Paprikapulver
1 Msp Piri Piri
1 Prise Zimt
 TL Curry 

Topping:
Vollmilchjoghurt oder körniger Frischkäse
Petersilie
1 Lauchzwiebel, in feine Ringe geschnitten

Zubereitung:
Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Im Öl anbraten. Möhren schälen und in kleine Stückchen schneiden, Zucchini waschen vierteln und in Scheiben schneiden. DIe Paprika waschen, entkernen, in Streifen und anschließend in kleine Stückchen schneiden. Rote Linsen mit kaltem Wasser abwaschen. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zupfen.
Das Gemüse in der großen Pfanne mehrere Minuten anbraten. Anschließend die roten Linsen zufügen und einige Minuten mit braten. Dann mit dem Wasser ablöschen. Alles 10 Minunten köcheln lassen bis die Linsen zerfallen und gar sind. Erst jetzt mit Gemüsebrühe, Curry, Paprika, Piri Piri und Zimt würzen. Die Curry-Paste unterrühren.
Solange köcheln lassen bis das Wasser fast vollständig aufgesogen bzw. verdampft ist. Das Dal auf zwei Teller anrichten, mit Joghurt oder Hüttenkäse toppen, Petersilie drüberzupfen und die Lauchzwiebel-Ringe obendrüber streuen.
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