Dienstag, 17. Oktober 2017

Hafer-Quark-Bratlinge mit Kürbis-Hummus

 Diese Hafer-Quark-Bratlinge sind keine Neuheit auf meinem Teller, ich habe sie schon unzählige Male gemacht. Die Beilagen variieren dabei immer wieder, je nachdem was gerade Saison hat und ich im Haus habe. Dieses Mal waren das Kichererbsen und Kürbis - und schwuppdiwupp hatte ich kurze Zeit später Kürbis-Hummus zu den vegetarischen Buletten!
Letztere sind easy zubereitet: Einfach Möhren raspeln, kurz mit Schalotten andünsten und anschließend mit Haferflocken, Kleie, Quark und Ei verrühren, würzen und formschöne Buletten formen ;)

Wenn Euch die Gewürze missfallen: Ersetzt sie mit welchen, die euch gefallen! Italienische Kräuter passen auch, dann könnte man also Beilage einen Tomatensalat machen oder man gibt ein paar getrocknete Tomaten mit in den Buletten-Teig.
Sättigend - Eiweiß-und ballaststoffreiche Mahlzeit - schmecken auch am nächsten Tag kalt

Zutaten für 8 Bratlinge:
250 g Quark
1 Ei
Salz & Pfeffer
100 g zarte Haferflocken
40 g Haferkleie
3 EL Leinsamen
3 EL frische Gartenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Kresse
1 Zwiebel oder Schalotte
2-3 mittelgroße Möhren 

Kürbis-Hummus:
1 Dose Kichererbsen
ca. 250 g Kürbispüree
Salz & Pfeffer
ein paar Spritzer Zitronensaft
1-2 EL Rapsöl
eine Knoblauchzehe
1 Msp Kreuzkümmel
1 Msp Curry (optional)

Zubereitung:Für die Braltinge: Möhren schälen und Schalotte abziehen. Möhren mit der Reibe raspeln, Schalotte fein würfeln. Ein wenig Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und beides andünsten, Gewürze zugeben und kurz mitdünsten. Etwas herunterkühlen lassen.
Quark und Ei gut verrühren. Leinsamen, Haferflocken, Haferkleie, das angebratene Gemüse und die Kräuter untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus dem Teig nun 8 gleichgroße Buletten formen und diese in eine heiße Pfanne mit etwas Öl geben und von beiden Seiten knusprig anbraten.


Für das Hummus: Kichererbsen pürieren und das Kürbispüree unterrühren mit einem Schneebesen. Zitronensaft und Rapsöl zufügen und anschließend abschmecken mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kreuzkümmel.
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Freitag, 13. Oktober 2017

Tater Tots & Möhrensalat mit Kürbiskernen aus dem Ofen

Ich muss sagen: Tater Tots hört sich nicht super einladend ein. Erinnert mich ein wenig an den Spruch: Keine Ahnung warum niemand zu meinem 8. Geburtstag gekommen ist. Ich habe auf meiner Einladung geschrieben, dass es Tote gibt." (Tote stat Torte, you know).
Der Name ist aber eigentlich ganz nachvollziehbar. Ganz grob gesagt: Tater ist die Abkürzung von Potato, also Kartoffel und Tots meint so viel wie "Kerlchen" oder "Knirpse". Kartoffe-Knirpse also 😉
Aber was genau sind jetzt Tater Tots? Also...in meinen Augen ist das gebackener Kartoffelstampf. Wenn man Wikipedia und meinen Englisch-Kenntnissen vertrauen mag, sind es "Deep-Fried Grated Potatoes". Ich übersetze es frei mit "unglaublich doll frittierte Kartoffelraspel" (ja, ich kann ganz gut Englisch)
Na ja, auf jeden Fall, sollen die Tater Tots also frittiert sein und aus geriebener Kartoffel bestehen 🤔 Meine sind aus gekochten und gestampften Kartoffeln und im Ofen gebacken. Also irgendwer hat hier was falsch verstanden, Wikipedia. Googelt man nämlich fleißig weiter nach Rezepten, gerät man überproportional an Rezepte, in denen die Kartoffeln gekocht und gestampft werden.  #sovieldazu #ichlassdasmalsostehen #alsodietatertotsjetztnicht
Resteverwertung für Kartoffeln vom Vortag -  Gesünder als das (frittierte) Original - Einfach und schnell

Zutaten für eine Portion
Für die Tater Tots:
3 Kartoffeln
1 Frühlingszwiebel
2 TL TK-Gartenkräuter
Salz & Pfeffer
1 Msp Muskat
1 leicht gehäufter EL Dinkelmehl

Für den Möhrensalat aus dem Ofen:
3 Möhren
1 Spritzer Zitronensaft
1 TL Ahornsirup
1 EL Rapsöl
1 Msp gemahlener Ingwer 
1 EL Kürbiskerne 
Salz

Nach dem Backen:
Ein paar Spritzer Leinöl
1 Prise Piri Piri

Zubereitung:
Für die Tater Tots die Kartoffeln schälen und im Salzwasser solange garen bis sie weich sind. Wasser abgießen und die Kartoffeln stampfen. Etwas auskühlen lassen.
Lauchzwiebel waschen, Enden entfernen und in Ringe schneiden. Zusammen mit den Gewürzen zu dem Kartoffelstampf geben und unterrühren. Abschmecken. Zuletzt das Mehl untermischen. Aus der Masse nun mit den Händen kleine Portionen abnehmen und zu Plätzchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Ofen vorheizen auf 200° C Ober-/Unterhitze.

Für den Möhrensalat zuerst die Kürbiskerne im Mixer fein mahlen. Anschließend die Möhren schälen, Enden entfernen und diese mit der Reibe reiben oder auch kurz in die Küchenmaschine werfen. Kürbiskerne und Möhrenraspel vermischen. Öl, Ahornsirup, Zitronensaft und Salz vermischen und unter die Möhren mengen. Den Möhrensalat zu den Tater Tots auf Backblech geben und glattstreichen. Wer knusprige Tater Tots haben will, kann sie jetzt nocht mit etwas Öl bestreichen. Wer gerade auf Diät ist, solltes es lassen ;)
(Ich habe es auch weggelassen btw :D)

Tater Tots 20-25 Minuten backen, den Möhrensalat bereits nach 15 Minuten aus dem Ofen holen. Auf den Möhrensalat könnt ihr zum Schluss noch etwas Leinöl geben (dieses darf nicht erhitzt werden!).
Dazu kann man auch prima einen Dipp reichen, vielleicht was mit Knoblauch? 
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Montag, 9. Oktober 2017

Selbstgemachte Kürbis-Gnocchi in Basilikum-Butter

Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen?
Meine Kürbisrezept-Entdeckung des Jahres!
🎉

Dabei hat es ganz unscheinbar angefangen:
Bei der Zubereitung dieses Gerichtes habe ich mich etwas schlecht gefühlt. Die Quelle, wo ich das Rezept her habe, sagt nämlich dass die von mir gewählte Menge für zwei Personen reichen soll! 😮 Ich habe zuerst nur die Hälfte der u.a. Menge gemacht, also für eine Person, da ich auch nur für mich gekocht habe. Dann sah ich das nur ein paar wenige Gnocchi herauskamen und ich habe nochmal eine Fuhre gemacht 😀
Und wisst ihr was? Ich bin nicht mal übersättigt gewesen 🤔 #wohntdanochjemandinmir? #werbinich #undwennjawieviele?
 Na ja, auf jeden Fall lohnt sich das Rezept! Es ist super lecker und ich hatte noch nie so eine tolle Konsistenz bei Gnocchi :)) Manchmal werden die mit Kartoffeln schnell mal zu mehlig und das ist gar nicht mein Fall. Diese hier waren recht fest von der Konsistenz.
Übrigens sind die Gnocchi vegan!
sättigend (wenn man für zwei isst ;) - Herbstgericht - laktosefrei - statt Butter Rapsöl nehmen, dann ist es vegan

Zutaten für eine gute Portion:
120 g Kürbispüree
40 g Dinkelgrieß
60 g Dinkelmehl Typ 630
1 Prise Salz
10 g Speisestärke

Außerdem:
1 EL Butter
1 Prise Cayenne-Pfeffer
1 Prise Salz
ein paar frische Blätter Basilikum 
in Scheiben geschnittene Möhren (optional)

Zubereitung:
Für die Gnocchi alle Zutaten mit den Händen verkneten, sodass ein glatter Teig entsteht. Den Teig zu einem ca. 15-20 cm langen langen Strang formen.Wenn das Kürbispüree direkt aus dem Kühlschrank kommt, kann der Teig gleich weiter verarbeitet werden, ansonsten sollte der Teig erstmal eine halbe Stunden im Kühlschrank erkalten. Dafür den Strang in Frischhaltefolie einrollen.
Wenn der Teig kalt ist, mit einem Messer ca. 1 cm dicke Scheiben von dem Strang schneiden, falls der Teig kleben sollte, die Klinge des Messers in Mehl tauchen.
Mit einer Gabel die Gnocchi etwas eindrücken, damit das typische Muster entsteht.
In einer Pfanne Butter erhitzen, die Gnocchi und - wer mag - die Möhrenscheiben darin mehrere Minuten knusprig anbraten. Mit Cayenne-Pfeffer und Salz abschmecken. Kurz vor Ende Basilikum hinzufügen, noch ein paar Mal schwenken und anschließend servieren.

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Freitag, 6. Oktober 2017

Dinkel-Spätzle mit Champignon-Sauce

Herbstzeit ist nicht nur Kürbiszeit, Rote-Bete-Zeit, Apfel-Zeit...Nein, auch Pilze gehören zur Herbstzeit! 
Obwohl Pfifferlinge ja eindeutig im Sommer Saison haben und Champignons das ganze Jahr zu kaufen gibt...habt ihr nicht auch dieses Bild vor Augen, wie man im Herbst mit Körbchen in den Wald geht und Pilze sammeln geht? Also nicht das ich das schon einmal in meinem Leben gemacht hätte (denn dann würde ich nicht pumperlgesund hier sitzen und munter das Rezept abtippen). Ich habe bei sowas nämlich Angst, einen giftigen Pilz zu erwischen. Ich vertraue da den Marktbeschickern mehr als mir ;)

Herbstliches Soulfood -  Leichte Mehlschwitze mit Milch statt Sahne

Zutaten für eine Portion:
80-100 g Dinkel-Spätzle
150 g Champignons
1 TL Butter
1 TL Mehl
1 Schalotte
100 ml Vollmich
50 ml Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
Frische Petersilie

Zubereitung:
Champignons vorsichtig säubern und in Scheiben schneiden. Schalotte abziehen und ganz ganz fein würfeln. In einer Pfanne 5 Min glasig dünsten. Champignons hinzugeben und 3 Min kräftig anbraten. Mit Brühe ablöschen und Milch aufgießen. Alles 10-15 Min köcheln lassen bis eine gute Sauce entsteht.Falls die Sauce nicht genug andickt,  etwas Speisestärke mit wenig Wasser glattrühren, unter die Sauce rühren und einmal aufkochen lassen. Nach dem Aufkochen dickt die Sauce dann auf jeden Fall an. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen.
 
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Montag, 2. Oktober 2017

Curry mit roten Linsen, Zucchini und Blumenkohl [Masur Dal]

Neben der mediterranen Küche finde ich die indische Küche super interessant und schmackhaft! Wenn man zwar die indischen Namen liest, kann man sich zwar meistens nicht viel darunter vorstellen, aber sobald man einen Blick auf die Zutatenliste wirft, erahnt man, dass es lecker sein muss ;) Zudem ist die indische Küche auch sehr stark vegetarisch orientiert, sodass man gar nicht merkt, dass eine (fleischige) Komponente fehlt.

Das hier könnte zum Beispiel schon fast als Masur Dal durchgehen. Dal bezeichnet Gerichte aus der indischen oder pakistanischen Küche, die vorwiegend aus Hülsenfrüchte bestehen. Hülsenfrüchte sind Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Erbsen. Dal wird durch die lange Kochzeit der Hülenfrüchte allerdings eher breiig in der Konsistenz. Ich persönlich mag es gerne so, dass man noch gut erkennt, was da eigentlich alles drin ist. Wie ihr seht, sind hier rote Linsen, Paprika, Lauchzwiebeln, Möhren, Blumenkohl und auch noch Zucchini drin. Das Gemüse wird alles angebraten, erst dann kommen die roten Linsen hinzu und alles wird mit Wasser abgelöscht. Nach knapp zehn Minuten sind die Linsen auch schon gar und erst dann (!) sollte man würzen. Würzt man Linsen schon im Vorfeld, dauert das Garen nämlich eine ganze Ecke länger! Schreiben wir uns das bitte mal hinter Ohren ;)

 Getopppt habe ich das Curry zum Schluss mit körnigen Frischkäse und frischer Petersilie!

Wenig Kohlenhydrate - sättigend durch die Linsen - vielseitig durch verschiedene Gemüsesorten

Zutaten für zwei Portionen:
2 EL Rapsöl
2 Möhren
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1 Zucchini
100 g rote Linsen
1/2 Kopf Blumenkohl
300-400 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
1 gehäufter EL Curry-Paste oder vegetarischer Aufstrich mit Curry
1/2 TL Paprikapulver
1 Msp Piri Piri
1 Prise Zimt
 TL Curry 

Topping:
Vollmilchjoghurt oder körniger Frischkäse
Petersilie
1 Lauchzwiebel, in feine Ringe geschnitten

Zubereitung:
Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Im Öl anbraten. Möhren schälen und in kleine Stückchen schneiden, Zucchini waschen vierteln und in Scheiben schneiden. DIe Paprika waschen, entkernen, in Streifen und anschließend in kleine Stückchen schneiden. Rote Linsen mit kaltem Wasser abwaschen. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zupfen.
Das Gemüse in der großen Pfanne mehrere Minuten anbraten. Anschließend die roten Linsen zufügen und einige Minuten mit braten. Dann mit dem Wasser ablöschen. Alles 10 Minunten köcheln lassen bis die Linsen zerfallen und gar sind. Erst jetzt mit Gemüsebrühe, Curry, Paprika, Piri Piri und Zimt würzen. Die Curry-Paste unterrühren.
Solange köcheln lassen bis das Wasser fast vollständig aufgesogen bzw. verdampft ist. Das Dal auf zwei Teller anrichten, mit Joghurt oder Hüttenkäse toppen, Petersilie drüberzupfen und die Lauchzwiebel-Ringe obendrüber streuen.
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Donnerstag, 28. September 2017

Kürbis-Tarte mit Feldsalat

Die Kürbiszeit ist wieder da!
Neben meinen Neuentdeckungen aus dem letzten Jahr wie der Kürbis-Flammkuchen, die Kartoffel-Kürbis-Rösti und die Apfel-Kürbis-Galette muss ich in diesem Jahr natürlich auch wieder ein paar neue Rezepte ausprobieren mit der orangenen Frucht! #fortbildungistdasAundO #auchinderküche

Diese Tarte ist super lecker und machen wir zu Hause schon seit ein paar Jahren regelmäßig in der Kürbis-Saison. Je nachdem was wir gerade da haben mit Butternusskürbis oder Hokkaido-Kürbis. Dieser wird nach dem Garen püriert und mit Eiern, Sahne und Gewürze verrührt. Die cremige Masse kommt auf einen Dinkelvollkorn-Mürbeteig. Mit Sahne und Butter natürlich nicht unbedingt für die schlanke Linie, aber manchmal muss man in die vollen Greifen ;)

Farbenfrohe Herbst-Tarte -  Vollwertküche - fruchtig mit Birne


Zutaten für 4 Personen
Für den Mürbeteig:
200 g Dinkelmehl Typ 1050
1 Prise Salz
1 Msp Backpulver
100 g Butter oder Margarine
3-4 EL kaltes Wasser

Füllung:
ca. 300 g Kürbisfleisch (bei mir dieses Mal mit Butternusskürbis, Hokkaido geht aber auch)
200 ml Sahne (gerne Bio, die schmeckt noch besser ;)
3 Eier
Salz & Pfeffer
 1 Birne
 Petersilie

Dazu passt:
Feldsalat
etwas zerbröselter Feta
geröstete Walnüsse

Zubereitung:
Für die Füllung den Kürbis in kleine Stücke schneiden und 10 Minuten andünsten in einem Topf mit wenig Wasser (Deckel nicht vergessen!) bis das Kürbisfleisch weich ist. Anschließend pürieren und etwas herunterkühlen lassen.

Für den Teig die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Butter in Flöckchen daraufsetzen und mit den Händen oder dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig zu trocken sein sollte, etwas kaltes Wasser zufügen.

Eine Auflaufform mit Butter einfetten und die Form mit dem Teig auskleiden.

Nun die Eier und Sahne sowie Gewürze unter den pürierten Kürbis rühren. Diese Masse auf den Mürbeteigboden geben. Die Birne waschen, Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden. Auf die Masse legen.
Die Tarte im Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen.
Nach dem Backen mit gehackter Petersilie bestreuen. Als Beilage passt Feldsalat mit etwas Feta und Walnüsse.
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Samstag, 23. September 2017

Quarkplinsen mit Möhren

Das Rezept ist ein kleiner Dauerbrenner in meiner Küche, ich mache es schon seit ich denken kann (also noch nicht so lange 😁) Und dennoch hat es es nocht nicht auf den Blog geschafft. Gut Ding will Weile haben oder wie war das nochmal? :D
Das Rezepte hier ist easy peasy und enthält genau genommen nur 5 Zutaten: Mehl, Ei, Quark, Kräuter und eine Müh Backpulver. Hat man eigentlich immer zu Hause oder?
Genauso schnell ist es auch zusammengerührt und gebacken. Dazu gibt es bei mir eigentlich immer in Gemüsebrühe gekochte Möhren.

Die Quarkplinsen könnt ihr euch übrigens wie Pfannkuchen vorstellen, nur in herzhaft. Und besonders luftig durch den Quark. Probiert es gerne mal aus! :)
Blitzrezept - wenige Zutaten - herzhafte und besonders luftige Pfannkuchen

Zutaten für 1 Person, ergibt 4 Quarkplinsen:
125 g Quark
1 Ei
30 g Mehl (bei mir Dinkel Typ 630)
1 Msp Backpulver
1 EL TK-Gartenkräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kresse)
200 g Möhren 
Gemüsebrühe

Zubereitung:
Quark und Ei miteinander verschlagen. Kräuter, Mehl und Backpulver zufügen und mit dem Schneebesen unterrühren. Eine Pfanne mit Raps-oder Olivenöl erhitzen. Den Teig mit einer Kelle (oder einem Esslöffel) in vier Portionen in die Pfanne geben und kleine Pancakes ausbacken.
Währenddessen Wasser in einem Topf erhitzen. Möhren schälen und in Stifte schneiden. Sobald das Wasser kocht, die Möhren zufügen und etwas Gemüsebrühpulver. Die Möhren ca. 4-5 Minuten garen, bis sie weich sind und zu den Quarkplinsen servieren. Wer mag isst dazu noch etwas Rucola und Rohkost. Ich mache mir zum Schluss über alles noch Leinöl drüber. Der guten Omega-3-Fettsäuren zuliebe ;)
Die Plinsen schmecken sowohl warm als auch kalt, lassen sich also auch am nächsten Tag mit in die Uni oder auf die Arbeit nehmen! :)

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Montag, 18. September 2017

Bratreis mit Ananas & Cashewkernen

Nach der Mango-Reispfanne von neulich hatte ich ein paar Tage später wieder Lust auf eine fruchtige Reispfanne. Zufällig hatte ich noch eine halbe Dose Ananasstücke übrig, die ich ursprünglich für einen Kuchen eingeplant hatte. Vom Einkaufen habe ich noch allerlei Gemüse mitgebracht: Paprika, Möhren und lilafarbene Lauchzwiebeln. Der Blumenkohl lag schon länger im Kühlschrank und musste auch mal weg ;)
Dazu habe ich noch Rührei gemacht und es unter den Reis und das gebratene Gemüse gehoben. Für den Crunch gab es noch ein paar geröstete Cashewkerne dazu!
Exotisch - fruchtig - glutenfrei - kunterbunt

Zutaten für 2 Portionen:
ca. 140 g Basmatireis (roh)
1/2 halbe Dose Ananas
2 Möhren
1/2 rote Paprika
1/2 gelbe Paprika
2 lila Lauchzwiebeln
ein paar Blumenkohlröschen (optional)
Salz
1 Msp Currypulver
1 Msp Chili oder Piri Piri
1 Spritzer Limette
2 Eier
2 EL Milch
30 g Cashewkerne (natur)
1 EL Rapsöl (Erdnussöl passt hier auch)
1 EL Butter
frischer Koriander (optional)

Zubereitung:
Den Reis in kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung garen.
Währenddessen die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Sobald diese gebräun sind, aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller abkühlen lassen.
In einer großen Pfanne das Öl erhitzen. Das Gemüse klein schneiden: Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden. Paprika waschen, Strunkt und Kerne entfernen. In feine Streifen schneiden und diese nochmal in kleine Stückchen schneiden. Lauchzwiebel waschen, die Enden entfernen und in Scheiben schneiden. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zupfen. Das Gemüse in der Pfanne ca. 5-8 Minuten anbraten. Anschließend salzen, Curry und Chili und etwas Limettensaft zufügen und unterrühren. In einer weiteren Pfanne die Butter schmelzen und den gekochten Reis einige Minuten knusprig anbraten. Die Eier mit der Milch verrühren. Den Reis in der Pfanne auf eine Seite schieben und auf die freie Fläche die Eiermasse gießen und kurz stocken lassen. Mit einem Pfannenwender hin und her schieben, sodass typisches Rührei entsteht.
Nun das Gemüse zum Reis und den Eiern geben und alles unterrühren.
Zuletzt frischen Koriander unterheben (wer es mag!).

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Dienstag, 12. September 2017

Herzhaft backen: Spinat-Feta-Muffins

Da sind sie auch schon, die Spinat-Feta-Muffins, die ich hier schon erwähnt habe aber noch nicht verlinken konnte mit Rezept. Ich habe sie bereits vor einigen Wochen mal ausprobiert, da allerdings mit frischen Spinat. Irgendwie hat das nicht so geklappt und meine Muffins sind nicht heile aus der Form herausgekommen. Fotos waren somit nicht drin, auch wenn es geschmacklich mega lecker war ;)

Beim zweiten Versuch mit TK-Spinat war dagegen alles Paletti und sie sind ohne Probleme aus der Form rausgefluscht. Vielleicht habe ich sie beim zweiten Mal auch länger in der Form gelassen...? Memo an mich selbst: Nicht immer sofort alles aus der Form holen, sondern dem Gebäck etwas Zeit zum Setzen gönnen ;)

So von den enthaltenen Zutaten ähnelt dieses Rezep stark dem Kaischmarrn mit Feta & Spinat vom letzten Jahr. Da dieser aber nicht so Fingerfood-tauglich und ein optischer Hingucker war, gibt es heute die Öffentlichkeitstaugliche Version davon! Obwohl...okay, soooo hübsch sind die jetzt auch nicht wieder anzusehen ;D Aber es zählen ja auch die inneren Werte!
Herzhafte Muffins - Spinat Käse Kombi - Eiweißreich und sättigend

Zutaten für sechs Muffins, für ein ganzes Muffinblech à 12 Stück einfach die Mengen verdoppeln:
1 Ei
30 ml Olivenöl
125 ml Milch
250 g TK-Spinat, aufgetaut und ohne (!) Flüssigkeit 
130 g Dinkelvollkornmehl (normales Weizenmehl geht aber auch)
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz 
Pfeffer
100 g Feta, zerbröselt

Zubereitung:
Zuerst den Spinat auftauen. Er sollte nicht kochend heiß sein, da sonst das Ei in der Masse später gerinnt!

In einer Rührschüssel das Ei mit Olivenöl und der Milch verquirlen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Als nächstes das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren. Den Spinat auswringen, damit nicht zu viel Flüssigkeit in den Teig kommt. Zum Schluss den zerbröselten Feta untermengen. Den Teig in gefettete und mehlierte Muffinförmchen füllen (oder Papierförmchen nehmen, aber das klebt viel Teig nach dem Backen dran) und im vorgeheiztem Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze für 25 Minuten backen.
Die Muffins schmecken frisch aus dem Ofen sehr gut, können aber auch kalt genossen werden. Wichtig ist nur, dass die Muffins wegen dem Spinat relativ schnell heruntergekühlt werden müssen, also nach dem Backen ca. 15 Minuten an der Luft auskühlen lassen und dann sofort luftdicht verpackt im Kühlschrank deponieren. Die Muffins sollten auch spätestens am nächsten Tag verzehrt werden!

Sonntag, 10. September 2017

Mediterraner Wrap & Wrap mit Ofengemüse + Mehr Inspirationen für den großen Wrap-Hunger! [Wrap it]

Neulich hatte ich richtig Lust auf Wraps! Dieser Jieper erheilte mich direkt im Supermarkt, quasi vor dem Wrap-Regal 😉 Ich griff also zu und holte mir in der Gemüseabteilung noch frischen Salat und ein paar andere Gemüsesorten, die dazu passten. Und natürlich Mozzarella! Für mich gehört Mozzarella in einen Wrap immer rein. Habt ihr auch eine Zutat, die da immer hinein muss?

Am ersten Tag habe ich dann diese mediterranen Wraps gemacht - mit Pesto, Kirschtomaten, Salat und Mozzarella. Am zweiten Tag gab es eine Füllung aus Ofengemüse - natürlich auch mit Mozzarella 😉
Beide Rezepte teile ich gerne hier mit Euch.
Zutaten für einen Wrap mit mediterraner Füllung aus Pesto, Mozzarella und Kirschtomaten:
1 EL grünes Pesto*
eine Handvoll Kirschtomaten
ein paar Mozzarella-Kugeln oder eine halbe große Mozzarella-Kugel
ein paar Salatblätter oder eine Handvoll Rucola
ein paar frische Basilikumblätter

* Ich mache das Pesto immer frei Schnauze: Ganz viel Basilikum, manchmal auch Rucola, Sonnenblumen-oder Kürbiskerne, Salz, Pfeffer, Knoblauch und etwas Olivenöl. Den Käse spare ich mir ;)

Zubereitung:
Den Wrap in einer Pfanne von beiden Seiten erhitzen. Auf einen Teller verfrachten und mit Pesto bestreichen. Kirschtomaten wschen und halbieren, den Mozzarella in kleine Stückchen zerpflücken und beides zusammen mit dem Salat und Basilikum auf den Wrap geben. Einrollen, zusammenklappen, fertig!
Zutaten für einen Wrap mit Ofengemüse-Füllung:
1 EL grünes Pesto
ein paar Blumenkohlröschen
eine Möhre
1 kleine Zucchini
eine Handvoll Kirschtomaten
 ein paar Mozzarella-Kugeln oder eine halbe große Mozzarella-Kugel
1 EL Oliven-oder Rapsöl 
Salz & Pfeffer
1 Msp Paprikapulver
1 Msp Gemahlener Knoblauch
1 TL Getrocknete italienische Kräuter

Zubereitung:
Das Gemüse waschen. Zucchini in Scheiben schneiden und anschließend vierteln. Den Blumenkohl in ganz kleine Röschen zupfen (sh. Fotos). Die Möhre schälen und in Scheiben schneiden. Die Kirschtomaten waschen und halbieren.
In einer Schüssel Öl mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprikapulveru und getrockneten italienischen Kräutern vermischen. Das Gemüse darin wenden, sodass alles mit Öl überzogen ist. Alles auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen und im Ofen bei 200° C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten garen.
Anschließend den Wrap in der Pfanne von beiden Seiten kurz erhitzen, mit Pesto bestreichen und dem Ofengemüse und dem Mozzarella befüllen.

Weitere Ideen für Wrap-Füllungen:
Matjes, Apfel, Rote Bete und Blattsalat
Frischkäse, Senf, Räucherlachs und Rucola
Falafel & Hummus 
Kleine geschnittenes Gemüse wie Möhren, Gurke, Tomate und Salat mit Scheibenkäse wie Gouda

...oder mal süß mit Nutella, Banane und frischen Erdbeeren
Ricotta, Honig und gerösteten Walnüssen
Beerenquark & Schokoraspel!

Donnerstag, 7. September 2017

Orientalisch gefüllte Paprika mit Cashewkernen & Cranberries

Heute gibt es mal gefülte Paprika! 
Und zwar weder mit Hack noch mit Reis gefüllt - stattdessen kommt eine gut gewürzte Hafergrütze indischer Art hinein. Für den fruchtigen Touch ein paar Cranberries und für den Biss ein paar Cashewkerne :)
Hafergrütze klingt alles andere als lecker, ich seh es ein. Aber sie schmeckt! Und im Gegensatz zu Reis und Nudeln aus Weizen-oder Dinkelmehl hat Hafer weniger Kohlenhydrate und lässt den Blutzucker weniger stark ansteigen nach der Mahlzeit, soll heißen: Macht länger satt und verursacht weniger Heißhungeranfälle ;)
Statt Hafergrütze könnt ihr aber auch problemlos Bulgur, Couscous oder Reis verwenden! Das kocht ihr dann nach Packungsanleitung und fügt die Gewürze während des Garens einfach hinzu.
Zutaten für eine gefüllte Paprika:
1 rote Paprika (es sei denn, ihr mögt gelbe oder gar die grüne lieber)
1 Zwiebel
1 TL Rapsöl
Indisches Curry nach Geschmack
50 g Hafergrütze
250-300 ml Wasser
1 Prise Salz
1 EL getrocknete Cranberries oder Rosinen
1 Prise Rohrzucker
1 EL Cashewkerne
frische Petersilie für's Auge ;)

Zubereitung:
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Zwiebel fein würfeln und in der Butter gut anschwitzen, mit dem Curry bestäuben. Wenn die Zwiebeln gebräunt sind, die Hafergrütze zufügen und kurz anrösten. Mit einem Teil des Wassers ablöschen und das restliche Wasser nach und nach zu fügen während der 20-minütigen Garzeit.
Währenddessen den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Paprika waschen und den oberen Teil abschneiden. Das Innere aushöhlen.
Fünf Minuten vor Ende der Garzeit der Hafergrütze die Cranberries und die Cashewkerne zufügen. Mit Salz abschmecken und etwas Rohrzucker zufügen.
Das "Hafersotto" nun in die Paprika füllen, Deckel obendrauf setzen und im Ofen ca. 30 MInuten garen. Kurz vor Ende die Grillfunktion einschalten, den Deckel der Paprika abnehmen und etwas Semmelbrösel auf die Füllung geben.


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Sonntag, 3. September 2017

Türkischer Bulgur-Salat {Kisir}

Kommt es mir nur so vor oder sind Salate mit Couscous, Bulgur und Quinoa gerade - oder schon seit einiger Zeit - mächtig im Kommen? Mir sind sie sowohl in den Supermärkten aufgefallen als auch in kleineren Snack-Läden, an denen ich in der Stadt häufig vorbeilaufe...
Kisir ist mir da sicherlich auch schon begegnet. Aber so richtig aufmerksam auf den türkischen Salat aus Bulgur, passierten Tomaten und Petersilie bin ich letztendlich doch erst durch die soziale Netzwerke. Da bekommt man direkt ein Rezepte mitgeliefert in den meisten Fällen ;) Wenn ich dann aber in der Küche stehe, schmeiße ich alles nochmal um und mach es nach meinem Geschmack :D Bei einem Rezept welches ich gesichtet habe, sollte der Bulgur in den (kalten) passierten Tomaten gegart werden, stand dort. Wie kann es etwas in einer kalten Flüssigkeit gegart werden, frage ich mich da 🤔 Das kenne ich nur von Ceviche, wo Fisch in Zitronensäure gegart wird. Aber hier ist weder Fisch noch Zitronensäure im Spiel, lediglich ziemlich knuspriger Bulgur und Tomatensaft.
Deshalb habe ich den Bulgur vorher mit heißem Wasser übergossen, ziehen lassen und anschließend aufgelockert (mit einer Gabel) und erst danach die passierten Tomaten dazugeben. Dadurch ist es ein eher feuchter Salat geworden. Hat den Vorteil, dass man ihn formen kann 😉

Damit das alles nach etwas schmeckt, kommen Lauchzwiebeln, Petersilie,Knoblauch und die üblichen Verdächtigen Salz & Pfeffer ins Spiel. 

Der Salat eignet sich übrigens prima für ein Picknick am See. Dazu frisch gebackenes Brot, einen Dipp und Gemüse-Sticks oder Obst-Spieße. Und für den süßen Zahn ein paar Cookies! :)
Tomatig-fruchtig - perfekt fürs Mittagessen am nächsten Tag im Büro - klappt auch mit Couscous

Zutaten für 4 Portionen:
200 g Couscous
300-400 ml passierte Tomaten
3-4 Lauchzwiebeln
Salz & Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver
2 EL Tomaten-oder Paprikamark
1 Spritzer Zitronensaft
Gemahlener Knoblauch
Ein Bund frische Petersilie

Außerdem
2 Roma-Tomaten
Rucola

Zubereitung:
Den Couscous nach Packungsanleitung garen, sodass er nach der Garzeit kein überschüssiges Wasser enthält, sondern krümelig ist. Die passierten Tomaten unter den Couscous rühren. Mit Salz, Pfeffer, gemahlenen Knoblauch (frischer geht natürlich auch), Tomaten-oder Paprikamark, Paprikapulver und Zitronensaft abschmecken. Die Petersilie waschen und fein hacken. Die Hälfte der Petersilie untermengen. Lauchzwiebeln waschen, Enden entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Ebenfalls unter den Couscous-Salat mengen. Den Salat mind. 2-3 Stunden kaltstellen. Über Nacht geht auch!
Vor dem Servieren mit aufgeschnittenen Roma-Tomaten, Rucola und der restlichen Petersilie dekorieren.

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