Montag, 12. Februar 2018

Andere Regionen - Andere Namen {Regionale Bezeichnungen einiger Gemüsesorten}

Kennt Ihr das, wenn ihr in einem Rezept die Zutatenliste überfliegt und bei einem Wort kurz innehalten müsst, weil der Begriff Euch nicht geläufig ist?
Das passiert mir nicht nur bei Rezepten aus anderen Regionen, sondern manchmal auch beim Durchblättern älterer Kochbücher, indem auch Gemüsesorten verwendet werden, die heute nicht mehr so oft auf den Tisch kommen.

Im Folgenden habe ich deshalb mal einige Gemüsesorten aufgelistet, die auch unter anderen Namen bekannt sind. Meistens habe ich auch ein Foto von dem betreffenden Gemüse eingefügt, zu allen hatte ich jedoch noch (!) kein passendes. Aber die Bilder kann ich ja noch nachträglich zufügen im Laufe der Zeit 😉

Blumenkohl: Karfiol, Blütenkohl
Brokkoli: Spargelkohl
Chinakohl: Kochsalat, Blätterkohl, Japankohl
Dicke Bohnen: Saubohne, Pferdebohnen, Ackerbohnen, große Bohnen
Feldsalat: Rapunzel, Ackersalat
Mais: Zuckerkorn, Zuckermais
Grüne Bohnen: Fisolen, Strauchbohnen, Kruppbohnen
Grünkohl: Braunkohl, Winterkohl, Oldenburger Palme, Krauskohl, Pflückkohl
Herbstrüben: Teltower Rübchen, Navetten, Saatrübe
Hokkaidokürbis: Oranger Knirps, Potimarron
Karotten: Möhren, Gelbe Rüben, Wurzel
Kohlrabi: Oberrübe bzw. Oberkohl
Lauch: Porree
Mairüben: Navetten
Mangold: Krautstiele, Römischer Kohl
Pastinake: Pasterna, Moorwurzel, Hammelmöhre
Pak Choi: Chinesischer Blattsenf, Senfkohl
Rettich: Radi
Rosenkohl: Sprossenkohl, Rosenwirsing, Brabanter Kohl, Brüsseler Kohl
Rote Bete: Rote Rübe, Rade, Salatbete
Rotkohl: Rotkraut, Blaukraut, Roter Kappes
Rübstiel: Stielmus, Streifmus, Streifrüben oder Stängelmus
Rucola: Rauke, Arugula, Rukola
Schwarzwurzel: Winterspargel, Skorzoner Wurzel
Sellerie: Wurzelsellerie, Eppich
Spitzkohl: Filderkraut, Herbstweißkohl
Stangensellerie: Staudensellerie, Bleichsellerie, Sticksellerie
Steckrübe: Kohlrübe, Wruke, Unterkohlrabi
Tomate: Paradeier (in Österreich), seltener: Paradiesapfel, Goldapfel und Wolfspfirsich
Topinambur: Erdartischoke, Jerusalem Artischocke, Indianerknolle
Weißkohl: Weißkraut
Wirising:  Welschkohl, Savoyer Kohl, Borsch, Mailänder Kohl, Wirz
Zuckerschoten: Kefen

Dienstag, 6. Februar 2018

Garnelen-Pfanne mit Chili-Frischkäse-Sauce und Fusili Pugliesi

Heute wird es scharf, ein bisschen (meeres)fruchtig und sehr einfach. Also was die Zubereitung angeht. Nicht mal Gemüse schnippeln ist heute drin, weil kein Gemüse drin ist, taada! 💁 #unddasalsoecotrophologin #ichsolltemichschämen #indieeckemitmir
Aber lecker ist es dennoch! Den auch mit wenigen Zutaten und Arbeitsschritten kann man was Leckeres zaubern 🙆 

Für Kochmuffel - Blitzschnell gemacht -  Pescetarisch und scharf
 
Zutaten für eine Person:
100 g Pasta (bei mir dreifarbige Fusili Pugliesi)
100-150 g Garnelen (küchenfertig)
2 EL Chili-Frischkäse (oder Paprika-Frischkäse)
1 EL saure Sahne
Salz & Pfeffer
Kräuter (bei mir: TK-8-Kräutermischung) 
Paprikapulver
1/2 EL Rapsöl

Zubereitung:
Nudeln in Salzwasser al dente garen.
Währenddessen die Garnelen abwaschen und in einer Pfanne erhitzen. Das überschüssige Wasser, was sich bildet, abgießen (nehmt ein Sieb zur Hilfe, nicht dass die Garnelen im Waschbecken landen ;)
Wenn kein Wasser mehr zu erwarten ist, ein wenig Öl in die Pfanne geben und die Garnelen einige Minuten darin anbraten. Anschließend den Chili-Frischkäse dazugeben und schmelzen lassen. Zum Schluss einen EL saure Sahne (mildert die Schärfe etwas) zufügen und die gegarten Nudeln unterrühren. Salzen und Pfeffern und kräutern.
Alles miteinander verrühren, sodass die Nudeln von der Sauce ummantelt sind und anrichten.Zuletzt mit etwas saure Sahne, Kräutern und Paprikapulver toppen.
 
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Montag, 29. Januar 2018

Vollkorn Mac and Cheese - Heute fast originalgetreu!

Neulich hatte ich schon mal ein Mac and Cheese Rezept vorgestellt. Das war aber nicht das Originalrezept mit Käse, sondern mit einer sämigen Gemüsesauce (halbvegan, erinnert ihr euch? ;)
Heute kommt das mit Käse und Milch! Wir geben uns quasi die volle Kante 😌 Obwohl ich keine Makkaroni verwendet habe, sondern DInkel-Spirelli #rebelgirl😎 #einbisschengesündermachen

Die Menge an Käse könnt ihr übrigens variieren, je nachdem wie käsig ihr es mögt ;)
Zutaten für eine Person:
100 g Nudeln 
300 ml Milch
1 EL Butter
40 g geriebener Käse (bei mir Gouda)
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Milch mit Butter aufkochen lassen, schnell runterdrehen und Nudeln reinschütten. Gemäß Packungsanleitung garen. Wenn die Nudeln al dente sind, den Käse unterrühren, sodass er herrliche Fäden zieht 😍 
Salzen und Pfeffern und den 7. Käsehimmel genießen!

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Montag, 22. Januar 2018

Brokkoli-Hanf-Burger [Let's get high...oder auch nicht]

Zeit für Burger! Ich liebe Burger, wie sieht es bei Euch aus? 
Am liebsten probiere ich immer wieder neue Rezepte aus und zuletzt ist dieser dabei herausgekommen: Burger-Patties aus Brokkoli, Haferflocken und Hanfmehl und das alles in einem Low Carb Brötchen mit Hanfsamen. Hanfsamen sind ein klasse Lebensmittel, es enthält alle essentiellen Aminosäuren, die der Mensch braucht!
 Der Geschmack ist allerdings gewöhnungsbedürftig, das gebe ich zu ;) 
Und das was wir in der Küche verwenden, ist auch nicht dasselbe wie das was man rauchen kann. Mehr über Hanf erfahrt ihr übrigens hier.
Zutaten
Für die Burger Buns:

 Für die Burger Buns:
150 g Brokkoli
40 g Haferflocken
10 g Hanfmehl
Salz & Pfeffer
Geräuchteres Paprikapulver oder normales Paprikapulver
1 TL  gehackte Petersilie

Außerdem:
Gewürzgurken
Ketchup & Senf (alternativ: Frischkäse)
Tomaten
Feldsalat
Gurke

Zubereitung:
Für die Patties Brokkoli dämpfen bis er weich ist oder einfach im Wasser kochen (dann verliert er allerdings viele viele Vitamine!). Anschließend pürieren, Hanfmehl, Haferflocken und Gewürze zufügen und zu einer homogenen Masse vermengen. Abschmecken und ggf. nachwürzen. 6 Patties aus der Masse formen und in einer heißen Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ca. 5 Minuten anbraten.

Die Brötchen aufschneiden mit Ketchup & Senf oder Frischkäse bestreichen. Pattie drauf, Gewürzgurken und oder normale Gurkenscheiben und die obere Brötchenhälfte.
Fertig!
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Montag, 15. Januar 2018

Grünkohl-Risotto mit Wintergemüse-Chips

Manchmal haue ich mir beim Einkaufen selber auf die Finger...zum Beispiel, wenn ich mitten im tiefsten Winter (auch wenn die Sonne scheint, es 8°C sind und schon Ostern riecht ;) nach den Tomaten greifen will 😱
Habt ihr auch Gemüse, welche ihr einfach unabhängig von der Saison kauft? Bei mir sind das Möhren und Tomaten. Die esse ich das ganze Jahr über. Möhren kommen zum Glück irgendwie immer aus Deutschland oder wenigstens aus den Niederlanden...aber Tomaten 😬 Die kommen ja immer aus Spanien im Winter. Und außerdem schmecken die auch gar nicht. Ist wie mit Erdbeeren im Winter. Deshalb haue ich mir beim Einkauen auf die Finger und sage (zugegebenermaßen innerlich) "Keine Tomaten im Winter, Patricia!" Diesen Winter ist mir das schon ganz gut gelungen. Stattdessen habe ich öfter Kohlsorten gekauft. Grünkohl zum Beispiel! Aber auch Rote Bete und Pastinaken! Aus den drei Wintergemüsesorten gibt es heute dieses Risotto mit Gemüsechips! Das isst sich mit guten ökologisch-nachhaltigem Gewissen 😉

Das Risotto habe ich mit Milch und Gemüserbrühe zubereitet, was vielleicht etwas befremdlich klingen mag. Ist ja schon fast herzhafter Milchreis. Aber die Milch mildert den Kohlgeschmack etwas ab, ich mag das ganz gern und in dem Risotto passt es auch, versprochen! :) Und die Gemüseschips! Die bekommt man mittlerweile in jedem Laden, aber für sehr teures Geld. Selbstgemacht ist da günstiger und geht vor allem super schnell!
Winterrezept - Glutenfrei - sieht nicht so appetitlich aus bei mir, aber ist wirklich lecker!

Grünkohl-Risotto:
 75 g Risottoreis
3-4 "Zweige" Grünkohl 
1 Zwiebel
200 ml Gemüsebrühe
100 ml Milch
1 Prise Pfeffer

Für die Wintergemüse-Chips:
1 Pastinake
1 Rote Bete Knolle
etwas Olivenöl
Meersalz

Zubereitung:
Grünkohl klein zupfen und waschen. Mit einem Tuch trocken tupfen oder gut schleudern. Die Hälfte davon auf ein Backblech verteilen, die andere kommt in das Risotto. Rote Bete schälen und fein hobeln. Mit der Pastinake ebenso verfahren. Zu dem Grünkohl auf das Backblech geben und mit Olivenöl und Meersalz besprenkeln. Das Gemüse etwas hin und her schieben, dass alles benetzt ist mit dem Öl. Bei 180° Ober-/Unterhitze 15 Minunten kross backen.

Für das Risotto nun die Zwiebel abziehen und fein würfeln. In etwas Öl anschwitzen, den restlichen Grünkohl zufügen und anschwitzen bis er etwas zusammenfällt. Anschließend den Reis zufügen und mit Gemüsebrühe und Milch aufgießen. Das Risotto je nach Packungsanleitung garen. Wenn es gar ist, auf einen Teller geben und mit den Winterchips garnieren!

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Dienstag, 9. Januar 2018

Rosenkohl und Kürbis aus dem Ofen mit Pecannüsen

Rosenkohl ist wahrlich ein gefährliches Gemüse! 

Gefährlich in dem Sinne, dass es viele Menschen gibt, die diesem Wintergemüse einfach nicht viel abgewinnen können. Ich muss auch ehrlich sein, dass ich Rosenkohl nicht jeden Tag essen brauche. Nicht mal unbedingt jede Woche. Aber das heutige Rezept hat mich zumindest davon überzeugt, es sich alle paar Wochen Rosenkohl auf meinem Teller versammelt. In der Winterzeit, wohlgemerkt! ;)
Denn Rosenkohl im Ofen gegart ist nochmal etwas ganz anderes als, wenn man ihn bloß in Salzwasser kocht. Im Ofen kommen vielmehr die Aromen hervor, besonders in Kombination mit einer leckeren Marinade. Und weil man noch gut an Kürbisse kommt derzeit, habe ich ein solches Exemplar ebenfalls mit in den Ofen verfrachtet, damit der Rosenkohl nicht alleine dort vor sich hin bruzelt ;) Für eine extra Portion gute Fettsäuren, gibt es wieder einmal ein paar Nüsse, dieses Mal Pecannnüsse. Wem die zu teuer sind: Walnüsse machen sich auch ganz famos! Das alles bettet sich auf Rucola und fertig ist ein vitaminreiches, kohlenhydratarmes, aber leckeres und sättigendes Gericht für den Winter!
Die Bilder sind dieses Mal mit meiner Handykamera entstanden, bitte seht mir die bescheidene Bildqualität daher nach. Das Schreibtisch-Chaos im Hintergrund bitte auch! 😌
Am nächsten Tag habe ich das Gericht zwar nochmal gekocht, aber es war abends und die Lichtverhältnisse sind dann auch nicht so das Wahre...
Man munkelt, es könnte auch Rosenkohl-Verächter schmecken - Low Carb - Glutenfrei - Vegan

Inspiriert vom Heavenlynnhealthy

Zutaten für eine Portion:
ca. 10 Stück Rosenkohl
ca. 200 g Hokkaido-Kürbis
eine Hand voll Pecannüsse (natur)
1-2 EL Olivenöl 
1 EL Ahornsirup
eine gute Prise Meer-oder Kräutersalz
1 Msp Geräuchertes Paprikapulver
1 Prise Zimt
1 Prise Pfeffer
zwei Hände voll Rucola

Zubereitung:
Die äußeren Blätter vom Rosenkohl abzupfen und den Strunk abschneiden, dann halbieren. Unter fließendem Wasser abspülen. Den Kürbis ebenfalls waschen. Anschließend halbieren, das Innere mit dem Kernen entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden (etwas auf die Größe des Rosenkohls). Olivenöl, Ahornsirup, Gewürze in einer großen Schüssel verrühren. Rosenkohl und Kürbis zufügen und miteinander vermengen, sodass das Gemüse mit der Marinade benetzt ist. Im Ofen bei 200° C für 30 Minuten garen. Zehn Minuten vor Ende die Pecannüsse mit dazu geben. Den Rucola waschen, auf einen Teller verteilen und obendrauf das Ofengemüse geben.

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