Freitag, 12. August 2016

Hafersotto mit Erbsen & Möhren und Wissenswertes rund um Hafer [Kooperation]

Der Blog hier ist noch jung, aber ein paar Rezepte mit meinem Lieblingsgetreide haben sich hier schon eingeschlichen: Hafer!
Ob morgens mit Joghurt & Obst, mittags als Haferflocken-Reis (Rezept folgt noch!) oder abends im Brot oder auch mal als Patties.
Ich könnte es wirklich immer essen und jeder Tag ohne Hafer ist ein verlorener Tag! :D
Umso mehr habe ich mich gefreut, als mich Lukas von Alleskörner angeschrieben und angefragt hat, ob ich Interesse hätte meinen Lesern das Getreide etwas näher zu bringen.
Nichts lieber als das!
Alleskörner geht es nämlich nicht darum, eigene Produkte an den Mann (oder Frau) zu bringen, sondern generell das Bewusstsein für Hafer weiter in den Vordergrund zu rücken.
Ich habe also also nochmal ein bisschen in meinen Gedanken (und ja: auch in den Unterlagen ;) gekramt und mein Wissen aus dem 1. Semester aktiviert, wo wir uns näher mit verschiedenen Getreidesorten beschäftigt haben:

Im Gegensatz zu herkömmlichen Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste und Co. enthält Hafer mehr Fett (7 g/100 g). Da es sich aber hierbei um die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren handelt, ist es dies nicht weiter von (negativen) Belang. Dafür punktet es mit weniger Kohlenhydraten (56 g/100 g).
Hafer besitzt einen Proteingehalt von ca. 12 %. Hierbei handelt es sich zwar um pflanzliches Protein, welches per se leider weniger gut verdaulich ist als tierisches, aber dennoch ist bei diesem Getreide die biologische Wertigkeit als gut einzustufen. Die Biologische Wertigkeit gibt an, wie gut das Protein aus dem LM in körpereigenes Protein (also Muskeln) umgewandelt werden kann. Darüber hinaus enthält Hafer acht der neun essentiellen Aminosäuren, also diejenigen, die unser Körper nicht alleine herstellen kann und somit über die Nahrung zugeführt werden muss.
Vom Ballaststoffgehalt ist es gleichauf mit Gerste und Mais mit knapp 10 g auf 100 g.
Auch in den Gehalt an Mineralstoffen wie z.B Magnesium und Kalium, welches wichtig für unsere Knochen oder der Regulation unseres Elektrolyhaushaltes ist, ist es den anderen Getreiden wie Mais, Reis, Hirse und Weizen überlegen.
Außerdem ist Hafer randvoll mit wichtigen Vitaminen, v.a. die B-Vitamine wie Riboflavin (B2), Thiamin (B1) und Folsäure (B9) sowie Vitamin K.
Je nachdem wo der Hafer angebaut und verarbeitet wird, darf er als glutenfrei bezeichnet werden und ist ein gutes und vor allem heimisches Getreide, auf das Menschen mit Zöliakie zurückgreifen können. 
Nachdem mir einige Haferprodukte wie Hafergrütze, Haferkleie, Haferflockenmehl und natürlich auch Haferflocken (kernige und zarte) sowie eine Backmischung für Haferbrot zugesandt wurden, durfte ich mich direkt an den Produkten austoben.
Da ich mich mit Hafergrütze noch nicht gut auskenne, habe ich mich direkt an ein Rezept von Alleskörner  gehalten, nämlich das Hafersotto.
Risotto kennt wahrscheinlich  der ein oder andere, aber wie sieht es mit Hafersotto aus?
Naaa?
Jup, das kannte ich auch nicht und was ich nicht kenne, probiere ich dann doch gerne mal aus. Da die Spargelsaison ja schon wieder vorbei ist, habe ich mein Allround-Gemüsesorten Möhre & Erbsen verwendet.
Weil Parmesan und ich nicht die besten Freunde sind, habe ich den dann auch weggelassen. Hat den Vorteil, dass es weniger Kalorien hat ;)

Aber genug palavert, auf zum Rezept! 

glutenfrei - vegan - mit verschiedenen Gemüsesorten möglich

Zutaten (für eine gute Portion):
60 g Hafergrütze
3 mittelgroße Möhren
100 g TK-Erbsen
ca. 200-250 ml Brühe
1 Schalotte
Frische Petersilie
1 EL Rapsöl

Zubereitung:
Zuerst die Schalotte fein würfeln.
Die Möhren schälen und in auch kleine Stückchen schneiden
Das Öl in einem Topf erhitzen, Schalotten dazugeben und anschwitzen. Danach die Möhren dazugeben und weiter anbraten.
Die Hafergrütze untermengen und mit einem Teil der Brühe ablöschen.
Alles ca. 15-20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen und zwischendurch die Brühe nachgießen und immer mal wieder umrühren. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit die Erbsen unterheben.
Vor dem Servieren noch frische Petersilie zufügen und mit etwas Pfeffer nachwürzen bei Bedarf.

Habt Ihr schon mal mit Rezepte mit Hafergrütze ausprobiert? Erzählt doch mal! :)

Und falls Ihr Interesse an Hafer-Broten (auch ohne Hefe) oder süßen Hafer-Rezepten habt: Besucht gerne meinen Backblog! Ich freue mich immer über Besuch :)

*Dieser Beitrag enstand in Kooperation mit Alleskörner. Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt. 

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