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Samstag, 21. Oktober 2017

Knuspriger Kartoffel-Lachs-Flammkuchen ohne (Hefe-)Teig

Im Herbst hat Flammkuchen Hochkonjunktur, aber wenn ich ehrlich bin, esse ich den das ganze Jahr über ganz gerne. Natürlich nicht nur klassisch mit Schmand, Zwiebeln und Schinken/Speck. Nein, Im Frühjahr mit grünem Spargel und im Herbst mit Kürbis. Diese Variante mit Kartoffeln, Lachs und Rucola geht aber sogar das ganze Jahr über. Die Kartoffeln wandern in meinem Rezept übrigens nicht in den Belag, sondern agieren als Boden. Ein Boden aus Hefeteig mit Mehl existiert hier nämlich nicht. Die rohen Kartoffeln werden in ganz feine Scheiben gehobelt und im Ofen kross gebacken, dass man sie schon als Chips essen könnte. Aber wir reißen uns hier noch zusammen, bestreichen die knusrigen Kartoffelscheiben mit Schmand und Meerrettich, verteilen Räucherlachs darüber und zum Schluss noch Rucola! Und jetzt können wir uns hemmungslos darüber hermachen ;)

Guten Appetit!
Zutaten für 4 Personen (zwei Backbleche):
ca. 1 kg Kartoffeln
2-3 EL Olivenöl
Kräutersalz

200 g Schmand
1-2 TL Sahne-Meerretich (nach Geschmack)
Salz & Pfeffer

400 g Räucherlachs
100 g Rucola oder Feldsalat

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, abwaschen und in dünne Scheiben schneiden (1-2 mm dick; mit einer speziellen Reibe, der Brotschneidemaschine oder wer es kann mit der Hand).
Die Kartoffelscheiben auf zwei (!) mit Backpapier belegte Backbleche legen, sodass sie sich leicht überlappen. Ungefähr so:

 Mit Olivenöl besprenkeln und Kräutersalz bestreuen. Beide Bleche bei Umluft 220° für ca. 30 Minuten backen (ab und zu mal kontrollieren, nicht dass sie zu dunkel werden).

In der Zwischenzeit den Schmand mit Meerettich, Salz und Pfeffer verrühren.
Rucola abwaschen und trocken schütteln.

Wenn die Kartoffeln gar sind, aus dem Ofen holen und mit dem Meerretich-Schmand bestreichen. Anschließend mit den Räucherlachs-Scheiben und dem Rucola belegen.

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Mittwoch, 15. Februar 2017

Pizza-Brötchen ohne Hefe

Bis vor Kurzem wusste ich gar nicht so recht, was Pizzabrötchen eigentlich sind. Erst als ich neulich mit Freunden beim Italiener war und wir zum Abschluss (statt Dessert 😉) eine Tüte mit ofenfrischen Pizzabrötchen bestellt haben für den Heimweg, kam ich in den Genuss solcher.
Letztendlich sind Pizzabrötchen ja Brötchen aus Pizzateig, also normaler Hefeteig. 
Bei meiner Rezept-Recherche im Internet bin ich aber auch auf ein Rezept für Pizzabrötchen gestoßen, die ohne Hefe auskommen! Perfekt, d.h. nämlich, das die Gehzeit entfällt und das kleine italienische Brotglück schneller auf den Tisch steht ;)
Und was soll ich sagen? Ich habe das Rezept an einem Abend zubereitet, als mich dieselben Freunde, mit denen ich beim Italiener essen war, besucht hatten. Die noch warmen Pizza-Brötchen gingen weg wie warme Semmeln.
Am nächsten Tag habe ich zum Mittag nochmal eine Fuhre gemacht und zu Salat gegessen. Den Rest habe ich eingefroren, muss aber zugeben, dass sie aus dem frisch aus dem Ofen viel besser schmecken als wenn man sie auftaut.
 Einen Teil der Brötchen habe ich schlicht gelassen (so hatten wir sie auch im Restaurant bekommen) und einen Teil mit klein geschnittener Paprika (entweder frisch oder eingelegte aus dem Glas) und getrockneten Kräutern verknetet. Beide Varianten schmecken sehr gut. Auch getrocknete Tomaten, Oliven und Käse kann ich mir als Füllung vorstellen! Probiert es gerne aus und erzählt mir in den Kommentaren, wie Ihr gerne Pizzabrötchen esst oder ob ihr sie vielleicht auch noch nicht kanntet und jetzt erstmal testen müsst! 
Zutaten für 15 kleine Brötchen:
200 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630)
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 Ei
125 g Magerquark
5 EL Olivenöl

Zum Verfeinern:
klein geschnittene bunte Paprika
italienische Kräuter 

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Quark, Ei und Olivenöl dazugeben und mit den Händen oder dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten.
Wer mag, fügt jetzt noch Paprika und italienische Kräuter hinzu.
Den Teig in 15 gleichgroße Portionen teilen und jeweils zu Brötchen formen (den Teig einfach zwischen den Händen zu Kugeln formen).
Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen (mit etwas Abstand) und im vorgeheizten Ofen bei 170° C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Die Brötchen sollen keinesfalls braun oder von außen hart sein, wie man das sonst von Brötchen oder Brot erwartet. Ganz im Gegenteil: Die Pizzabrötchen sind auch von außen eher weicher Natur und innen drin super fluffig.

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Sonntag, 13. November 2016

Knuspriger Kürbis-Flammkuchen mit Walnüssen & Ahornsirup

Zu meinem frühlingshaften Dinkel-Flammkuchen mit Spargel und Räucherlachs habe ich nun das herbstliche Pendant gezaubert und zwar diesen knusprigen Flammkuchen mit Kürbis & Walnüssen,  
Ahornsirup und Olivenöl werden nach dem Backen obendrüber gesprenkelt und geben den letzten Geschmacks-Kick, versprochen! :)

Obendrein kommt der Teig ohne Hefe aus und geht somit ratzfatz von der Hand! 
Also ran an den Kürbis und losgehobelt. Kein lästiges in Stücke schneiden, sondern einfach mit dem Sparschäler hauchdünne Scheiben abhobeln und auf den Flammkuchen legen. Dann geht's auch schon in den Ofen für knappe 15 MInuten und fertig ist das knusprige Herbstlück. 

schnell gemacht - hefefrei - knuspriges Herbstglück

Zutaten für einen runden Kürbis-Flammkuchen
Für den Flammkuchenteig:
60 g Dinkelmehl Typ 1050
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Rapsöl
25-30 ml Wasser

Für den Belag
ca. 100 g Hokkaido-Kürbis (fein gehobelt)
80 g saure Sahne (alternativ 2 EL Frischkäse)
Salz & Pfeffer
1 EL gehackte Walnüsse
1 TL Ahornsirup
1 TL Olivenöl
Oregano (getrocknet)
 
Zubereitung:
Zuerst den Teig herstellen. Dafür die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Anschließend Öl und Wasser zufügen und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Eine Arbeitsfläche mit Mehl ausstreuen und den Teig kreisförmig ausrollen, sodass er gut auf das Backblech passt.
Für den Belag nun die saure Sahne mit den Gewürzen verrühren und auf den Teig streichen.
Den fein gehobelten Hokkaidokürbis (ich schäle ihn immer mit einem Sparschäler) gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Zum Schluss die gehackten Walnüsse darüberstreuen. Im vorgeheiztem Ofen bei 200° Ober/Unterhitze für 15-18 Minuten backen. Der Flammkuchen ist fertig, wenn der Boden knusprig ist und der Kürbis weich.
Vor dem Essen noch mit etwas Olivenöl, Oregano & Ahornsirup verfeinern, das gibt den letzten Schliff! :)
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Donnerstag, 3. November 2016

Pasta Pizza! {Doppelt gutes Soulfood}

Kurze repräsentative Umfrage: 
Pasta oder Pizza? 
Was ist Euer Favorit?
Für alle, die sich nicht festlegen können, habe ich heute eine leckere Lösung:
Pasta-Pizza
Wie das schon klingt! Soulfood par Excellance oder?
 
Oder um es ernährungsphysiologisch auszudrücken: Kohlenhydrate auf Kohlenhydrate :D
Aber manchmal darf man das ;)
Von daher nichts wie ran, falls Ihr sowas noch nicht ausprobiert haben solltet! :)
 Und ich weiß: Die Hochsaison der Tomaten ist eigentlich schon vorbei, aber auf dem Wochenmarkt gab es immer noch Strauchtomaten aus der Region. Also kann ich die ja noch guten Gewissens kaufen und genießen ;) #tomatenjunkie
Zutaten für 1 Pizza:
Für den Teig
Naan-Brot von hier
Alternativ einen normalen Hefeteig (dauert aber länger ;) oder fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal

Für den Belag (Tomatensoße + Nudeln + Käse)
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2 Tomaten, grob gewürfelt
Kräutersalz & Pfeffer
italienische Kräuter, getrocknet
1 Prise Zucker
Nudeln vom Vortag (Menge nach Belieben; bei mir waren es ca. 50 g Gobetti, allerdings ungekocht)
1/2 Kugel Mozarella

Zubereitung:
Das Naan-Brot als Pizzaboden wie in der Anleitung hier herstellen.
Für den Belag das Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelstücke zufügen und einige Minuten anschwitzen. Danach die Tomaten hinzugeben und die Gewürze. Alles ca. 15 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen und dabei hin und wieder umrühren, damit nichts ansetzt. Wenn der Tomatensugo fertig ist, kann das Naan-Brot portionsweise von beiden Seiten abgebacken werden. Auf der fertig gebackenen Seite zügig den Tomatensugo verstreichen und die Nudeln darüberstreuen. Den Mozzarella mit der Hand zerpflücken und auf der Pizza verteilen. Einen Deckel auf die Pfanne setzen und einige Minuten bei niedriger Hitze backen, bis der Käse geschmolzen ist.
Zum Schluss mit etwas Basilikum garnieren.

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Mittwoch, 28. September 2016

Veganes Lahmacun {Türkische Pizza}

 Habt Ihr schon mal von veganem Hack gehört?
Ich finde das klingt ziemlich blöd, was aber daran liegt, dass ich das Wort "Hack" nicht mag :P
 Aber die Idee ist schon ganz lustig, d.h. ich musste es dann der Neugier zuliebe mal ausprobieren ;)
Das Rezept für den Belag aka. veganem Hack habe ich von Healthy on Green und die Zutaten dem angepasst, was ich gerade da hatte.
 Weil mir Hefeteig in meiner kleinen Studentenbude zu aufwendig ist und ich momentan einfach zu ungeduldig bin für diese Teigart, habe ich mir wieder einen Wrapteig als Unterlage für die türkische Pizza verwendet.
Aber nochmal zur Masse: Es schmeckt natürlich nicht nach Hack, aber das ist ja irgendwie auch logisch ;)
Dennoch sehr lecker und würzig, sodass ich ihn sicherlich nicht zum letzten Mal gemacht habe!
Den Belag kann man auch prima als Brotaufstrich nehmen.

vegan -  schnell gemacht - würzig

Zutaten (für 1 Portion):

1 Wrap (entweder gekauft oder selbstgemacht wie hier)

Für den Belag (veganes "Hack"):
3 1/2 Reiwaffeln
75 ml kochendes Wasser
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
2 TL Tomatenmark
1 kleine Spitzpaprika
1/2 TL Paprikapulver
1/2 - 1 TL getrockneter Thymian
1 Spritzer Zitronensaft 
1 kleine Knoblauchzehe (optional)

Außerdem:
1 Tomate
ein paar Scheiben Salatgurke
ein paar Zwiebelwürfel
frische Petersilie

Zubereitung:
Zuerst die Reiswaffeln in einen Gefrierbeutel legen, gut verschließend und mit einem Nudelholz drüberwalzen, sodass feine Brösel entstehen.
Mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten quellen lassen.
Die restlichen Zutaten dazugeben und alles gut miteinander vermengen und abschmecken.

Den Wrap in eine heiße Pfanne legen und von beiden Seiten erhitzen. Auf eine Seite den Belag verstreichen. Deckel über die Pfanne legen und 2-3 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze warm werden lassen.
Zum Schluss aus der Pfanne holen und mit Tomatenscheiben, Gurke und frischer Petersilie und Zwiebelwürfeln belegen.
Habt Ihr schon mal das vegane "Hack" probiert?

Montag, 19. September 2016

Schnelle Zucchini-Kichererbsen-Pizza {Ohne Backofen]

Beim Schreiben des Posts hier, fällt mir auf, dass ich gerade ziemlich in Pizza-Laune bin.
Erst gab es Auberginen-Pizzen, dann die White Pizza mit Ricotta, Wassermelonen-Pizza und heute diese Zucchini-Kichererbsen-Pizza.
Aber wenn ich mich für einen Favoriten entscheiden müsste - ich könnte es nicht! 
Was alle gemeinsam haben: Sie sind weit ab von normalen Pizza mit Hefeteig, Tomatensoße und Salamischeiben 😉
 Für den Boden habe ich wieder einmal das Naan-Brot genommen. Das geht herrlich schnell und wird in der Pfanne gebacken. Und während die einzelnen Brote in der Pfanne gebacken werden, kann man parallel dazu in einer zweiten Pfanne den Belag zubereiten, der mindestens genauso schnell geht: Zucchini raspeln und anschwitzen, Kichererbsen dazu und Käse. 

Fertig ist die Pfannen-Pizza
Zutaten für 1 Pizza:
Teig Eurer Wahl (ich habe das Naan-Brot hier als Boden benutzt)

Belag:
1/2 Zucchini, geraspelt
1 EL Olivenöl
Kräutersalz
Pfeffer
50 g Feta, zerbröselt
100 g Kichererbsen (gegart)

Zubereitung:
Falls Ihr das Naan-Brot-Rezept nehmt, stellt die Fladen so her wie beschrieben. Für alle anderen Teige gilt ebenfalls, den Teig vorzubacken.
Die geraspelte Zucchini in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anschwitzen. Die Kichererbsen aus der Dose abspülen, über einem Sieb abtropfen lassen und zur Zucchini geben. Zum Schluss würzen und den Feta untermengen.
Wenn der Käse geschmolzen ist, den Belag auf den Teig geben.
Alternativ könnt Ihr den Feta-Käse auch ganz zum Schluss über die Pizza drüberbröseln.

Sonntag, 11. September 2016

Wassermelonen-Pizza für die letzten schönen Sommertage

Kleine Planänderung:
 Eigentlich sollte es heute ein Rezept für veganes Lahmacun geben, aber falls diese Super-Sommertage vielleicht so abrupt aufhören sollten wie sie begonnen haben, muss ich Euch noch mal schnell diese Wassermelonen-Pizza ans Herz legen!
Perfekt für diese Tage, an denen man keine Lust zu kochen, aber seinem Körper dennoch etwas Gutes bieten möchte.
Denn: Wie immer im Nu zubereitet, in diesem Fall sogar ganz ohne den Herd anzuschmeißen oder den Ofen. Und super gesund ist das Ganze obendruff! 
Erfrischend-süße Wassermelone, Bananenscheiben, frisch gepflückte Himbeeren (sogar aus dem eigenen Garten :) , Kakao Nibs und geröstete Walnüsse 😍
Eigentlich ist das hier auch kein richtiges Rezept, eher eine Anleitung zum (kalorienarmen) Glücklichsein 😉
Die Topping könnt Ihr natürlich nach Belieben abändern, Eurer Kreativität sind da keinerlei Grenzen gesetzt!

vegan - glutenfrei - laktosefrei - einfach & schnell gemacht!

Zutaten für 1 "Pizza":
1 Scheibe Wassermelone
1/2 Banane
1 Handvoll Himbeeren (andere Beeren gehen auch!)
1 TL Kakao Nibs
1 EL gehackte Walnüsse (vorzugsweise geröstet) 

Zubereitung:
Die Wassermelonen-Scheibe mit dem Obst Eurer Wahl belegen! Easy oder? 😉


Welche Toppings würde auf Eure Wassermelonen-Pizza kommen? 
Lasst mal hören! 😍