Sonntag, 9. Juni 2019

Zitronen-Hirse mit Knusper-Feta & Zucchini

Heute habe ich eine leckere Sommerkombi für Euch: Fruchtige Hirse, gebratene Zucchini mit italienischen Kräutern (italienisch schmeckt für mich immer nach Sommer) und knusprig angebratener Feta, der beim Anschneiden ein wenig zerläuft... 
Wer hat noch keinen Hunger bekommen? 😉
Vegetarischer Sattmacher - statt Hirse geht auch Couscous - statt Zucchini Paprika

Zutaten für 1 Person:
Für de Zitronenhirse:
60 g Hirse
2 EL Petersilie, gehackt
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
ein paar Spritzer Zitronensaft
Salz

Für den Knusper-Feta:
150 g Feta
1/2 verschlagenes Ei
etwas Mehl und Semmelbrösel zum Panieren 
(geschrotete) Leinsamen (optional)
Rapsöl zum Anbraten

Für das Zucchini-Gemüse:
1 kleine Zucchini
Salz & Pfeffer
Olivenöl zum Anbraten
Italienische Kräuter

Zubereitung:
Die Hirse nach Packungsanleitung garen. Anschließend mit Petersilie vermengen und mit Zitrone abschmecken.

Für den Knusper-Feta den Feta in Würdel schneiden. Diese Würfel erst in Mehl wenden, dann in Ei wenden und anschließend mit Semmelbröseln und wer mag - mit Leinsamen panieren. Den Feta in einer heißen Pfanne von den Seiten anbraten bis er knusprig ist.

Die Zucchini waschen, die Enden entfernen. In kleine Würfel schneiden und in einer heißen Pfanne mit Olivenöl anbraten. Salzen und pfeffern und nach Geschmack Kräuter zufügen.

Alle drei Komponenten auf einem Teller anrichten und genießen :)
 


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Sonntag, 26. Mai 2019

Vegetarischer Brotbelag: Möhren-Nuss-Aufstrich mit Curry

Heute habe ich einen vegetarischen Aufstrich für Euch! Den gab es neulich in meinem Kurs zum Thema "Frühstücksrezepte" neben Eiersalat, süßen Aufstrichen wie Lemon Curd und Chia-Konfitüre und selbstgebackenem Brot. Der Aufstrich kam super an und deshalb möchte ich ihn hier gerne teilen. Sogar mich hat der überzeugt, obwohl ich herzhafte Aufstriche sonst nicht so mein Ding sind 😉
 
Das Brot ist das Dinkel-Haferflockenbrot ohne Hefe von meinem Backblog.
Vegetarischer Brotaufstrich - exotische Note - mit Gemüse & Nüssen

Zutaten für ein zwei kleine Schälchen voll (sh. Foto):
3 Möhren (etwa mittelgroß)
4 EL gemahlene Haselnüsse*
1 EL Olivenöl
200 g Frischkäse natur
1 TL Currypulver
Salz nach Belieben


*alternativ gemahlene Walnüsse oder Mandeln

Zubereitung:
Zuerst die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Anschließend beiseite stellen zum Auskühlen.  Als Nächstes Möhren schälen und die Enden entfernen. Fein raspeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Möhrenraspel darin glasig andünsten, das dauert ein paar Minuten. Nüsse und Möhren nun mit Frischkäse in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Mit Currypulver und Salz abschmecken. Den fertigen Aufstrich in ein Schälchen füllen und nach Belieben mit gehackter Petersilie dekorieren.
Der Aufstrich hält sich 3-4 Tage lang, luftdicht verpackt und kühl gelagert.

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Sonntag, 19. Mai 2019

Bratkartoffel-Quiche mit Spargel & Möhren

Neulich Abend habe ich mit Freunden eine Quiche gebacken. Ich hatte noch Spargel von den Grissini und dem Hirsesalat mit Himbeeren übrig, der verwertet werden wollte. Eingewickelt in einem feuchten Tuch hält sich Spargel auch nur 2-3 Tage im Kühlschrank frisch, die drei Tage habe ich mit den vergangenen Rezepten ausgeschöpft gehabt 😉
Sehr deftig durch den Speck und Bratkartoffel-Aroma -  sehr sättigend auch durch den Vollkornteig - ideale Resteverwertung für Spargel & Co.

Bratkartoffel-Quiche mit Spargel & Möhren
Mürbeteig:
120 g Dinkemehl Typ 630
80 g Roggenmehl Typ 1150*
75 g weiche Butter
1 Ei
2 EL kaltes Wasser

Füllung:
Rapsöl zum Anbraten
3 große Kartoffeln
100 g Speck**
1-2 Zwiebeln (je nach Größe)
200 g grüner Spargel (5-6 Stangen für die Deko oben zur Seite legen)
2 mittelgroße Karotten 
 1 rote Paprika
200 g Creme Fraiche
2 Eier
Salz & Pfeffer
Petersilie, fein gehackt 
1 Kugel Mozzarella 

* oder mehr Dinkelmehl
**ür die vegetarische Variante einfach weglassen und dafür mit geräuchertem Paprikapulver würzen.

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Form mit dem Teig auskleiden, mit einer Gabel mehrmals einsteichen. Bei 200 Grad Ober/Unterhitze für 10 Minuten vorbacken. 

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer großen Pfanne mit Rapsöl 5-8 Minuten anbraten, je nach Größe der Würfel. Fein geschnittene Zwiebelstückchen zu geben, ebenso den Speck. In einer weiteren Pfanne das restliche Gemüse ein paar Minuten anschwitzen: Dafür die Paprika waschen und in Würfel schneiden. Die Karotten schälen und ebensfall klein schneiden. Den Spargel schälen und in  etwa 2-3 cm lange Stücke schneiden. Wenn das Gemüse und die Bratkartoffeln gar sind, beides vermischen und auf den vorgebackenen Mürbeteigboden geben. In einem hohen Gefäß Creme Fraiche und Eier verquirlen, salzen und pfeffern und Petersilie hinzufügen. Diese Masse über das Gemüse gießen. Mit einer Gabel alles vermischen, sodass überall Eiermasse hinkommt. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Den restlichen Spargel auf die Quiche-Masse legen. Den Mozzarella dazwischen legen. Die Quiche bei 200 Grad ca. 45-50 Minuten backen, bis die Masse gestockt und die Oberfläche angenehm gebräunt ist. Warm servieren.


Sonntag, 12. Mai 2019

Spargel-Grissini mit Quark-Öl-Teig

Mein zweites Spargelrezept für dieses Jahr ist da!
Diese Grissini mit Spargel wollte ich schon letztes Jahr machen, aber ich bin darüber hinweggekommen, keine Ahnung wieso. Ich glaube, ich dachte, die Spargel-Grissini wären aufwendig 😆  Spoiler: Die sind kein bisschen aufwendig, ich stand keine 10 Minuten in der Küche um die zu machen 😉 Noch schneller geht es nur, wenn man sich einen Fertigteig mit unnötigen Zusatzstoffen, Palmöl und Glukosesirup kauft 😜
 Warmer Snack - ohne Hefe - Einfacher als es aussieht
Zutaten für ca. 20 Stück:
75 g Dinkelmehl Typ 630
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
25 ml Öl (Raps oder Olive)
25 ml Milch
35 g Quark

20 Stangen grüner Spargel

Zubereitung:
Spargel in leicht gesalzenem Wasser garen, das dauert je nach Dicke der Stangen 3-7 Minuten. Nach dem Kochen den Spargel sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit dieser die grüne Farbe behält. Gut abtupfen und kurz zur Seite legen.

Für den Teig die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Öl, Milch und Quark hinzufügen. Alles mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen, mit einem scharfen Messer in dünne Streifen schneiden. Jeden Teigstreifen um je eine Stange Spargel aufwickeln. Die fertig gewickelten Spargel-Grissini auf ein Backblech legen und im Ofen bei 200 Grad 15 Minuten backen, sodass die Grissini leicht gebräunt sind. 
Unbedingt warm verzehren!

Bei mir gab es dazu einen Kräuterquark-Dip mit Hanfsamen :)

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Freitag, 3. Mai 2019

Hirse mit Spargel, Himbeeren & Pekannüssen

Der erste Spargel ist das! Also eigentlich schon länger, aber Anfang April ist einfach noch zu früh für Spargel. Meist kommt dieser dann noch aus dem Ausland und Supermark-Spargel ist oft schon in den Regalen ausgetrocknet. Der grüne Spargel aus Deutschland lässt sowieso immer noch ein wenig länger auf sich warten. Aber gestern auf dem Wochenmarkt in Münster habe ich ihne endlich entdeckt! Und deshalb läute ich hiermit die Spargel-Saison ein 😊 Ich habe auch schon ein paar Ideen, die ich hoffentlich in nächster Zeit umsetzen kann...
Aber heute kommt erstmal die Hirse-Spargel-Pfanne auf den Tisch! Zugegeben - Himbeeren gibt es noch nicht aus deutschem Anbau, aber auch diese haben mich beim Wochenmarktbesuch so herzlich angelacht, dass ich nicht wiederstehen konnte. Die Kirschtomaten kamen dagegen schon wieder aus Deutschland, ebenso die Hirse. Bei Hirse lege ich schon Wert drauf, dass sie aus Deutschland kommt. Bisher habe ich leider nur welche im Biomarkt entdeckt, der etwas weiter weg ist, aber eine Packung Hirse reicht sowieso ein paar Monate bei mir 😉
 
Unter den Zutaten habe ich euch Alternativen geschrieben, die ich mir auch sehr gut vorstellen kann. Mit Hirse und/oder Quinoa ist dieses Gericht voller Nährstoffe, Pekannüsse liefern viele ungesättigte Fettsäuren, die positiv für unseren Körper sind. Dazu noch reichlich Vitamine und Mineralstoffe, die unser Körper für alltägliche Prozesse braucht. Spargel ist sehr kalorienarm und ebenfalls voll mit Nährstoffen. In diesem Gericht verwende ich Olivenöl und Butter gemischt, Olivenöl wegen den sekundären Pflanzenstoffe und Butter für den Geschmack. Für die vegane Variante lässt man diese aber einfach weg.
 
ohne Butter auch vegan - bunt & voller Nährstoffe - so schmeckt der Frühling

Zutaten für eine große Portion:
ca. 1 EL Rapsöl
70 g Hirse (vorher abspülen und abtropfen lassen)*
1 Zwiebel
Salz 
Fein gehackte Petersilie (egal ob TK oder frisch)

200 g grüner Spargel
1 Handvoll Himbeeren**
1 Handvoll Pekannüsse***
2 Hände Kirschtomaten
Olivenöl & Butter (oder nur eines davon)
2 Prisen Vanillezucker
Salz & Pfeffer

* statt Hirse kann man auch Couscous oder Quinoa verwenden
**auch Erdbeeren passen hervorragend zu Spargel!
***alternativ gehackte Haselnüsse 

Zubereitung:
Einen kleinen Topf mit etwas Öl erhitzen. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Im Öl glasig andünsten, dann die abgetropfte Hirse zufügen, 1-2 Minuten anrösten und anschließend mit Wasser aufgießen. Salzen und ca. 20 Minuten oder je nach Packungsanleitung garen.

Währenddessen den Spargel schälen, bei grünem Spargel nur das untere Drittel. Spargel immer schräg einschneiden, das längliche Stücke entstehen. Eine große Pfanne mit etwas Olivenöl und Butter erhitzen und den Spargel darin ca. 8 Minuten (kommt auf die Dicke der Standen an) anbraten, etwas Vanillezucker zufügen. Nach 3 Minuten die Pekannüsse zufügen, kurz vor Ende die Kirschtomaten.

Die fertige Hirse abtropen lassen, mit der Petersilie vermengen und auf einen Teller anrichten. Das Gemüse obendrauf geben. Zum Schluss die Himbeeren verteilen.
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Mittwoch, 24. April 2019

Kartoffel-Pasta [Leckere Resteverwertung]

Neulich habe ich wieder Pasta gemacht. Dieses Mal aber ein wenig anders als sonst. Beim Durchstöbern meines Pasta-Buches habe ich zufällig ein Rezept für Pasta mit Kartoffeln gesehen. Da ich hatte noch Kartoffeln vom Vortag übrig hatte, die verbraucht werden sollten, kam dieses Rezept wie gerufen. 
Dadurch dass gekochte Kartoffeln in den Teig kommen, benötigt man weniger Ei, da Kartoffeln durch die enthaltene Stärke ebenfalls hervorragend binden.

Fazit: Die fertige Pasta braucht zum Trocknen deutlich länger und man braucht mehr Mehl beim Ausrollen, da der Teig recht schnell aneinanderklebt. NIchtsdestotrotz ließ sich der Teig gut verarbeiten. Geschmacklich schmeckt man im Endergebnis aber keine deutliche Kartoffel-Note heraus. Ich finde das Rezept aber dennoch gut als Resteverwertung für Kartoffeln vom Vortag, wenn man gerade keine Lust auf Bratkartoffeln hat, aber dafür auf Pasta! 😉

Dazu gab es Paprika-Pesto und Burrata.
Zutaten für 4 Personen:
100 g gekochte Kartoffeln (vom Vortag)
300 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630 und 1050 gemischt)
1 TL Salz
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 EL kaltes Wasser

Zubereitung:
Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken oder fein stampfen. Es sollten wirklich keine kleinen Klümpchen mehr zu sehen sein. Mehl mit Salz mischen und zu den Kartoffeln geben. Eier miteinander verrühren und mit dem Olivenöl und Wasser zufügen. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Falls dieser zu bröselig sein sollte, mehr Wasser zufügen.  
Den Teig 30 Minuten bei Zimmertemperatur - abgedeckt mit einem Küchentuch - ruhen lassen. Anschließend in 5-6 Portionen teilen und diese einzeln durch die Nudelmaschine jagen. Ich fange bei Stufe 0 an und klappe den Nudelteig dann immer einmal um, sodass zwei Schichten entstehen und walke ihn dann erneut durch. Den Vorgang wiederhole ich 6-7 Mal. Dann geht es mit Stufe 1 weiter bis Stufe 8. Bei den Stufen ziehe ich den Pasta-Teig nur einmal durch. Zwischendurch die entstandenen Teigplatten immer mal wieder mehlen, damit nichts klebt. Die hauchdünnen Teigplatten im Anschluss ca.15 Minuten ruhen lassen. Hierbei kommt es auf die Zimmertemperatur an, im Sommer sind die recht schnell angetrocknet, im Winter dauert es etwas länger. Im nächsten Schritt die Teigplatten in das gewünschte Nudelformart schneiden. Entweder per Hand und mit einem Messer oder Teigrad oder mit der Nudelmaschine.
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