Freitag, 12. März 2021

Knusprige Quinoa-Taler

Diese Quinoa-Taler schmecken kalt und warm, pur, mit Dip oder mit einem bunten Gemüseallerlei. Sie enthalten wenige Zutaten, sind vegan und einfach zuzubereiten. Hinsichtlich der Gewürze sind sie sehr variabel, auch Thymian und Oregano schmecken in diesen Quinoa-Talern sehr gut!

 Zutaten für etwa 15 Quinoa-Taler, ergibt 2 Portionen:

100 g Quinoa, gut abgespült

1 kleine Zwiebel (optional)

4 EL Vollkornmehl

Salz & Pfeffer

etwas Petersilie, fein gehackt

1 TL Spritzer Agavendicksaft

Zubereitung:

Den Quinoa in der 2-fachen Menge Wasser nach Packungsanleitung garen (das dauert meist 15-20 Minuten). Überschüssiges Wasser abgießen und den Quinoa etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Dann Salz & Pfeffer, Agavendicksaft, Petersilie und Mehl zufügen. Wer mag kann noch eine halbe Zwiebel fein hacken und unter die Masse heben. Alles mit den Händen oder einem Löffel vermengen, sodass sich alles verbindet. Aus der Masse nun kleine Taler formen. Eine große Pfanne mit Öle erhitzen und die Taler von beiden Seiten knusprig anbraten. 

Dazu schmeckt Ofengemüse oder Salat. Formt man größere Patties davon kann man sie auch als Burger-Pattie einsetzen.

Freitag, 12. Februar 2021

Süßkartoffel Spinat Bowl mit Granatapfel

  Neulich habe ich einen Zoom-Kochkurs zum Thema "Salate und Bowls" gegeben. Besonders im Januar sind solch "gesunde" Kurse ja immer gern gesehen, da die Neujahrsvorsätze noch frisch sind ;) Diese Bowl schmeckt aber keinesfalls nach Verzicht oder strengen Neujahrsvorsätzen, sondern fruchtig, lecker, knackig und bunt!
 
Auch wenn die Bowl derzeit leider nicht wirklich saisonal oder mit regionalen Zutaten ist, möchte ich das Rezept dennoch hier gern teilen. Es hat einfach super lecker geschmeckt und ich möchte es im Hinterkopf behalten :) Und im Sommer zubereitet, sind zumindest die Blaubeeren und Tomaten hoffentlich wieder aus heimischen Gefilden!
Zutaten für eine große Bowl, ausreichend für 2 Personen:
1 mittlere Süßkartoffel
1 EL Olivenöl
1 TL Paprikapulver edelsß
1/2 TL Salz
 
Für das Dressing:
1 EL Olivenöl
1 TL Apfelessig
1 TL Honig (wenn es vegan sein soll, Agavendicksaft oder Ahornsirup)
1/2 TL Senf, mittelscharf
Salz & Pfeffer
 
Außerdem für die Bowl:
2 Hände voll Blattspinat
1 Handvoll Kirschtomaten
2 EL Granatapfelkerne 
3 EL frische Blaubeeren
2 EL gehackte und geröstete Walnüsse

Tipp: Im Sommer kann man zusätzliche frische Aprikosen zur Bowl geben und statt Walnüsse Mandeln. Wer eine sättigende Mahlzeit haben möchte, kann noch gekochte Hirse oder Quinoa zur Bowl fügen.
 
Zubereitung:
Die Süßkartoffel schälen, in mundgerechte Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Mit dem Olivenöl beträufeln und den Gewürzen bestreuen und mit einer Gabel oder Esslöffel vermischen. Alles auf ein Backblech geben und im heißen Ofen bei 200 Grad etwa 15 Minuten backen bis die Süßkartoffel weich ist. In der Zwischenzeit die restlichen Komponenten wie Spinat, Tomaten und Blaubeeren waschen und abtropfen lassen. Eine Schüssel nun mit dem Babyspinat auslegen. Dann die Tomaten und Blaubeeren getrennt voneinander in der Schüssel arrangieren. Die gegarten Süßkartoffelstückchen ebenso. Nun das Dressing herstellen. Dafür einfach alle Zutaten in einer kleinen Schüssel miteinander verrühren. Das Dressing über den Salat geben. Zum Schluss alles mit den Walnüssen und Granatapfelkernen bestreuen. Die Bowl schmeckt frisch, aber kann auch 1 bis 2 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden, dann zieht das Dressing in den Salat ein!
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Sonntag, 7. Februar 2021

Herzhafte Waffel-Sandwiches

Diese Waffel-Sandwiches sind im Nu gemacht und der perfekt Snack für den nächsten Filmabend! Ich habe das Rezept bereits in einem meiner Kochkurse zubereitet und meine Familie hat sie auch schon ausprobiert. Alle fanden es lecker, also teile ich das Rezept hier mal, auch wenn die Bilder noch Optimierungsbedarf aufweisen ;)
Zutaten für 6 Waffel-Sandwiches:
Für den Waffelteig:
60 g weiche Butter
1 EL Zucker
2 Eier
125 g Dinkelmehl (bei mir halb Vollkorrn und halb 630)
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
125 ml Buttermilch

Für den Belag
Variante 1: Tomate Mozzarella:
6 TL Pesto nach Wahl (bei mir Paprika-Pesto)
etwa 3 Tomaten (je nach Größe) 
1 Kugel Mozzarella

Variante 2: Putenbrust mit Antipasti:
etwa 120 g Frischkäse natur
etwa 100 g Putenbrustaufschnitt natur 
eingelegte Antipasti, am besten eignet sich eingelegte Paprika, da sie recht flach ist
frische Salatblätter (z.B. Rucola, Romasalat,...)
 
Variante 3: Räucherlachs
100 g Schmand
6 Scheiben Räucherlachs 
ein paar Stängel Dill
 
Variante 4: Bacon und Spiegelei
6 Eier
etwas Öl zum Anbraten der Eier
6 Scheiben Bacon

Zubereitung:
Für den Waffelteig erst die Butter mit dem Zucker verrühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Buttermilch zu den restlichen Zutaten geben und kurz unterrühren. Den Teig in ein gefettetes und vorgeheiztes Waffeleisen geben und nacheinander sechs goldgelbe Waffeln ausbacken. Diese zum Abkühlen auf ein Gitter legen. Eckige Waffeln einmal halbieren, Waffeln aus dem Kleeblatt-Waffeleisen auseinanderzupfen, sodass man fünf Herzen enthält. Diese mit den jeweiligen Zutaten der gewünschten Variante belegen.
























































Freitag, 13. November 2020

Bunte Gemüse-Quiche mit Paprika

Diese Quiche gab es schon ziemlich oft bei uns. Sie ist zwar etwas aufwendiger mit zwei verschiedenene Füllungen, aber der Aufwand lohnt sich! Und zu zweit ist die Quiche auch im Nu gemacht, versprochen!


Zutaten für eine Quiche á 26-28 cm Durchmesser

Für den Mürbeteig:

250 g Dinkelmehl Typ 1050 (alternativ Weizenmehl)

100 g weiche Butter

1 Prise Salz

1 Ei

2-3 EL Wasser oder Milch (falls der Teig zu trocken sein sollte)

Für die erste Füllung:

150 g Creme Fraiche

2 Eier

1 TL Paprikapulver (edelsüß)

1 Prise Salz

3 Paprika (am besten verschiedene Farben)

Für die zweite Füllung:

120 g gegarte (TK-)Erbsen

200 g Ricotta (alternativ Frischkäse)

Salz & Pfeffer

1/2 Bund Schnittlauch, gewaschen und in Röllchen geschnitten

50 g Pinienkerne, ohne Fett geröstet

eien Handvoll halbierte Kirschtomaten (optional)

eine Handvoll gehackte, frische Petersilie

Zubereitung:

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz ausrollen, sodass der Teig die Springform auskleidet und man einen Rand von etwa 3 cm erhält. Den Teig in die Springform legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Creme Fraiche mit Eiern, Salz und Paprikapulver verrühren und beiseite stellen.

In einer weiteren Schüssel Erbsen, Pinienkerne und Schnittlauch mischen. Ricotta unterrühren und die Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Paprika waschen und in jeweils 4 breite Ringe schneiden. Kerngehäuse und Trennwände entfernen. Die übrigen Schotenstücke kleinschneiden und zur Erbsen-Ricotta-Mischung geben.

 Die Paprika-Ringe auf dem Mürbeteig verteilen und mit der Erbsen-Ricotta-Masse befüllen. In die Zwischenräume kommt der Creme-Fraiche-Guss. Zuletzt auf die befüllte Paprika-Ring je eine halbierte Kirschtomate setzen.

Die Quiche in den Ofen schieben und etwa 45 Minuten backen. Nach dem Backen mit Petersilie bestreuen und warm genießen! :)

Mittwoch, 5. August 2020

Empanadas mit käsiger Gemüse-Hackfleischfüllung

Neulich habe ich zum ersten Mal Empanadas gemacht! Ich habe mich ja ein wenig geärgert, dass ich erst so spät auf diese südamerikansiche Leckerei aufmerksam geworden bin :D Der Teig ist easy peasy zubereitet und lässt sich super verarbeiten und was die Füllung angeht, kann man hier nach Lust und Laune alles reinhauen was geht. Von herzhaft bis süß, von deftig mit Fleisch bis vegan...hier ist alles möglich. Ich habe mich etwas an der klassischen Füllung orientiert und eine Gemüse-Hackfleisch-Füllung verwendet. An Gemüse kam rein, was da war. Und Käse zum Schluss durfte auch nicht fehlen 😋
Zutaten für etwa 14 Stück
Für den Teig:
250 g Mehl
0,5 TL Salz
1 TL Zucker
50 g sehr weiche Butter
100 ml Wasser

Für die Füllung:
1/2 rote Paprika
1 Schalotte
1 Möhre
1 kleine Zucchini
1 kl. Süßkartoffel
1 Strauchtomate
100 g Hackfleisch
1 Knoblauchzehe
etwa 150 ml passierte Tomaten
1 Schuss Milch
1 Handvoll gehackter Walnüsse
1/2 Kugel Mozzarella
Salz & Pfeffer
Geräuchertes Paprikapulver, Cayenne-Pfeffer, Petersilie nach Belieben

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, in Folie einwickeln und eine halbe Stunden kaltstellen. Währenddessen die Füllung zubereiten.

Dafür in einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen. Alles Gemüse waschen bzw. schälen und so fein wie möglich schneiden/würfeln. Das fein geschnittene Gemüse in der Pfanne anbraten. In einer weiteren Pfanne das Hackfleisch in etwas Öl anbraten, das Gemüse zufügen und dann mit den passierten Tomaten ablöschen und etwa 10 Minuten einköcheln lassen. Mit den Gewürzen abschmecken und einem Schuss Milch abrunden. Zuletzt die Walnüsse und zerrupften Mozzarella unterheben.

Den Teig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Anschließend etwa 10-12 cm breite Kreise ausstechen. Die Ränder dieser Kreise mit etwas Wasser befeuchten. Mittig in die Kreise gebt ihr jetzt einen EL Füllung, klappt dann eine Seite über die andere und verschließt die Taschen, in dem ihr mit den Fingern die Ränder aneinanderdrückt. Am besten setzt ihr sie hochkant auf das Backblech, dann behalten sie die Form. Mit den Fingern könnt ihr die Ränger noch etwas ausformen. Für einen schöne Bräunung bestreicht sie vor dem Backen noch mit etwas Eiermilch oder purer Milch.

Die Empanadas backen im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 20-25 Minuten. Sie sollten goldbraun sein. Noch heiß aus dem Ofen sind sie lecker, aber auch kalt am nächsten Tag ein Genuss!

Mittwoch, 15. Juli 2020

Brokkoli-Kartoffel-Suppe mit Quinoa-Topping

 Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Rezept für Euch! Es handelt sich hierbei um eine leckere Suppe. Momentan ist es ja nicht so mit dem Sommerwetter, da darf es schon mal etwas Wärmendes sein. Kartoffelsuppe ist sowieso ein Klassiker und da Brokkoli nun auch Saison hat, darf er auch dieser hinein 😉

Als Topping gab es bei mir Quinoa, geröstet Kichererbsen (von Hülsenreich) und Sonnenblumenkerne. Letzteres liefert ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe, die Kichererbsen pflanzliche Proteine in Hülle und Fülle und Quinoa ebenso viele Nährstoffe und auch Ballaststoffe. Besonders gut: Der Quinoa kommt aus dem Münsterland! Ich kaufe den sehr gerne im Unverpackt-Laden in Münster ein :)
Zutaten für 1-2 Portionen, je nach Hunger:
1/4-1/2 Kopf Brokkoli (je nach Größe)
2-3 Kartoffeln (etwas mittelgroß)
1 Zwiebel
Gemüsebrühe
1 Schuss Sahne oder Milch
Salz & Pfeffer

Topping (optional, aber lecker!):
2-3 EL gekochter Quinoa
1 EL geröstete Kichererbsen (ich beziehe meine von Hülsenreich)
1 EL Sonnenblumenkerne

Zubereitung:
In einem Topf etwas Rapsöl erhitzen. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Im heißen Öl bei geringer Hitze glasig andünsten. In der Zeit die Kartoffeln schälen und fein würfeln. Brokkoli waschen und in kleine Röschen zupfen. Beides zu den Zwiebeln geben und anschwitzen. Anschließend mit so viel Gemüsebrühe ablöschen, sodass das Gemüse bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind. Salzen und pfeffern und danach fein pürieren. Die Suppe in einer Schüssel anrichen und mit gekochtem Quinoa, gerösteten Kichererbsen und Sonnenblumenkernen bestreuen.

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