Sonntag, 9. Juni 2019

Zitronen-Hirse mit Knusper-Feta & Zucchini

Heute habe ich eine leckere Sommerkombi für Euch: Fruchtige Hirse, gebratene Zucchini mit italienischen Kräutern (italienisch schmeckt für mich immer nach Sommer) und knusprig angebratener Feta, der beim Anschneiden ein wenig zerläuft... 
Wer hat noch keinen Hunger bekommen? 😉
Vegetarischer Sattmacher - statt Hirse geht auch Couscous - statt Zucchini Paprika

Zutaten für 1 Person:
Für de Zitronenhirse:
60 g Hirse
2 EL Petersilie, gehackt
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
ein paar Spritzer Zitronensaft
Salz

Für den Knusper-Feta:
150 g Feta
1/2 verschlagenes Ei
etwas Mehl und Semmelbrösel zum Panieren 
(geschrotete) Leinsamen (optional)
Rapsöl zum Anbraten

Für das Zucchini-Gemüse:
1 kleine Zucchini
Salz & Pfeffer
Olivenöl zum Anbraten
Italienische Kräuter

Zubereitung:
Die Hirse nach Packungsanleitung garen. Anschließend mit Petersilie vermengen und mit Zitrone abschmecken.

Für den Knusper-Feta den Feta in Würdel schneiden. Diese Würfel erst in Mehl wenden, dann in Ei wenden und anschließend mit Semmelbröseln und wer mag - mit Leinsamen panieren. Den Feta in einer heißen Pfanne von den Seiten anbraten bis er knusprig ist.

Die Zucchini waschen, die Enden entfernen. In kleine Würfel schneiden und in einer heißen Pfanne mit Olivenöl anbraten. Salzen und pfeffern und nach Geschmack Kräuter zufügen.

Alle drei Komponenten auf einem Teller anrichten und genießen :)
 


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Sonntag, 26. Mai 2019

Vegetarischer Brotbelag: Möhren-Nuss-Aufstrich mit Curry

Heute habe ich einen vegetarischen Aufstrich für Euch! Den gab es neulich in meinem Kurs zum Thema "Frühstücksrezepte" neben Eiersalat, süßen Aufstrichen wie Lemon Curd und Chia-Konfitüre und selbstgebackenem Brot. Der Aufstrich kam super an und deshalb möchte ich ihn hier gerne teilen. Sogar mich hat der überzeugt, obwohl ich herzhafte Aufstriche sonst nicht so mein Ding sind 😉
 
Das Brot ist das Dinkel-Haferflockenbrot ohne Hefe von meinem Backblog.
Vegetarischer Brotaufstrich - exotische Note - mit Gemüse & Nüssen

Zutaten für ein zwei kleine Schälchen voll (sh. Foto):
3 Möhren (etwa mittelgroß)
4 EL gemahlene Haselnüsse*
1 EL Olivenöl
200 g Frischkäse natur
1 TL Currypulver
Salz nach Belieben


*alternativ gemahlene Walnüsse oder Mandeln

Zubereitung:
Zuerst die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Anschließend beiseite stellen zum Auskühlen.  Als Nächstes Möhren schälen und die Enden entfernen. Fein raspeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Möhrenraspel darin glasig andünsten, das dauert ein paar Minuten. Nüsse und Möhren nun mit Frischkäse in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Mit Currypulver und Salz abschmecken. Den fertigen Aufstrich in ein Schälchen füllen und nach Belieben mit gehackter Petersilie dekorieren.
Der Aufstrich hält sich 3-4 Tage lang, luftdicht verpackt und kühl gelagert.

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Sonntag, 19. Mai 2019

Bratkartoffel-Quiche mit Spargel & Möhren

Neulich Abend habe ich mit Freunden eine Quiche gebacken. Ich hatte noch Spargel von den Grissini und dem Hirsesalat mit Himbeeren übrig, der verwertet werden wollte. Eingewickelt in einem feuchten Tuch hält sich Spargel auch nur 2-3 Tage im Kühlschrank frisch, die drei Tage habe ich mit den vergangenen Rezepten ausgeschöpft gehabt 😉
Sehr deftig durch den Speck und Bratkartoffel-Aroma -  sehr sättigend auch durch den Vollkornteig - ideale Resteverwertung für Spargel & Co.

Bratkartoffel-Quiche mit Spargel & Möhren
Mürbeteig:
120 g Dinkemehl Typ 630
80 g Roggenmehl Typ 1150*
75 g weiche Butter
1 Ei
2 EL kaltes Wasser

Füllung:
Rapsöl zum Anbraten
3 große Kartoffeln
100 g Speck**
1-2 Zwiebeln (je nach Größe)
200 g grüner Spargel (5-6 Stangen für die Deko oben zur Seite legen)
2 mittelgroße Karotten 
 1 rote Paprika
200 g Creme Fraiche
2 Eier
Salz & Pfeffer
Petersilie, fein gehackt 
1 Kugel Mozzarella 

* oder mehr Dinkelmehl
**ür die vegetarische Variante einfach weglassen und dafür mit geräuchertem Paprikapulver würzen.

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Form mit dem Teig auskleiden, mit einer Gabel mehrmals einsteichen. Bei 200 Grad Ober/Unterhitze für 10 Minuten vorbacken. 

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer großen Pfanne mit Rapsöl 5-8 Minuten anbraten, je nach Größe der Würfel. Fein geschnittene Zwiebelstückchen zu geben, ebenso den Speck. In einer weiteren Pfanne das restliche Gemüse ein paar Minuten anschwitzen: Dafür die Paprika waschen und in Würfel schneiden. Die Karotten schälen und ebensfall klein schneiden. Den Spargel schälen und in  etwa 2-3 cm lange Stücke schneiden. Wenn das Gemüse und die Bratkartoffeln gar sind, beides vermischen und auf den vorgebackenen Mürbeteigboden geben. In einem hohen Gefäß Creme Fraiche und Eier verquirlen, salzen und pfeffern und Petersilie hinzufügen. Diese Masse über das Gemüse gießen. Mit einer Gabel alles vermischen, sodass überall Eiermasse hinkommt. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Den restlichen Spargel auf die Quiche-Masse legen. Den Mozzarella dazwischen legen. Die Quiche bei 200 Grad ca. 45-50 Minuten backen, bis die Masse gestockt und die Oberfläche angenehm gebräunt ist. Warm servieren.


Sonntag, 12. Mai 2019

Spargel-Grissini mit Quark-Öl-Teig

Mein zweites Spargelrezept für dieses Jahr ist da!
Diese Grissini mit Spargel wollte ich schon letztes Jahr machen, aber ich bin darüber hinweggekommen, keine Ahnung wieso. Ich glaube, ich dachte, die Spargel-Grissini wären aufwendig 😆  Spoiler: Die sind kein bisschen aufwendig, ich stand keine 10 Minuten in der Küche um die zu machen 😉 Noch schneller geht es nur, wenn man sich einen Fertigteig mit unnötigen Zusatzstoffen, Palmöl und Glukosesirup kauft 😜
 Warmer Snack - ohne Hefe - Einfacher als es aussieht
Zutaten für ca. 20 Stück:
75 g Dinkelmehl Typ 630
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
25 ml Öl (Raps oder Olive)
25 ml Milch
35 g Quark

20 Stangen grüner Spargel

Zubereitung:
Spargel in leicht gesalzenem Wasser garen, das dauert je nach Dicke der Stangen 3-7 Minuten. Nach dem Kochen den Spargel sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit dieser die grüne Farbe behält. Gut abtupfen und kurz zur Seite legen.

Für den Teig die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Öl, Milch und Quark hinzufügen. Alles mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen, mit einem scharfen Messer in dünne Streifen schneiden. Jeden Teigstreifen um je eine Stange Spargel aufwickeln. Die fertig gewickelten Spargel-Grissini auf ein Backblech legen und im Ofen bei 200 Grad 15 Minuten backen, sodass die Grissini leicht gebräunt sind. 
Unbedingt warm verzehren!

Bei mir gab es dazu einen Kräuterquark-Dip mit Hanfsamen :)

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Freitag, 3. Mai 2019

Hirse mit Spargel, Himbeeren & Pekannüssen

Der erste Spargel ist das! Also eigentlich schon länger, aber Anfang April ist einfach noch zu früh für Spargel. Meist kommt dieser dann noch aus dem Ausland und Supermark-Spargel ist oft schon in den Regalen ausgetrocknet. Der grüne Spargel aus Deutschland lässt sowieso immer noch ein wenig länger auf sich warten. Aber gestern auf dem Wochenmarkt in Münster habe ich ihne endlich entdeckt! Und deshalb läute ich hiermit die Spargel-Saison ein 😊 Ich habe auch schon ein paar Ideen, die ich hoffentlich in nächster Zeit umsetzen kann...
Aber heute kommt erstmal die Hirse-Spargel-Pfanne auf den Tisch! Zugegeben - Himbeeren gibt es noch nicht aus deutschem Anbau, aber auch diese haben mich beim Wochenmarktbesuch so herzlich angelacht, dass ich nicht wiederstehen konnte. Die Kirschtomaten kamen dagegen schon wieder aus Deutschland, ebenso die Hirse. Bei Hirse lege ich schon Wert drauf, dass sie aus Deutschland kommt. Bisher habe ich leider nur welche im Biomarkt entdeckt, der etwas weiter weg ist, aber eine Packung Hirse reicht sowieso ein paar Monate bei mir 😉
 
Unter den Zutaten habe ich euch Alternativen geschrieben, die ich mir auch sehr gut vorstellen kann. Mit Hirse und/oder Quinoa ist dieses Gericht voller Nährstoffe, Pekannüsse liefern viele ungesättigte Fettsäuren, die positiv für unseren Körper sind. Dazu noch reichlich Vitamine und Mineralstoffe, die unser Körper für alltägliche Prozesse braucht. Spargel ist sehr kalorienarm und ebenfalls voll mit Nährstoffen. In diesem Gericht verwende ich Olivenöl und Butter gemischt, Olivenöl wegen den sekundären Pflanzenstoffe und Butter für den Geschmack. Für die vegane Variante lässt man diese aber einfach weg.
 
ohne Butter auch vegan - bunt & voller Nährstoffe - so schmeckt der Frühling

Zutaten für eine große Portion:
ca. 1 EL Rapsöl
70 g Hirse (vorher abspülen und abtropfen lassen)*
1 Zwiebel
Salz 
Fein gehackte Petersilie (egal ob TK oder frisch)

200 g grüner Spargel
1 Handvoll Himbeeren**
1 Handvoll Pekannüsse***
2 Hände Kirschtomaten
Olivenöl & Butter (oder nur eines davon)
2 Prisen Vanillezucker
Salz & Pfeffer

* statt Hirse kann man auch Couscous oder Quinoa verwenden
**auch Erdbeeren passen hervorragend zu Spargel!
***alternativ gehackte Haselnüsse 

Zubereitung:
Einen kleinen Topf mit etwas Öl erhitzen. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Im Öl glasig andünsten, dann die abgetropfte Hirse zufügen, 1-2 Minuten anrösten und anschließend mit Wasser aufgießen. Salzen und ca. 20 Minuten oder je nach Packungsanleitung garen.

Währenddessen den Spargel schälen, bei grünem Spargel nur das untere Drittel. Spargel immer schräg einschneiden, das längliche Stücke entstehen. Eine große Pfanne mit etwas Olivenöl und Butter erhitzen und den Spargel darin ca. 8 Minuten (kommt auf die Dicke der Standen an) anbraten, etwas Vanillezucker zufügen. Nach 3 Minuten die Pekannüsse zufügen, kurz vor Ende die Kirschtomaten.

Die fertige Hirse abtropen lassen, mit der Petersilie vermengen und auf einen Teller anrichten. Das Gemüse obendrauf geben. Zum Schluss die Himbeeren verteilen.
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Mittwoch, 24. April 2019

Kartoffel-Pasta [Leckere Resteverwertung]

Neulich habe ich wieder Pasta gemacht. Dieses Mal aber ein wenig anders als sonst. Beim Durchstöbern meines Pasta-Buches habe ich zufällig ein Rezept für Pasta mit Kartoffeln gesehen. Da ich hatte noch Kartoffeln vom Vortag übrig hatte, die verbraucht werden sollten, kam dieses Rezept wie gerufen. 
Dadurch dass gekochte Kartoffeln in den Teig kommen, benötigt man weniger Ei, da Kartoffeln durch die enthaltene Stärke ebenfalls hervorragend binden.

Fazit: Die fertige Pasta braucht zum Trocknen deutlich länger und man braucht mehr Mehl beim Ausrollen, da der Teig recht schnell aneinanderklebt. NIchtsdestotrotz ließ sich der Teig gut verarbeiten. Geschmacklich schmeckt man im Endergebnis aber keine deutliche Kartoffel-Note heraus. Ich finde das Rezept aber dennoch gut als Resteverwertung für Kartoffeln vom Vortag, wenn man gerade keine Lust auf Bratkartoffeln hat, aber dafür auf Pasta! 😉

Dazu gab es Paprika-Pesto und Burrata.
Zutaten für 4 Personen:
100 g gekochte Kartoffeln (vom Vortag)
300 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630 und 1050 gemischt)
1 TL Salz
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 EL kaltes Wasser

Zubereitung:
Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken oder fein stampfen. Es sollten wirklich keine kleinen Klümpchen mehr zu sehen sein. Mehl mit Salz mischen und zu den Kartoffeln geben. Eier miteinander verrühren und mit dem Olivenöl und Wasser zufügen. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Falls dieser zu bröselig sein sollte, mehr Wasser zufügen.  
Den Teig 30 Minuten bei Zimmertemperatur - abgedeckt mit einem Küchentuch - ruhen lassen. Anschließend in 5-6 Portionen teilen und diese einzeln durch die Nudelmaschine jagen. Ich fange bei Stufe 0 an und klappe den Nudelteig dann immer einmal um, sodass zwei Schichten entstehen und walke ihn dann erneut durch. Den Vorgang wiederhole ich 6-7 Mal. Dann geht es mit Stufe 1 weiter bis Stufe 8. Bei den Stufen ziehe ich den Pasta-Teig nur einmal durch. Zwischendurch die entstandenen Teigplatten immer mal wieder mehlen, damit nichts klebt. Die hauchdünnen Teigplatten im Anschluss ca.15 Minuten ruhen lassen. Hierbei kommt es auf die Zimmertemperatur an, im Sommer sind die recht schnell angetrocknet, im Winter dauert es etwas länger. Im nächsten Schritt die Teigplatten in das gewünschte Nudelformart schneiden. Entweder per Hand und mit einem Messer oder Teigrad oder mit der Nudelmaschine.
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Dienstag, 2. April 2019

Schinkenschnecken mit Paprika

 Neulich als ich zu Hause bei meinen Eltern war, gab es diese Schinkenschnecken mit Paprika aus Quark-Öl-Teig. Dieser Teig ist blitzschnell gemacht und schmeckt warm aus dem Ofen himmlisch und ist sehr locker. Ich bereite Teige in der Regel mit Dinkelmehl zu, wie auch hier. Herkömmliches Weizenmehl Typ 405 funktioniert ebenso. Vollkornmehl ist bei Quark-Öl-Teig nicht empfehlenswert, da es das Gebäck sehr schwer macht.
In den Schnecken ist auch Käse versteckt, in meinem Fall Mozzarella, wer aber auf reiferen Käse steht, kann Emmentaler oder Bergkäse verwenden. 
Für die vegetarische Variante lässt man den Kochschinken einfach weg, ich empfehle dann einfach mehr zu würzen, vor allem mit geräuchertem Paprikapulver. 
Auch vegetarisch sehr lecker - schmecken warm am besten - dazu passt Salat

Zutaten für 4 Personen
Quark-Öl-Teig:
150 g Quark
1 Ei
90 ml Milch
1/2 TL Salz
6 EL Rapsöl
300 g Dinkelmehl Typ 630
2 TL Weinsteinbackpulver

Füllung:
150 g Frischkäse
1-2 Paprikaschoten (je nach Größe)
3 Lauchzwiebeln
1 Kugel Mozzarella (125 g)
150 g Kochschinken 

Zubereitung: 
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Quark, Ei, Milch, Salz und Öl verrühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz unter die Quarkmasse kneten. Wenn der Teig zu klebrig sein sollte, mehr Mehl verwenden. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck mit den Maßen 45 x 30 cm ausrollen.

Den Frischkäse auf diese Teigplatte streichen, dabei einen Rand von ca. 2 cm freilassen. Die Paprika waschen, den Strunk und das Innere entfernen und fein würfeln. Lauchzwiebeln waschen, die Enden entfernen und in feine Ringe schneiden. Den Schinken in kleine Stücke schneiden, ebenso den Mozzarella und beides zusammen mit dem Gemüse auf dem Frischkäse verteilen. Die Fläche pfeffern und wenig salzen (wer keinen Schinken verwendet, kann etwas mehr Salz zufügen). Für die vegetarische Variante empfehle ich das Ganze mit geräuchertem Paprikapulver zu würzen.
Die Fläche von der Längsseite her aufrollen zu einer Rolle und diesemit einem scharfen Messer in 16 Stücke schneiden. Die Schnecken mit der Schnittkante nach oben in eine gefettete Auflaufform dicht an dicht setzen. Im Ofen ca. 40 Minuten backen bis die Schnecken leicht gebräunt sind.
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Sonntag, 24. März 2019

Apfel-Speck-Pannekoeken mit Ahornsirup

Für meinen Kochkurs "Norddeutsche Küche" habe ich neben dem Bauernfrühstück, dem Matjes-Tatar und Pannfisch u.a. auch diese Pannekoeken/Pfannkuchen aufgetischt bzw. von den Kursteilnehmern zubereiten lassen. Im Anschluss haben wir alle Gericht gemeinsam verzehrt. Von der Kombination von Apfel, Speck und Ahornsirup waren die Teilnehmer sehr angetan und wenn es nicht noch so viele nachfolgende Speisen gegeben hätte, hätten viele (mich eingeschlossen) wahrscheinlich noch Nachschlag verlangt. Aber die Pfannkuchen sättigen doch ganz schön...

Salzig trifft süß - regionale Küche aus dem Norden - sehr sättigend

Zutaten für 4 Personen:
200 g Mehl
1 Prise Salz & Zucker
1 TL Backpulver
4 Eier
250 ml Milch
4-8 Scheiben Frühstücksspeck
2 Äpfel
Öl zum Anbraten der Pfannkuchen
4  EL Ahornsirup

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver in einer Schüssel mischen und eine Mulde formen. In die Mulde zwei Eier geben sowie 2 Eigelbe. Die beiden Eiklar separat mit einer Prise Salz steif schlagen. Milch zum Mehl geben und alles verrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben und den Pfannkuchen 10 Minuten quellen lassen. Währenddessen die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Apfelspalten mit etwas Wasser ca. 5 Minuten dünsten. In einer weiteren Pfanne den Frühstücksspeck knusprig und ohne Fettt (!) anbraten. Eine große Pfanne mit Öl erhitzen und die Pfannkuchen darin nachheinander ausbacken. Aus der Menge Pfannkuchenteig bekommt man entweder 4 dicke Pfannkuchen heraus oder 7-8 dünne Pfannkuchen.
 Die fertigen Pannekoeken zum Warmhalten in den Ofen stellen bei 50 Grad. Anschließend auf eine Hälfte eines jeden Pfannkuchens Apfelspalten verteilen und den Speck. Zum Schluss Ahornsirup darübergießen und die leere Hälfte des Pfannkuchens darüberklappen.

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Sonntag, 17. März 2019

Vegetarisches Bauernfrühstück

Eigentlich sollte das Gericht hier gar nicht vegetarisch werden. Ich habe das Bauernfrühstück bei meinen Eltern gemacht und die mögen es lieber mit ein bisschen Schinkenwürfel. Aber irgendwie habe ich die beim Kochvorgang total vergessen, ich hatte nebenbei nämlich auch noch den Teig für einen Kuchen angerührt und daran gedacht, es zu fotografieren...und dann war der Gedanke an den Speck weg! Geschmeckt hat es allen zum Glück trotzdem, aber es war doch sättigender als man im Vorfeld dachte. Aber genau deshalb heißt es ja Bauernfrühstück, weil es ja sättigend für den Tag sein sollte, damit der Bauer nicht um 10 Uhr morgens schon wieder ein Hüngerchen verspürt. Obwohl ich es auch nicht so produktiv finde, mit vollem Bauch zu arbeiten, ich werde dann nämlich immer sehr träge und müde 😄 Aber gut, ich bin ja auch kein Bauer, vielleicht ist das bei denen anders 😉

Schmeckt auch kalt sehr gut -  für die Fleischesser noch 100 g Bauchspeck anbraten und untermischen - sehr sättigend

Zutaten für vier Personen:
1000 g Kartoffeln, festkochend + 2 TL Salz
1 Gemüsezwiebel
1 -2 rote Paprika
250 g Champignons
4 Frühlingszwiebeln*
1 Päckchen Gartenkresse (optional)
4 EL Rapsöl
je 1 TL Salz & Pfeffer 
6 Eier
ein Schuss Milch
 Petersilie und Schnittlauch (frisch, TK  oder getrocknet)

*habe ich dieses Mal weggelassen, da sie aus Ägypten kamen und ich das nicht so gut finde, in ein paar Wochen kommen sie ja auch wieder aus Deutschland.

**Auch Tomaten passen in dieses Gericht!

Zubereitung:
Die Kartoffeln im Salzwasser garen, dies dauert je nach Größe 15-20 Minuten. Auch Kartoffeln vom Vortag sind geeignet für dieses Gericht. DIe Kartoffeln sollten kalt sein.
Eine Pfanne mit Öl erhitzen (Eisenpfannen benötigen mehr Fett!). Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in die heiße Pfanne geben. Die Bratkartoffeln werden besonders gut, wenn man sie schwenkt und nicht mit einem Pfannenwender ständig hin und her wendet. Allerdings kommt es stark auf die Pfanne an, die man verwendet, bei vielen setzen die Kartoffeln am Boden an und brennen fest. Bevor das passier, sollte man doch zum Pfannenwender greifen. 

Während die Kartoffeln braten, das Gemüse vorbereiten. Die Paprika halbieren, Kerne entfernen und waschen. Die Champignons bürsten oder kurz unter Wasser abspülen, aber dann auch gut abtupfen. Die Zwiebel abziehen und grob hacken. Die Paprika in kleine Würfel schneiden, die Champignons können etwas größer bleiben, da sie in der Pfanne noch zusammenschrumpfen. Eine kleine Pfanne mit Öl erhitzen und die Champignons separat anbraten, damit das Wasser, welches austritt, das Gericht nicht wässrig macht.
Wenn die Kartoffeln schon etwas knusprig sind, die Zwiebeln zufügen. Nach 2-3 Minuten die Paprikawürfel. Wenn die Champignons angebraten sind, können sie ebenfalls zu den Kartoffeln. Nun in einem Messbecher die Eier mit etwas Milch verschlagen, leicht salzen und pfeffern und die Kräuter zufügen. Alles über die Kartoffel-Gemüse-Pfanne gießen und die Pfanne - sofern es geht! - in den Ofen stellen und dort bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 12-15 Minuten stocken lassen.

In der Zwischenzeit Frühlingszwiebeln waschen und die Enden entfernen. In kleine Ringe schneiden, die Gartenkresse ernten. Wenn das Bauernfrühstück fertig ist, aus dem Ofen holen und mit den Frühlingszwiebeln, Kresse und Petersilie und Schnittlauch garnieren. In vier gleichgroße Portionen teilen und servieren.
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Sonntag, 10. März 2019

Lumpen un Lüse aus Eichsfeld

Lumpen un Lüse...wer hat schon mal davon gehört? Ich bin auf dieses Rezept gestoßen als ich für einen Kochkurs Rezepte aus Niedersachsen gesucht habe. Der Name hat mich sofort angesprochen, gespannt was sich dahinter verbirgt! Es ist ein Schmorgericht mit Kartoffeln, Kohl und Mettklößchen. Im Originalrezept war der Weißkohl angegeben, ich persönlich bevorzuge Spitzkohl, da er schneller gart und für mich bekömmlicher ist. 

Dieses Gericht ist ideal, wenn man keine Lust hat Kohlrouladen zu wickeln, aber dennoch in den Genuss kommen möchte auf die Kombination Kohl und Hackfleisch. Auch wenn Schmorgerichte nach hohen Zeitaufwand klingen, ist dieses Rezept recht schnell zubereitet, besonders wenn man zu zweit in der Küche ist, einer schneidet den Kohl und formt die Klößchen, der andere schält die Kartoffeln und Zwiebeln. Und irgendwer muss nachher noch aufräumen, vielleicht ein Dritter, der auch etwas vom Essen abhaben will? 😉

Einfacherer und schneller als Kohlrouladen -  wärmend in der kalten Jahreszeit - laktosefrei

Für 4 Personen:
500 g Thüringer Mett*
1 großer Spitzkohl
500 g Kartoffeln
1 Gemüsezwiebel
50 g Griebenschmalz
500 ml Fleisch-oder Gemüsebrühe**
Salz & Pfeffer
1 TL gemahlener Kümmel***
Kümmelsaat zum Bestreuen (optional) 

*ich habe Thüringer Mett verwendet, weil es schon gewürzt ist. Reines Rinderhackfleisch geht natürlich auch oder halb und halb.
** Wer Rindermett verwendet, kann Rinderbrühe verwenden, sonst ist Gemüsebrühe aber auch eine gute Wahl
*** Kümmel sollte allen Kohlgerichten beigefügt werden, da es die Bekömmlichkeit des Kohl enorm verbessert, auch geschmacklich passt es gut zusammen

Zubereitung:
Das Hackfleisch zu kleinen Klößchen formen und auf einem Teller setzen.
Einen großen Kochtopf mit Griebenschmalz erhitzen. Die Gemüsezwiebel abziehen und in mittelgroße Stücke schneiden (wer es lieber feiner mag, schneidet sie dementsprechend kleiner). Das Zwiebeln im Fett für einige Minuten bei mittlerer Hitze glasig andünsten.
Vom Spitzkohl die äußeren, meist nicht so schönen, Blätter entfernen und unter kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Den Spitzkohl nun halbieren und den Strunk herausschneiden. Die Hälften nochmal senkrecht teilen. Nun den Kohl in feine Streifen schneiden (der Kohl gart dadurch schneller und ist angenehmer zu essen). Wenn der gesamte Kohl geschnitten ist, diesen zu den Zwiebeln zufügen und die Hitze wieder erhöhen, sodass der Kohl dünstet und auch an Volumen verliert. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden, bei großen Kartoffeln diese nochmal durchteilen (dann kann man den Topfinhalt nachher besser umrühren, wenn die Stücke nicht zu groß sind). Die Kartoffelscheiben nun zum Kohl in den Topf geben und unterrühren, 1 TL gemahlenem Kümmel unterrühren. Alles mit 500 ml Brühe aufgießen, aufkochen lassen und auf mittlere Hitze herunterregeln. Die Klößchen vorsichtig auf den Topfinhalt setzen, sie sollte beim Kochvorgang die ganze Zeit oben bleiben, sie garen dann quasi im Wasserdampf. Einen Deckel auf den Topf setzen und alles 30 Minuten garen lassen. Nach dem 30 Minuten die Kartoffeln einstechen und die Klößchen einstechen, um zu prüfen, ob beides gar ist.
Wenn dem so ist, kann das Schmorkohlgericht serviert werden. Wer gerne Kümmel mag, kann seine Portion noch mit Kümmelsaat bestreuen.

Der Schmorgericht schmeckt auch aufgewärmt am nächsten Tag sehr gut, wie bei anderen Kohlspeisen auch!

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Sonntag, 3. März 2019

Matjes-Gurken-Tatar mit Preiselbeer-Schmand & Granatapfelkernen

Dieses Matjes-Tatar habe ich vor einigen Tagen für einen Kochkurs ausprobiert. Das Thema lautet "Norddeutsche Küche" und auch wenn ich gerne und oft an der Nordsee bin und dort auch immer ordentlich Fisch verzehre, habe ich ein bisschen Zeit gebraucht, um mir Rezepte zu überlegen, die ich dort vorstellen möchte. Für dieses Matjes-Gurken-Tatar habe ich mich allerdings ziemlich flott entschieden, Matjes ist ein Must-have in solch einem Kochkurs und in Tatar-Form auch gar nicht mal so unüblich. Dazu Gurken und Apfel, ein Senf-Zitronen-Dressing und Preiselbeer-Schmand mit Granatapfelkernen! Zugegebenermaßen: Granatapfel ist jetzt nicht sooo norddeutsch, aber harmoniert mit dem Preiselbeerschmand und macht das Gericht optisch als auch geschmacklich nochmal interessanter, findet ihr nicht? ;-)

Typisch norddeutsch -  für die wöchentliche Ration Fisch (mit vielen Omega-3-Fettsäuren) - süß-salzige Kombination

Zutaten für 4 Personen:
1/2 Salatgurke
1 Apfel
Matjesfilets naturell
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Senf
1 TL Rapsöl
2 Prisen Zucker
Salz & Pfeffer
Petersilie oder Schnittlauch (frisch)

200 g Schmand
2 EL Preiselbeerkompott
100 g Pflücksalat  (gewaschen)
2 EL Granatapfelkerne (entweder küchenfertig kaufen oder einen ganzen Granatapfel entkernen)

Zubereitung:
Salatgurke waschen und die Enden entfernen. Gurke waschen und das Kerngehäuse mit einem Teelöffel ausschaben. Den Apfel waschen und schälen. Beides nun in kleine Würfel schneiden. Zitronensaft und Senf und Rapsöl vermengen. Den Matjes unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen und in kleine Stücken schneiden. Matjes mit Apfel und Gurke vermischen und das Dressing darübergeben und alles vermengen. Zum Schluss ein wenig frische Petersilie oder Schnittlauch zufügen. Für den Preiselbeerschmand Schmand mit Preiselbeerkompott verrühren. 
Zum Servieren zuerst den gewaschenen Salat auf vier Teller drapieren. Mittig das Matjes-Tatar setzen und obendrauf einen Esslöffel Preiselbeerschmand setzen. Darauf ein halber TL Preiselbeerkompott und drumherum ein paar Granatapfelkerne dekorieren.
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Montag, 25. Februar 2019

Nudelnester mit Möhrenspaghetti & Mozzarella

Diese Nudelnester habe ich bei meinen Eltern gemacht. Wie schon in meinem Beitrag "Nudeln selbstgemacht" besitze ich eine Nudelmaschine, die ich in den Semesterferien gerne mal in Gang setze und selbstgemachte Tagliatelle produziere. Jetzt war es wieder so weit und ich überlegte, was ich zu den Nudeln servieren könnte. Meist essen wir sie einfach nur in Knoblauch-Olivenöl geschwenkt. Dieses Mal wollte ich allerdings etwas anderes und mir fielen Nudelnester ein, die hatte ich schon Jahre nicht mehr gemacht! Für die Gemüsebeilage hatte ich mir Möhrenspaghetti überlegt, die ich nach dem Kochen mit den Dinkel-Bandnudeln vermengte. Mit einer Zange dann Nester drehen, in eine ofenfeste Auflaufform (vorher einfetten!) und darüber eine Eier-Milch-MIschung und Mozzarella!
😋

Das Ergebnis hatte ich gestern auf Instagram gepostet und wurde direkt nach dem Rezept gefragt. Weil das Abtippen bei Instagram eher nervig ist, schreibe ich das Rezept lieber hier auf dem Blog nieder :-)
Im Sommer kann man übrigens zusätzlich zu den Möhrenspaghetti auch Zucchinispaghetti (Zoodles) unter die Nudeln mischen! Statt Möhren funktionieren auch Süßkartoffelspaghetti. Wer ein bisschen Fleisch dazu braucht, kann pro Nest noch eine Scheibe Salamit draufsetzen.

Einfach in der Zubereitung - wandelbar mit Zucchini und Süßkartoffelspaghetti - sättigend 

Zutaten für 6 Portionen:
Einmal das Rezept für selbstgemachte Nudeln von hier*
(alternativ einfach 500 g gekaufte Tagliatelle oder Bandnudeln)
1 Kugel Mozzarella (wer nicht genug bekommen kann, 2 Kugeln ;)
4 große Möhren
Gemüsebrühe
3 Eier + ca. 50 ml Milch
Salz & Pfeffer
1 EL Butter oder 1 EL Olivenöl zum Einfetten der Form 

Zubereitung:
Die Pasta al dente garen, selbstgemachte Pasta benötigt in der Regel nur 2-4 Minuten zum garen. Die Möhren mit einem Spiralschneider in Spaghetti "schälen". Einen Topf mit Wasser aufsetzen, wenn es hochkocht mit etwas Gemüsebrühe würzen und die Möhrenspaghetti darin einige Minuten garziehen lassen. Getreidenudeln und Möhrennudeln sollten zeitgleich gar sein, die Nudeln sollten auch keinen Fall stehen, weil sie dann dazu neigen, aneinander zu kleben (passiert bei selbstgemachten Nudeln sehr schnell). Beide Nudelsroten sofort vermischen. Mit einer Zange Nester aus dem Nudelgemisch drehen und in die Auflaufform setzen. 
Eier und Milch verrühren, salzen und pfeffern und über die Nudeln verteilen. Zuletzt eine Scheibe Mozzarella pro Nest obendrauf setzen.
Im Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen, damit die Eiermilch auch stockt. Die Nudelnester gerne mit einem Beilagensalat servieren. Wenn welche übrig bleiben, am nächsten Tag in der Pfanne aufwärmen.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Süßkartoffel-Dinkel-Gnocchi mit Spitzkohl

 Wie ihr seht, stammen das Foto zu diesem Rezept leider noch nicht von einer neuen Spiegelreflexkamera, sondern von meinem Handy. Zufrieden bin ich damit nicht, aber besser ein Bild als gar keines zum Rezept oder?

Die Süßkartoffel-Gnocchi sind der Hammer, ich habe sie neulich ausprobiert, als ich eigentlich gar keine Lust zu kochen hatte, aber auch nicht schon wieder Nudeln, Reis oder Kartoffeln essen wollte (ja, in letzter Zeit war ich nicht so in Kochlaune, bedingt durch Klausurenphase und noch einige andere zeitfressende Dinge). Beim Einkaufen habe ich mich deswegen schon gezwungen mal Gemüse zu kaufen, welches ich nicht so oft kaufe, um meine Gehirn zu neuen Kreationen anzuregen und Abwechslung in meine Ernährung zu bekommen. Spitzkohl ist so ein Gemüse: Ich mache daraus eigentlich immer nur einen Rohkostsalat, dazu vielleicht Falafel - aber auch nur selten. Aber dann hatte ich mich an die Limetten-Spitzkohl-Pfanne vom Sommer erinnert, mit Johannisbeeren und gebutterten Kartoffeln. Gedünsteter Spitzkohl ist wirklich lecker, wer es noch nicht probiert hat, sollte es definitiv tun! :)

Ich hoffe, in nächster Zeit kommt meine kreative Ader wieder mehr zum Vorschein und der Drang neue Rezepte auszutüffteln!


Zutaten für eine gute Portion:
120 g Süßkartoffelpüree
40 g Dinkelgrieß
60 g Dinkelmehl Typ 630
1 Prise Salz
10 g Speisestärke
Butter oder Rapsöl zum Anbraten

Für den Spitzkohl:
1 EL Rapsöl
1/4 Spitzkohl (abhängig von der Größe)
100-150 ml Wasser zum Ablöschen
1/4 TL Gemüsebrühe (Pulver) 
ein kleiner Schuss Sahne
Salz und Pfeffer
etwas Zitronensaft oder Abrieb (je nachdem was ihr gerade da habt)

Zubereitung:
Für die Gnocchi alle Zutaten mit den Händen verkneten, sodass ein glatter Teig entsteht. Den Teig zu einem ca. 15-20 cm langen langen Strang formen.Wenn das Süßkartoffelpüree direkt aus dem Kühlschrank kommt, kann der Teig gleich weiter verarbeitet werden, ansonsten sollte der Teig erstmal eine halbe Stunden im Kühlschrank erkalten. Dafür den Strang in Frischhaltefolie einrollen.
Wenn der Teig kalt ist, mit einem Messer ca. 1 cm dicke Scheiben von dem Strang schneiden, falls der Teig kleben sollte, die Klinge des Messers in Mehl tauchen.
Mit einer Gabel die Gnocchi etwas eindrücken, damit das typische Muster entsteht.
In einer Pfanne Butter erhitzen, die Gnocchi darin mehrere Minuten knusprig anbraten.

Für den Spitzkohl diesen waschen und obere Blätter ggf. entfernen, wenn die nicht so gut aussehen. In feine Streifen schneiden. Eine große Pfanne mit Öl erhitzen und den Spitzkohl einige Minuten anbraten, dann mit Wasser ablöschen und Gemüsebrühe zufügen. Ein bisschen einköcheln lassen, sodass das Wasser verdampft. Zum Schluss ein wenig Sahne zufügen und ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit den Gnocchi servieren.
Ich habe obendrauf noch ein paar Haferflocken gestreut, ich mag das.

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