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Mittwoch, 24. Juli 2019

Matjes nach Hausfrauenart mit Quetschkartoffeln

Bald steht wieder ein Kochkurs für mich an zum Thema Norddeutsche Küche 🥳 Der letzte Kurs zu dem Thema kam so gut an, dass die Teilnehmer nach einer Fortsetzung gefragt haben! Gibt es ein schöneres Kompliment? 😃

Also probiere ich derzeit wieder ein paar alte Rezepte aus, um Fotos für die Rezeptesammlung zu haben und alles nochmal auf Gelingsicherheit zu testen 🤓
Meine Familie beschwert sich nicht, wenn ich wieder meine Nachkochliste abarbeite 😀

Den Anfang macht der Matjes nach Hausfrauenart. Hausfrauenart deshalb, weil jede Hausfrau ein anderes Rezept hat und es deshalb immer anders schmeckt. Manche machen ihn mit süßer Sahne, andere mit Schmand und saurer Sahne...Geschmäcker sind verschieden, also muss man immer mal wieder ein neues Rezept ausprobieren, finde ich! 
Mein Rezept heute hat eine kleine "Besonderheit". Zumindest habe ich die noch nicht gesehen in anderen Rezepten: Remoulade! Ich hätte vorab nicht gedacht, was das für ein Unterschied ist! Mir war die Sauce vorher etwas zu säuerlich wegen dem Gurkensud (bin da aber auch sehr empfindlich). Mit einem Esslöffel Remoulade war das "Problem" gelöst!
Ganz klassisch sind Zwiebeln, Apfel und Gewürzgurken - die kamen bei mir auch ganz normal hinein.

Dazu gab es Quetschkartoffeln. Die sind nicht sehr norddeutsch, aber ich wollte die schon länger ausprobieren und beides hat gut zusammen gepasst 👌 Meine Kartoffeln hätten allerdings ruhig brauner sein können, aber die Grillfunktion im Ofen war nicht so gut in Form und es hätte ewig gedauert. Da meine Familie schon mit den Füßen gescharrt hat und am Tisch saß, musste ich es deswegen abkürzen 😀
klassische norddeutsche Küche -  reich an Omega-3-Fettsäuren durch den Matjes

Zutaten für 4 Personen
Für den Matjes nach Hausfrauenart: 
8 Matjesfilets natur
200 g Schmand oder Creme fraiche
 EL Remoulade
150 g Vollmichjoghurt
Salz & Pfeffer
1 El Zitronensaft
1 gute Prise Zucker
1 Apfel
1 rote Zwiebel
4-5 Gewürzgurken (je nach Größe)
etwas Gurkensud 
50 ml geschlagene Sahne (optional; für mehr Volumen und Cremigkeit)
etwas Schnittlauch

Für die Quetschkartoffeln:
Kartoffeln
Salz & Pfeffer
Oregano
Butter oder Öl 

Zubereitung
Für den Matjes nach Hausfrauenart:
Matjes unter kaltem Wasser gut abspülen und trocken tupfen.
Schmand, Joghurt und Remoulade verrühren. Salzen und pfeffern. Zitronensaft und Zucker zufügen, sowie Gurkensud, damit das ganze verlängert/flüssiger wird.
Zwiebel abziehen, vierteln und in Scheiben schneiden.
Apfel waschen und in kleine Würfel schneiden.
Gewürzgurken in Scheiben schneiden. Diese drei Komponenten zum Joghurt-Schmand geben. Den Matjes entweder im Ganzen unter die Sauce heben oder vorher klein schneiden. Alles gut vermischen und mind. 2 Stunden durchziehen lassen im Kühlschrank.

Für die Quetschkartoffeln:
Kartoffeln ganz normal in Salzwasser garen (entweder mit oder ohne Schale). Auf ein Backblech geben oder besser in eine feuerfeste Ofenform, da die Kartoffeln mit der Grillfunktion des Ofens weitergaren und Backpapier dafür nicht ausgelegt ist und Feuer fangen könnte.
Ofen auf 230 Grad Grill vorheizen. Die Kartoffeln in der Auflaufform mit den Händen oder einer Abtropfkelle plattdrücken. Mit Öl oder Butter bestreichen bzw. beträufeln. Meersalz darüberstreuen. Ca. 10 Minuten grillen, aber die ganze Zeit dabei bleiben, weil die von jetzt auf gleich verbrennen könnten!
Wer auf Nummer sicher gehen will und Zeit hat, kann die auch normal bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für 20-30 Minuten backen. 
Anschließend mit Oregano und Pfeffer würzen (beides würde im Ofen verbrennen, deswegen kommt es erst danach drauf).

Quetschkartoffeln und Matjes zusammen auf einem Teller servieren und mit Schnittlauch bestreuen.


Sonntag, 24. März 2019

Apfel-Speck-Pannekoeken mit Ahornsirup

Für meinen Kochkurs "Norddeutsche Küche" habe ich neben dem Bauernfrühstück, dem Matjes-Tatar und Pannfisch u.a. auch diese Pannekoeken/Pfannkuchen aufgetischt bzw. von den Kursteilnehmern zubereiten lassen. Im Anschluss haben wir alle Gericht gemeinsam verzehrt. Von der Kombination von Apfel, Speck und Ahornsirup waren die Teilnehmer sehr angetan und wenn es nicht noch so viele nachfolgende Speisen gegeben hätte, hätten viele (mich eingeschlossen) wahrscheinlich noch Nachschlag verlangt. Aber die Pfannkuchen sättigen doch ganz schön...

Salzig trifft süß - regionale Küche aus dem Norden - sehr sättigend

Zutaten für 4 Personen:
200 g Mehl
1 Prise Salz & Zucker
1 TL Backpulver
4 Eier
250 ml Milch
4-8 Scheiben Frühstücksspeck
2 Äpfel
Öl zum Anbraten der Pfannkuchen
4  EL Ahornsirup

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver in einer Schüssel mischen und eine Mulde formen. In die Mulde zwei Eier geben sowie 2 Eigelbe. Die beiden Eiklar separat mit einer Prise Salz steif schlagen. Milch zum Mehl geben und alles verrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben und den Pfannkuchen 10 Minuten quellen lassen. Währenddessen die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Apfelspalten mit etwas Wasser ca. 5 Minuten dünsten. In einer weiteren Pfanne den Frühstücksspeck knusprig und ohne Fettt (!) anbraten. Eine große Pfanne mit Öl erhitzen und die Pfannkuchen darin nachheinander ausbacken. Aus der Menge Pfannkuchenteig bekommt man entweder 4 dicke Pfannkuchen heraus oder 7-8 dünne Pfannkuchen.
 Die fertigen Pannekoeken zum Warmhalten in den Ofen stellen bei 50 Grad. Anschließend auf eine Hälfte eines jeden Pfannkuchens Apfelspalten verteilen und den Speck. Zum Schluss Ahornsirup darübergießen und die leere Hälfte des Pfannkuchens darüberklappen.

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Donnerstag, 4. Januar 2018

Kartoffelschmarrn {Mit Genuss ins neue Jahr!}

HAPPY NEW YEAR!🎉

Starten wir mit einem Knallerrezept ins neue Jahr! 
Oder sagen wir: Mein momentan liebstes Kartoffelrezept 😍❤

Denn auch wenn die Fotos wenig spektakulär aussehen mögen, verbirgt sich hinter der Kombination an elementaren Zutaten wie Kartoffeln (wer hätt's gedacht im Kartoffelschmarren?), Grieß, Ei und Quark ein wahrer Gaumenschmaus. 

Pluspunkt 1: Kartoffeln vom Vortag sind hierfür prima geeignet!
Pluspunkt 2: Es ist ratzfatz gemacht und gelingt auch Kochanfängern!

Denn hierfür verknetet man ledigliche alle Zutaten, klatscht es in die Pfanne und kann den Teig nach Herzenslaune dort zerrupfen. Nichts mit gefährlichem Hochschmeißen in der Pfanne und hoffen, dass nichts daneben geht oder an der Decke kleben bleibt!
Man muss nur aufpassen, das es nicht zu knusprig-schwarz wird ;)

 Dazu gab es bei mir ein Möhren-Apfel-Pürree, Apfelmus geht aber auch. Oder pur! Vielleicht auch mit Zimtzucker? Versuche ich beim nächsten Mal!

Funktioniert nämlich süß als auch herzhaft. Für die herzhafte Variante könnt ihr noch gehackte Kräuter in den Teig geben. Für die Süßschnabel-Variante etwas Vanillezucker und nur ein wenig Salz.
Delikate Resteverwertung - gar nicht ungesund mit Dinkel, Kartoffeln und Rapsöl und einer kleinen Gemüsebeilage - sättigend


Zutaten für eine große Portion oder zwei schlechte Esser ;)
400 g gekochte Kartoffeln
1 happy Ei
125 g Quark (egal, ob fett oder mager)
40 g Dinkelgrieß
Salz
Rapsöl zum Anbraten

Zubereitung:
Die gekochten Kartoffeln zerstampfen oder durch eine Presse drücken. Ei und Quark verrühren. Zusammen mit dem Grieß unter die Kartoffeln mengen (geht am besten mit der Hand). Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Kartoffelmasse hineingeben und glattstreichen in der Pfanne. Einige Minuten bei mittlerer Hitze so backen lassen. Wenn ihr das hinbekommt, dann wendet den Fladen mit einem gekonnten Luftschwung. Ansonsten einfach kurz kopfüber auf einen Teller klatschen und so die Seite wechseln. Wenn das von beiden Seiten angebraten ist, mit einem Pfannenwender zerhackstückeln - wie man das von Kaiserschmarrn kennt.

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Mittwoch, 20. Dezember 2017

Im Ofen geröstete Rote Bete Suppe mit Apfel

Neben roher geraspelter Rote Bete mit Möhren, Walnüsen, Kräutern und einem leckeren Dressing, liebe ich Rote Bete aus dem Ofen! Im Ofen geröstetes Gemüse ist nämlich nochmal eine ganz andere Nummer als langweilig im Wasserbad gegart 😉
Dieses Mal ist das Gemüse vom Blech aber nicht direkt auf den Teller gewandert, sondern hat einen Umweg vorbei am Pürierstab vorbei gemacht! Nach einem 30-minütigen Aufenthalt im Ofen ist die Bete nämlich schon recht weich und kann problemlos püriert werden. Damit es auch die Konsistenz einer Suppe bekommt, kommt noch Gemüsebrühe hinzu, Kräuter für den Geschmack, ein bisschen saure Sahne für die Cremigkeit. Und weil ich herzhafte Gerichte mit einem fruchtigen Touch liebe und die rote Bete einen ziemlich guten Buddy hat, der auch im Herbst seinen Auftritt genießt - gab es noch einen Apfel dazu!
Zutaten für zwei Portionen:
1 Zwiebel
2 Rote Beten (ca. 350 g)
1 Apfel
1 EL Rapsöl
ca. 300 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Schnittlauch oder Petersilie
4 EL saure Sahne
Salz und Pfeffer
1 Msp Zimt
1 EL Sonnenblumenkernmus 
Zubereitung:
Zwiebel abziehen und in kleine Stücke schneiden.
Rote Bete schälen (am besten mit Einweghandschuhen) und in Würfel schneiden. Rapsöl mit Salz, Zimt und Pfeffer verrühren und die Zwiebel und Betestücke darin wenden, sodass alles mit Öl benetzt ist. Das Gemüse auf ein Backblech geben, gleichmäßig verteilen und im Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze für ca. 20-30 Minuten backen, bis die Bete weich ist.
Das geröstete Gemüse in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren, dabei immer in wenig von der Gemüsebrühe zugießen.  So viel Brühe zu gießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer mag, kann noch einen Klecks Sonnenblumenkernmus zufügen, dass macht es cremiger. Zum Schluss fein gehackte Kräuter zufügen. Den Apfel waschen und in Scheiben oder Stücke schneiden. 
Suppe in tiefe Teller füllen und mit Apfelstückchen toppen sowie weiteren Kräutern und saure Sahne.


Samstag, 2. Dezember 2017

Fruchtige Rote Bete Möhren Rohkost mit ganz viel Biss und Hafer!

Haferflocken im Salat - mein neuester Streich!
Haferflocken könnte ich tatsächlich zu jeder Tages-und Nachtzeit essen...die passen irgendwie immer und zu allem. Und besonders hier im Salat - den habe ich drei Abende hintereinander gegessen!Immer ein wenig anders. Einen Abend war noch im Feta im Spiel, den anderen Abend geriebener Apfel...immer das was mir im finalen Moment in die Hände fiel.
Voller Vitamine und guter Fettsäuren - Colorful Eyecatcher - Super easy zubereitet

Zutaten für eine Portion:
1 große Möhre
1 mittelgroße rote Bete
1/2 geriebener Apfel (optional)
1 EL gehackte Walnüsse
1 EL Kürbiskerne
1 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Rapsöl
1 EL Apfelessig
1/2 EL Ahornsirup
1 EL Petersilie, fein gehackt 
2-3 EL Haferflocken

Zubereitung:
Möhre und rote Bete schälen. Beides fein raspeln und vermengen. Apfelraspel ebenfalls untermengen. Kerne und Walnüsse zufügen. Öl, Essig und Ahornsirup verrühren, etwas salzen und Petersilie zufügen. Das Dressing unter die Rohkost heben, sodass es gleichmäßig verteilt ist. Zum Schluss die Haferflocken untermischen.
Sofort verzehren! 

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Samstag, 4. März 2017

Grombeerwaffele mit Lauch & Apfelkompott {Kartoffel-Waffeln}

Seit Ihr Fans von herzhaften Waffeln? Oder habt Ihr sie überhaupt schon mal ausprobiert?
Ich muss gestehen: Mein erstes herzhaftes Waffelerlebnis ist noch gar nicht nicht soooo lange her. War erst letztes Jahr. Da hat meine Schwester Pizza-Waffeln gemacht! Hefe-Waffeln mit getrockneten Tomaten, Mozzarella, vielen italienischen Kräutern und Rucola! Bisher bin ich allerdings noch nicht dazu gekommen, sie selbst zu machen und blogtauglich ins Szene zu setzen. Aber was nicht ist kann ja noch werden :)
Heute zeige ich euch aber erstmal Kartoffelwaffeln! Nicht minder lecker, wie ich finde. Das Apfelkompott gibt noch den Feinschliff, möchte ich mal sagen 😉
Die Kartoffeln werden hier gerieben und mit Ei, Gewürze, Lauch, Milch und Mehl vermengt. Dann kommt der Teig auch schon ins Waffeleisen und los geht die herzhafte Waffel-Party!🎉
Das Rezept habe ich übrigens von Sigrid vom Blog Madame Rote Rübe. Falls ihr ihren Blog noch nicht kennt, müsst ihr unbedingt bei ihr vorbeischauen! Sie hat von vegetarischen Aufstrichen über rustikale Brote bis hin zu köstlich-vollwertigen Kuchen alles im Repertoire! :)
Zutaten für 8 Kartoffel-Waffeln:
500 g Kartoffeln
1 Ei
1/2 Zwiebel
1/2 Stange Lauch
65  ml Vollmilch
ca. 100 g Dinkelvollkornmehl
1 gestrichener TL Salz
etwas Öl für das Waffeleisen

Für das Apfelmus:
3 Äpfel
ein paar Tropfen Wasser

Zubereitung:
Zuerst die Kartoffeln schälen und reiben.
Zwiebel abziehen und fein hacken. Den Lauch mittig aufschneiden, gut waschen und in feine Ringe schneiden. Zusammen mit den Zwiebeln zu den geriebenen Kartoffeln geben und die restlichen Zutaten zufügen und alles mit einem Löffel verrühren.
Das Waffeleisen vorheizen, mit ein wenig Öl bepinseln und einen Teil des Teiges hineingeben. Solange backen bis die Waffel leicht braun und knusprig ist. So weiterverfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Für das Apfelmus die Äpfel gut waschen. Kerngehäuse entfernen, vierteln und in nicht allzu große Stücke schneiden. In ein Mikrowellen geeignetes Gefäß geben, mit etwas Wasser benetzen. Die Äpfel ca. 2 Minuten in der Mikrowelle garen bis sie weich sind. Anschließend mit dem Pürierstab grob pürieren. Falls nötig, mit etwas Zucker süßen.
Das Apfelmus zu den Kartoffelwaffeln servieren.

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Donnerstag, 26. Januar 2017

Rote Bete-Pastinaken Salat mit Banane

Wäre ich von alleine auf die Idee gekommen, Möhre, Banane, Pastinake, Apfel und Rote Bete zu kombinieren, sste ich so langsam über mein Einfallsreichtum was Kombinationen von diversen Lebensmitteln betrifft, genauer analysieren 😜
Banane und Apfel? Völlig okay!
Rote Bete und Apfel ? Ach, nichts Besonderes!
Aber dazu noch Banane? Und Pastinake? Jau, das geht auch!
Inspiriert hat mich ein Rezept, welches ich neulich in einem Kochbuch meiner Mutter beim Durchblättern erhascht habe. Ich brauche nämlich Ideen, was ich mal Saisonales kochen kann. Denn oft fallen mir Gerichte mit Tomate, Paprika oder sonstigen Gemüse ein, welches zurzeit keine Saison hat. Da sollte man lieber zu den vielen verschiedenen Kohlsorten greifen oder anderem Wintergemüse wie eben Rote Bete, Pastinake oder auch Schwarzwurzeln und was uns das momentane Klima so liefert.
Leider haben Bananen ja nie Saison in Deutschland, von daher kann man die zu jeder Jahreszeit mit gleich gutem (oder schlechten?) Gewissen kaufen.

Im Originalrezept wird zum Ablöschen der roten Bete und der Pastinake übrigens Weißwein genommen. Wein, egal ob rot oder weiß, ist einfach nicht mein Geschmack und deswegen kommt der auch nicht in mein Essen hinein 😉
Apfelsaft ist mir da schon lieber! Alternativ geht aber auch Wasser.
Mit Kräutern habe ich in diesem Rezept gespart, weil mir keines einfiel, was zu allen Komponenten gepasst hätte. Nur eine Prise Zimt habe ich zugefügt, der passt zu Banane, Apfel, Möhre (weil wegen Möhrenkuchen und so),...na ja und zu Rote Bete und Pastinake kann man es ja auch mal versuchen ;)

Mit der Pastinake passt das Rezept auch gut in die neue Rubrik "Forgotten Food - Alte Gemüsesorten neu entdeckt". 
Ein etwas anderer Wintersalat - fruchtig - glutenfrei - vegan (wenn ohne saure Sahne oder Joghurt)


Zutaten für eine Portion:
1 mittelgroße Rote Bete (am besten frische, vakuumierte schmeckt hier nicht so gut)
1 kleine Pastinake
1 kleiner Apfel
1 kleine Banane
1 EL Rapsöl
Apfelsaft
Salz
1 Prise Zimt

Saure Sahne oder Joghurt als Topping (optional)

Zubereitung:
Zuerst die Pastinake schälen und in Scheiben schneiden. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Pastinake anschwitzen.
Die rote Bete schälen (dazu am besten Handschuhe anziehen) und in kleine mundgerechte Würfel schneiden. Ebenfalls in etwas Öl anschwitzen. Beide Gemüsesorten mit Apfelsaft ablöschen und mit geschlossenem Deckel ca. 5-8 MInuten garen, bis das Gemüse weich ist.
In der Zwischenzeit den Apfel waschen, die Banane schälen. Die Banane in Scheiben schneiden, den Apfel in kleine Stücke. Das Obst mit dem gegarten Gemüse mischen und mit Salz abschmecken.
Der Salat kann nun direkt gegessen werden oder man lässt ihn im Kühlschrank etwas durchziehen.
Als Topping kann man Joghurt oder saure Sahne verwenden.
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Sonntag, 11. Dezember 2016

Winterliches Ofengemüse

 Im Sommer liebe ich Zucchini, Paprika und Aubergine aus dem Ofen...
Und im Winter?
Da liebe ich Pastinaken, Rote Bete und Petersilienwurzel aus dem Ofen!
(Kartoffeln gehen dagegen immer, durchweg das ganze Jahr ;)
 Ofengemüse ist deshalb ein gern und häufig gesehener Gast auf meinem Teller.
Einfach Gemüse schnippeln, mit Öl bestreichen und ab damit in den Ofen.Während das Gemüse vor sich gart, kann man sich dann um den anderen Kram wie Uni, Haushalt & Co. kümmern ;)

vegan (mit Ahornsirup) - glutenfrei - lactosefrei - saisonale Küche - wenig Aufwand

Zutaten für 2 Personen:
4 Kartoffeln
1 Apfel
3 Möhren
1 Pastinake
1 Petersilienwurzel
3 Rote Bete Knollen
 3 EL Olivenöl
Meersalz
1 TL Honig oder Ahornsirup

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in dicke Stifte schneiden. Möhren, Pastinake und Petersilienwurzel schälen und in Scheiben schneiden. Die rote Bete schälen (mit Handschuhen, die färben enorm!) und in Scheiben schneiden.
Den Apfel waschen, vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden.
In eine große Schüssel das Olivenöl und Meersalz geben und verrühren. Das fertige Gemüse dazugeben und mischen, bis alles mit Öl benetzt ist.
Das Wintergemüse auf ein Backblech geben und bei 200°C für 30-40 Minuten backen. 
Wenn das Gemüse aus dem Ofen kommt, mit etwas Honig oder Ahornsirup besprenkeln. 

Donnerstag, 17. November 2016

Apfel-Krautsalat mit Buttermilch-Dressing & Walnüssen

Krautsalat gibt es zuhause bei meinen Eltern häufig. Besonders im Sommer ist er ein gerngesehener Gast beim Grillen, da Krautsalat herrlich erfrischend ist und nicht so schwer im Magen liegt wie ein Nudel-oder Kartoffelsalat mit Mayo ;)
Oder als Beilage zum selbstgemachten Gyros mit Pitabrot :)
Der Sommer ist ja leider schon lange vorbei, aber auf dem Markt habe ich neulich ein Spitzkohl gekauft, um Bortsch zu kochen. Für den Eintopf brauche ich aber nur die Hälfte und somit hab ich mit der anderen Hälfte diesen Krautsalat gemacht.
Normalerweise mache ich das Dressing mit Öl, aber diesmal entschied ich mich für ein Buttermilch-Dressing. Und weil meine Mutter mir beim letzten Heimatbesuch einen kleinen Sack Walnüsse aus unserem eigenen Garten mitgegeben hat, wanderten ein paar mit hinein. Walnüsse enthalten zwar viel Fett, aber hierbei handelt es sich um die guten Fette, die Omega-3-Fettsäuren.
Zutaten:
1/2 kleiner Spitzkohl
1 Apfel
ca. 200 ml Buttermilch
Salz & Pfeffer
Ingwer (Menge nach Belieben)
gemahlener Kümmel
1 EL Ahornsirup
2 EL gehackte Walnüsse (optional)

Zubereitung:
Den Krautsalat waschen, halbieren und den Strunk entfernen. Für den Salat wird nur eine Hälfte gebraucht. Diese Hälfte mit einem Messer (sollte eine breite Klinge haben) ganz feine Streifen schneiden. Die Streifen in eine große Schüssel geben und mit 1 TL Salz bestreuen. Den Kohl mit den Händen solange durchkneten, bis er zusammenfällt und die Flüssigkeit nach außen tritt.
Für das Dressing die Buttermilch mit Ahornsirup, Pfeffer, Ingwer und Kümmel verrühren und abschmecken. 
Den Apfel waschen, fein raspeln und zum Kohl geben. Zuletzt das Dressing zufügen und nochmal gut durchkneten.
Der Salat schmeckt besser, wenn er ein paar Stunden im Kühlrschrank durchziehen kann.
Kurz vor dem Servieren mti geröstetetn Walnüssen bestreuen.
 

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Kürbis-Apfel-Galette mit Zimt & Ricotta

Ich hoffe, Ihr habt noch etwas Kürbis übrig vom letztem Rezept?
Dann hätte ich nämlich hier eine kleine Anregung für das nächste Kürbisgericht:
Eine Kürbis-Galette mit Äpfeln, Zimt und Ricotta!
Vier famose Zutaten, die in Kombination also unschlagbar sind!
Alles gebettet auf einem Dinkel-Mürbeteig, der dank saurer Sahne etwas fettärmer daherkommt als seine Kollegen aus reiner Butter.
Und last but not least. Pinienkerne für den Biss!

Habt Ihr den Mürbeteig zusammengeknetet und mit den Händen grob ausgeformt, streicht den Ricotta darüber und darauf kommen dann Kürbis-und Apfelwürfel.
Easy as apple pie galette oder? 

Das tolle an dieser Galette: Man kann sie süß als auch deftig abschmecken.
Für die süße Variante gebt Ihr einfach etwas Zucker zum Ricotta bzw. streut über die Würfel etwas Zimtzucker. Zum Servieren dann ein Sahnehäubchen, gefällig?
Für die deftige Variante: Zum Ricotta mehr Salz und auch Pfeffer geben, ggf. Kräuter. Vor dem Backen mit etwas einpinseln.
vegetarisch - schmeckt sowohl süß als auch deftig - wenig Aufwand -  auch kalt ein Genuss 

Zutaten für eine Galette (ausreichend für 3-4 Portionen als Hauptgericht)
Für den Mürbeteig:
180 g Dinkelvollkornmehl (normales Weizenmehl geht aber auch)
1 Prise Salz
40 g Rapsöl
60 g saure Sahne
40 ml kaltes Wasser 

Für den Belag:
300 g Hokkaido-Kürbis (klein gewürfelt)
1 mittelgroßer Apfel (klein gewürfelt)
1 Msp Zimt
Salz & Pfeffer
200 g Ricotta
2 EL Pinienkerne
Spritzer Olivenöl

Zubereitung:
Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für den Mürbeteigboden alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten und mit einem Nudelholz etwas ausrollen (nicht zu dünn) oder mit den Händen einen Kreis formen.
Für die Füllung den Ricotta mit Salz, Pfeffer und Zimt verrühren und auf den Boden streichen, dabei einen kleinen Rand lassen.
Den gewürfelten Hokkaido-Kürbis mit den Apfelstückchen vermischen und auf den Ricotta verteilen. Die Ränder nun über die Füllung schlagen, dass darf ruhig ungleichmäßig aussehen (nennen wir es rustikal). Zum Schluss mit Pinienkernen bestreuen und etwas Öl besprenkeln.
Im Ofen für 40-45 Minuten backen. 
Die Galette schmeckt warm und kalt, wobei bei diesem Herbstwetter natürlich eher warm ;)

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