Freitag, 29. Dezember 2017

Jahresrückblick auf Probieren und Studieren

Ein Jahr voller bunter, schneller und gesunden Rezepte geht zu Ende!
Da spendiere ich eine Liste mit all den gebloggten Rezepten in diesem Jahr und meine beiden Favoriten des Monats gibt es dazu ;)  
Okay, das ist mir nicht immer gelungen...

Vielleicht findet ihr ein paar Anregungen, mich würde es freuen! :)

Januar 
Vegetarische Maultaschen
Steckrüben-Püree
Tomatenreis mit Blumenkohl
Kartoffel-Buttermilchsuppe
Geschmorter Chirorée mit Kakao Nibs 
Rote Bete Spaghetti mit Erbsen
Rote Bete Pastinaken Banane Apfel Salat
Steckrüben-Eintopf
 
Persönlicher Favorit: Tomatenreis mit ofengeröstetem Blumenkohl , Rote Bete Spaghetti mit Erbsen

Februar
Kartoffel-Wirsing-Gratin
Schwarzwurzel-Ragout im Flädle
Mohren Cashew Curry 
Grünkohl Chips
Paprika-Sauerkraut mit Schupfnudeln
Joghurt-Kürbiskernpuffer
Gnocchi-Tomaten-Mozzarella-Auflauf
Pizzabrötchen ohne Hefe
Persönlicher Favorit: Grünkohl-Chips, Pizzabrötchen, Möhren-Curry, Schwarzwurzel-Flädle, Paprika-Sauerkraut mit Schupfnudeln (sorry, ich konnte mich nicht entscheiden!)
 März
Kartoffelwaffeln
Erbsensuppe mit Stremellachs
Süßkartoffel-Kichererbsen-Pfanne
Persönlicher Favorit: Süßkartoffel-Pfanne mit Kichererbsen
April 
Honigrüben mit Cashewnüssen
Pilz Masala
 Möhren Feta Pancakes
Kartoffelsalat mit Kichererbsen
Gemüse One Pot Gericht mit Spargel (Madame Rote Rübe) 
Persönlicher Favorit: Möhren Feta Pancakes


Mai 
Tomaten-Kohlrabi-Suppe mit Reis
Kubanischer Reispfanne mit Banane und Erdnuss (Excuse me but it's my life)
One Pot Pasta nach griechicher Art
Persönlicher Favorit: Tomaten-Kohlrabi-Suppe

Juni
Kohlrabi-RIsotto
Nudelsalat mit Kichererbsen, Gurke und Paprika
Rahmfladen mit Kartoffeln
Bulgursalat mit Minze (Naschen mit der Erdbeerqueen) 


Persönlicher Favorit: Nudelsalat mit Kichererbsen

Juli
Caprese Sandwich
Mediterrane Gnocchi-Pfanne
Räucherlachs-Crepes
Zucchinin Zitronen Pasta
Gemüse-Risotto auf Spinat
Persönlicher Favorit: Räucherlachs-Crepes, Gnocchi-Pfanne

 August
Pasta Tricolore mit Paprikagemüse
Erdbeer-Risotto mit Rucola und Parmesan
Süßkartoffel-Ecken mit Feta und Petersilie
Zucchini-Ricotta--Galette
Rote Linsen Falafel
Mediterraner Nudelsalat Tricolore

Persönlicher Favorit: Rote Linsen Falafel, Süßkartoffel-Ecken, Erdbeer-Risotto


 September
Kürbis-Tarte
Bratreis mit Ananas und Cashewnuss
Orientalisch gefüllte Paprika mit Cranberries
Zweierlei Wraps (mediterran & Ofengemüse)
Kisir 
Quarkplinsen
Persönlicher Favorit: Quarkplinsen, Wraps


Oktober
Kartoffel-Flammkuchen ohne Boden
Kürbissuppe
Mac and Cheese, halb-vegan
Kürbis-Gnocchi
Blumenkohl-Linsen-Curry
Kürbis-Hummus mit Quarkbratlingen
Tater Tots mit Möhrensalat aus dem Ofen
Spätzle mit Champignonsauce
Persönlicher Favorit: Kürbis-Gnocchi, Mac and Cheese


November
Kartoffel-Graupen-Eintopf mit Erbsen und Möhren
Rührei-Pfanne mit Brot
Spitzkohl-Reispfanne
Popovers mit Kräuter-Ricotta 
Wirsing-Lasagne
Roggennockerl mit Erbsen & Möhren
Persönlicher Favorit: Roggennockerl, Rührei-Pfanne

 Dezember
Ricotta-Gnocchi
Rote Bete Frischkost mit Möhren und Saaten
Ofen geröstete Rote Bete Apfel Suppe
Grünkohl-Wildreis-Gratin mit Käse
 
Persönlicher Favorit: Ricotta-Gnocchi, Rote Bete Frischkost

Und nun wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Dass wir alle glücklich, gesund und (und ich würde jetzt gerne ein weiteres Adjektiv mit g verwenden, aber außer geldgeil, griesgrämig und gebührenfrei* fällt mir gerade nichts ein, deshalb was anderes) 2018 für uns alle ein erfolgreiches und schönes Jahr wird!

*Der Blog bleibt gebührenfrei! ;)




Mittwoch, 20. Dezember 2017

Im Ofen geröstete Rote Bete Suppe mit Apfel

Neben roher geraspelter Rote Bete mit Möhren, Walnüsen, Kräutern und einem leckeren Dressing, liebe ich Rote Bete aus dem Ofen! Im Ofen geröstetes Gemüse ist nämlich nochmal eine ganz andere Nummer als langweilig im Wasserbad gegart 😉
Dieses Mal ist das Gemüse vom Blech aber nicht direkt auf den Teller gewandert, sondern hat einen Umweg vorbei am Pürierstab vorbei gemacht! Nach einem 30-minütigen Aufenthalt im Ofen ist die Bete nämlich schon recht weich und kann problemlos püriert werden. Damit es auch die Konsistenz einer Suppe bekommt, kommt noch Gemüsebrühe hinzu, Kräuter für den Geschmack, ein bisschen saure Sahne für die Cremigkeit. Und weil ich herzhafte Gerichte mit einem fruchtigen Touch liebe und die rote Bete einen ziemlich guten Buddy hat, der auch im Herbst seinen Auftritt genießt - gab es noch einen Apfel dazu!
Zutaten für zwei Portionen:
1 Zwiebel
2 Rote Beten (ca. 350 g)
1 Apfel
1 EL Rapsöl
ca. 300 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Schnittlauch oder Petersilie
4 EL saure Sahne
Salz und Pfeffer
1 Msp Zimt
1 EL Sonnenblumenkernmus 
Zubereitung:
Zwiebel abziehen und in kleine Stücke schneiden.
Rote Bete schälen (am besten mit Einweghandschuhen) und in Würfel schneiden. Rapsöl mit Salz, Zimt und Pfeffer verrühren und die Zwiebel und Betestücke darin wenden, sodass alles mit Öl benetzt ist. Das Gemüse auf ein Backblech geben, gleichmäßig verteilen und im Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze für ca. 20-30 Minuten backen, bis die Bete weich ist.
Das geröstete Gemüse in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren, dabei immer in wenig von der Gemüsebrühe zugießen.  So viel Brühe zu gießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer mag, kann noch einen Klecks Sonnenblumenkernmus zufügen, dass macht es cremiger. Zum Schluss fein gehackte Kräuter zufügen. Den Apfel waschen und in Scheiben oder Stücke schneiden. 
Suppe in tiefe Teller füllen und mit Apfelstückchen toppen sowie weiteren Kräutern und saure Sahne.


Dienstag, 12. Dezember 2017

Ricotta-Gnocchi mit Golden Spice Panade

Whoohoo!
 Ich glaube, ich entdecke gerade meine Liebe für Gnocchi! 

Nach den Gnocchi mit Rosenkohl, als Gratin mit Tomatensauce und Mozzarella, mediterran und in der Variante mit Kürbispüree im Teig, habe ich mich nun an Ricotta-Gnocchi gewagt! Was für ein Fest! Ich konnte mir gar nicht so recht vorstellen, was mich da erwartet, denn: In diesen Gnocchi sind keine Kartoffeln drin! Nur Ricotta (italienischer, fettarmer Frischkäse), ein Eigelb und Mehl. 
Der Teig ist zwar sehr matschig und man denkt "Huch, was habe ich denn nun schon wieder verkehrt gemacht?", aber das muss so!
(Ich liebe diesen Satz, er passt immer:
Ich dachte, du wolltest dir die Haare blond färben und nicht blau?! - Das muss so!
Da sind noch Stücke im Kuchen drin, meintest du nicht, da kommt nur pürierter Kürbis rein?! - Das muss so!
Puh, der Boden liegt ja voller Mehl - Das muss so!)
Na ja, auf jeden Fall sind die Käse-Gnocchi echt eine Wucht. Frisch gekocht und gebraten sind sie super-luftig und der Käse schmilzt quasi im Mund, am nächsten Tag sind die Gnocchi dagegen fest, die Konsistenz erinnert dann tatsächlich an Hähnchen-Nuggets. Wer hätte es gedacht :D

Das Rezept habe ich von Pi mal Butter.
Gnocchi mal ganz ohne Kartoffeln - als Vorspeise auf Salat 

Zutaten für zwei Portionen
Für die Gnocchi:
250 g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
ca. 70 g Mehl

 Golden Spice Mix:
1 EL Kreuzkümmel
1 EL Koriandersamen (alternativ: gemahlenen)
1/2 EL gemahlener Kurkuma
1/2 EL gemahlener Ingwer
1/2 TL Cayennepfeffer
 Semmelbrösel
Außerdem:
Feldsalat
Kirschtomaten 

Zubereitung:
Für den Golden Spice Mix  den Kreuzkümmel und die Koriandersamen in einer Pfanne anrösten und anschließend fein mahlen in einem Mörser. Mit den restlichen Gewürzen vermischen.
Für die Gnocchi Ricotta und Eigelb verrühren. Salz und Mehl dazufügen und verkneten. Der Teig ist sehr matschig, aber das muss so! Wenn er sich leicht verkneten ließe, werden die Gnocchi nachher nicht luftig. Aus dem Teig eine Rolle formen (dafür ist noch etwas Mehl erlaubt). Mit einem Messer ca. 1,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Gnocchi auf etwas Mehl ablegen. Wasser in einem Kochtopf aufsetzen, hochkochen lassen, salzen und die Gnocchi vorsichtig reinplumpsen lassen. Bei mittlerer HItze die Gnocchi gar ziehen lassen (dauert ca. 3 Minuten). Wenn sie oben schwimmen, sind sie fertig und können mit einer Schaumkelle vorsichtig herausgeholt werden. Die Gnocchi am besten direkt (also unbedingt in noch warmen Zustand) in dem Golden Spice Semmelbröseln wälzen.
In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und die Ricotta-Gnocchi darin knusprig und goldbraun anbraten. Feldsalat waschen, ebenso die Kirschtomaten. Letzteres halbieren und mit dem Salat auf zwei Teller anrichten. Zuletzt mit den Gnocchi belegen.
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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Wildreis-Grünkohl-Gratin mit Käse

Das Rezept dümpelt schon seit einem Jahr auf meiner Warteliste herum...aber die Grünkohl-Saison ist im vollen Gange, also gibt es keinen Grund mehr, dieses Wildreis-Grünkohl-Gratin auf die lange Bank zu schieben!
 Gesehen habe ich dieses kleine, herzhafte Winterträumchen bei Miriam vom Blog unsermeeting. Liebe Miri, deine Bilder haben mich nicht davon abgehalten, das Gratin auszuprobieren! Schließlich kenne ich das Problem, dass man leckere Gerichte nicht unbedingt appetitlich fotografieren kann ;)

Grünkohl geht auch vegetarisch!

Zutaten für eine kleine Auflaufform:
75 g Wild-und Naturreis
2 TL Butter
100 g Grünkohl
1 Zwiebel
Salz & Pfeffer
1 Prise Zucker
ca. 300 ml Gemüsebrühe
1 EL Rapsöl
 30 g gerieber Gouda
Semmelbrösel

Variante 2 mit TK-Grünkohl und Käsekruste:
75 g  Naturreis
250 g TK-Grünkohl + etwa 50-100 ml Wasser
1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
1 TL Butter
1/2 TL Rohrzucker oder brauner Zucker (zum Karamellisieren der Zwiebel)
ca. 30-40 g Emmentaler


Zubereitung für Variante 1:
Reis nach Packungsanleitung garen, sobald er ferig ist, das Kochwasser abgießen und einen TL Butter unter den Reis heben.
In der Zwischenzeit die Zwiebel abziehen, in Scheiben schneiden und in einem TL geschmolzener Butter in einer heißen Pfanne glasig andünsten, salzen, pfeffern und etwas mit Zucker bestreuen und einige Minuten andünsten.
Währenddessen den Grünkohl waschen und im siedenen Gemüsebrühe blanchieren. Direkt nach dem Blanchieren in eine Schüssel mit Eiswasser geben, damit er die grüne Farbe behält. Anschließend gut abtropfen lassen und abtupfen und zu den Zwiebeln geben. Erneut fünf Minuten anbraten. Dann Reis mit Grünkohl, Zwiebeln und Käse vermischen. In eine Auflaufform geben, mit Semmebröseln bestreuen und alles bei 200° C Ober-/Unterhitze 10 Minuten überbacken.

 
Zubereitung für Variante 2:
Reis nach Packungsanleitung garen, sobald er ferig ist, das Kochwasser abgießen und ihn gut abtropfen lassen. 
In einem kleinen Topf den gefroreren Grünkohl geben und mit etwas Wasser begießen. Bei mittlerer Hitze auftauen und köcheln lassen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Zwiebel ins heiße Öl geben, 1 TL Butter zufügen und den braunen Zucker. Einige Minuten braten. Anschließend den gegarten Reis untermischen und einige Minuten anbraten. Zum Schluss den Grünkohl unterheben und die Hälfte vom Käse. Alles kurz in der Pfanne vermengen und anschließend in eine ofenfeste Form geben, glattsreichen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Das Gratin bei 200° C Ober-/Unterhitze 10 Minuten überbacken.

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Samstag, 2. Dezember 2017

Fruchtige Rote Bete Möhren Rohkost mit ganz viel Biss und Hafer!

Haferflocken im Salat - mein neuester Streich!
Haferflocken könnte ich tatsächlich zu jeder Tages-und Nachtzeit essen...die passen irgendwie immer und zu allem. Und besonders hier im Salat - den habe ich drei Abende hintereinander gegessen!Immer ein wenig anders. Einen Abend war noch im Feta im Spiel, den anderen Abend geriebener Apfel...immer das was mir im finalen Moment in die Hände fiel.
Voller Vitamine und guter Fettsäuren - Colorful Eyecatcher - Super easy zubereitet

Zutaten für eine Portion:
1 große Möhre
1 mittelgroße rote Bete
1/2 geriebener Apfel (optional)
1 EL gehackte Walnüsse
1 EL Kürbiskerne
1 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Rapsöl
1 EL Apfelessig
1/2 EL Ahornsirup
1 EL Petersilie, fein gehackt 
2-3 EL Haferflocken

Zubereitung:
Möhre und rote Bete schälen. Beides fein raspeln und vermengen. Apfelraspel ebenfalls untermengen. Kerne und Walnüsse zufügen. Öl, Essig und Ahornsirup verrühren, etwas salzen und Petersilie zufügen. Das Dressing unter die Rohkost heben, sodass es gleichmäßig verteilt ist. Zum Schluss die Haferflocken untermischen.
Sofort verzehren! 

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Montag, 27. November 2017

Winterliches Ofenglück: Wirsing-Lasagne

 Wirsing ist ja auch so ein Gemüse, was ich mir alleine höchst selten zubereite. Umso mehr freue ich (also wie man sich über Gemüse halt freuen kann), wenn ich bei meinen Eltern bin und meine Mutter einen Wirsing vom Einkaufen mitgebracht hat und ich mir dazu ein Rezept überlegen kann. Das Rezept für diese Wirsing-Lasagne hat sie mir aber vorab gegeben bzw. erzählt. Meine Mutter und ich kochen nicht immer unbedingt nach Mengenangaben, habe ich ja bei der Kürbissuppe schon erzählt. Ihre Anweisung war: Wirsing Lasagne - Bechamelsauce, Lasagneplatten und Wirsing schichten; zum Schluss kannst du noch Semmelbrösel obendrauf geben! Ich habe dann nur nochmal nachgefragt, ob ich den Wirsing vorher etwas dünsten soll, aber mehr musste da dann auch nicht zu gesagt werden 😄

Die roten Stückchen in der Wirsing-Lasagne ist übrigens Wildschinken. Ich habe die Lasagne nämlich bei meinen Eltern gemacht und die wollten den gerne für den Geschmack drin haben. Nicht sehr vegetarisch, aber den kann man ja auch einfach weglassen 😉
Wintergericht aus dem Ofen - sättigend - funktioniert auch mit Kartoffeln statt Lasagneblätter


Zutaten für 4 Personen
Für das Wirsinggemüse:
1 Wirsing
1 Zwiebel
2 EL Rapsöl
Salz & Pfeffer
 1 Prise Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
Ingwer, frisch geraspelt oder gemahlen
ca. 500 ml Gemüsebrühe
1 gehäufter EL Dinkelmehl zum Andicken
ein paar Scheiben Wildschweinschinken (optional!)

9-12 Lasagneblätter (je nach Größe der Auflaufform)

Für die Bechamel-Sauce:
2 EL Butter
2 EL Dinkelmehl 
ca. 500 ml Milch
Salz & Pfeffer
Zwiebelpulver

3 EL Paniermehl

Zubereitung:
Zwiebel abziehen und fein würfeln. Einen großen Topf bereitstellen, 2 EL Öl zufügen und die Zwiebeln darin glasig andüsten. Währendessen den Wirsing waschen, den Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Den Wirsing zu den Zwiebeln geben und bei geschlossenem Deckel 10-15 Minuten dünsten, zwischendurch immer mal wieder umrühren. Danach mit der Gemüsebrühe aufgießen, Zitronensaft, eine Prise Zucker, Pfeffer, Ingwer und evtl. Salz würzen.
In der Zwischenzeit die Bechamelsauce herstellen: Dafür die Butter in einem kleinen Kochtopf schmelzen. Sobald diese ein bisschen blubbert, das Mehl zufügen und sofort (!) mit einem Schneebesen verrühren. Dene Topf vom Herd nehmen und die Milch eingießen und dabei ständig (!) rühren, damit nichts klumpt (ihr schafft das, ich habe es schließlich auch geschafft! ;) Nicht die ganze Milch auf einmal, erstmal einen Großteil (so 300 ml) und nach und nach den Rest. Die Sauce sollte nicht zu dickflüssig sein, da diese ja unter anderem auch dafür da ist, dass die Nudeln gar werden im Ofen später.
Nun eine Auflaufform fetten. Eine Kelle von der Bechamel-Sauce hineingeben, dass die Lasagneblätter, sodass der Boden bedeckt sind. Als drittes kommt der Wirsing (mit Kochflüssigkeit!) dazu, also ein Teil davon. Dann kommt wieder etwas Sauce, die Lasagneplatten, Wirsing...und so weiter, bis alles verbraucht ist!
Dann geht's ab damit in den Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze für 30 Minuten. Zehn Minuten vor Ende das Paniermehl über die Lasagne streuen und weiterbacken..

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