Donnerstag, 20. Oktober 2016

Kichererbsen-Feta-Salat mit Kirschtomaten

Auf dem Wochenmarkt habe ich Samstag doch noch Kirschtomaten aus der Region gesehen und da ich ein großer (Kirsch-)Tomanten-Fan bin, musste ich direkt nochmal zugreifen 😍
Deshalb blogge ich nochmal schnell diesen dezent sommerlichen Kichererbsen-Feta-Salat. Wäre ja grob fahrlässig, diesen bis nächstes Jahr in der Warteschleife versauern zu lassen 😉
Dabei bin ich eigentlich kein großer Salatesser...
...sofern es sich um langweiligen Eisbergsalat handelt! 😛
Dieser Kichererbsen-Salat mit Feta, Tomaten und Gurke hat dagegen schon Lieblingssalat-Potential!
Die Zutaten habe ich frei Schnauze einfach mal zusammengeworfen, ohne etwas abzuwiegen. Die Mengen sind deshalb geschätzt, aber das tut man beim Kochen ja sowieso des Öfteren 😉
Nehmt einfach so viel, wie ihr da habt und viel Hunger ihr habt, ok?
 

Glutenfrei - laktosefrei - vegetarisch - schnell gemacht - proteinreich

Zutaten für eine Portion:
ca. 150 g Kichererbsen
50 g Feta
100 g Kirschtomaten
1/4 Salatgurke
Olivenöl
frische Petersilie

Zubereitung:
Die Kichererbsen aus der Dose abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Den Feta mit den Händen zerbröseln und zu den Kichererbsen in eine Schüssel geben. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Gurke in mundgerechte Stücke schneiden.
Alles miteinander vermischen, etwas Olivenöl hinzufügen und mit frischer Petersilie und etwas Salz abschmecken.
Dazu kann man Brot reichen oder man hebt noch gekochte Nudeln unter.

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Montag, 17. Oktober 2016

Brokkoli Quinoa Bowl mit Stremellachs

Es wird mal wieder Zeit für ein bisschen Fisch auf meinem vegetarischen Blog hier, was?  😉
Im Gegensatz zu Fleisch, esse ich nämlich ganz gerne Fisch. Nur bin ich was das angeht, fürchterlich unkreativ und kaufe meist die gleichen Sorten Fisch auf dem Wochenmarkt.
  Das ist dann meist Matjes, der prima zu Kartoffeln oder aufs Brot passt, Stremellachs, der...äh, auch ganz gut aufs Brot passt mit etwas Frischkäse und Salat und ganz selten mal (weil nun mal etwas teurer): Räucherlachs 😍
Wenn ich dann mal zuhause bei meinen Eltern bin, kommt dann auch schon mal Kabeljau oder Seelachs auf den Tisch. Und wenn ich an meiner geliebten Nordsee bin, stehen Scholle & Krabben ganz oben auf meiner To-Eat-List 😀

Na ja, genug geschnackt. Heute steht der Stremellachs auf der Zutatenliste. Dazu kommen noch Brokkoli & Quinoa!
Glutenfrei - reich an Omega-3-Fettsäuren - eiweißreich

Zutaten für 2 Personen:
125 g Quinoa (gut abspülen vorher, um die Bitterstoffe zu entfernen)
350 g Brokkoli
1 Schalotte
200 g Stremellachs
 Salz & Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft
1 EL Rapsöl

Zubereitung:
Zuerst den Quinoa in kochendes Salzwasser geben und bei mittlerer Hitze für ca. 15-20 Minuten kochen.
Währenddessen den Brokkoli vom Strunk entfernen, in kleiner Röschen teilen und klein häckseln im Mixer.
Den fein geschredderten Brokkoli nun kurz in wenig, kochendem Wasser garen, das dauert ca, 2-3 Minuten. Das Wasser abgießen und den Brokkoli über ein Sieb abtropfen lassen.
Wenn der Quinoa fertig ist, diesen ebenfalls im Sieb abtropfen lassen.
Beide Komponenten nun in einer Pfanne mit 1 EL Öl einige Minuten anbraten. Etwas Zitronensaft zufügen und nach Geschmack würzen.
Den Stremellachs mit einer Gabel zerpflücken und unter den Pfanneninhalt heben.
Alles auf zwei Teller anrichten.

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Donnerstag, 13. Oktober 2016

Kürbis-Apfel-Galette mit Zimt & Ricotta

Ich hoffe, Ihr habt noch etwas Kürbis übrig vom letztem Rezept?
Dann hätte ich nämlich hier eine kleine Anregung für das nächste Kürbisgericht:
Eine Kürbis-Galette mit Äpfeln, Zimt und Ricotta!
Vier famose Zutaten, die in Kombination also unschlagbar sind!
Alles gebettet auf einem Dinkel-Mürbeteig, der dank saurer Sahne etwas fettärmer daherkommt als seine Kollegen aus reiner Butter.
Und last but not least. Pinienkerne für den Biss!

Habt Ihr den Mürbeteig zusammengeknetet und mit den Händen grob ausgeformt, streicht den Ricotta darüber und darauf kommen dann Kürbis-und Apfelwürfel.
Easy as apple pie galette oder? 

Das tolle an dieser Galette: Man kann sie süß als auch deftig abschmecken.
Für die süße Variante gebt Ihr einfach etwas Zucker zum Ricotta bzw. streut über die Würfel etwas Zimtzucker. Zum Servieren dann ein Sahnehäubchen, gefällig?
Für die deftige Variante: Zum Ricotta mehr Salz und auch Pfeffer geben, ggf. Kräuter. Vor dem Backen mit etwas einpinseln.
vegetarisch - schmeckt sowohl süß als auch deftig - wenig Aufwand -  auch kalt ein Genuss 

Zutaten für eine Galette (ausreichend für 3-4 Portionen als Hauptgericht)
Für den Mürbeteig:
180 g Dinkelvollkornmehl (normales Weizenmehl geht aber auch)
1 Prise Salz
40 g Rapsöl
60 g saure Sahne
40 ml kaltes Wasser 

Für den Belag:
300 g Hokkaido-Kürbis (klein gewürfelt)
1 mittelgroßer Apfel (klein gewürfelt)
1 Msp Zimt
Salz & Pfeffer
200 g Ricotta
2 EL Pinienkerne
Spritzer Olivenöl

Zubereitung:
Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für den Mürbeteigboden alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten und mit einem Nudelholz etwas ausrollen (nicht zu dünn) oder mit den Händen einen Kreis formen.
Für die Füllung den Ricotta mit Salz, Pfeffer und Zimt verrühren und auf den Boden streichen, dabei einen kleinen Rand lassen.
Den gewürfelten Hokkaido-Kürbis mit den Apfelstückchen vermischen und auf den Ricotta verteilen. Die Ränder nun über die Füllung schlagen, dass darf ruhig ungleichmäßig aussehen (nennen wir es rustikal). Zum Schluss mit Pinienkernen bestreuen und etwas Öl besprenkeln.
Im Ofen für 40-45 Minuten backen. 
Die Galette schmeckt warm und kalt, wobei bei diesem Herbstwetter natürlich eher warm ;)

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Montag, 10. Oktober 2016

Kohlrabi-Möhren-Gemüse mit Kartoffeln

Ina von whatinaloves hat diesen Monat zur Let's cook together - Runde das Thema "Kartoffeln" gewählt.
Zufälligerweise habe ich vor ein paar Tagen dieses Möhren-Kohlrabi-Gemüse mit Kartoffeln gekocht und auch fotografiert.
Theoretisch kann man dazu auch Reis oder Nudeln essen, aber mit Kartoffeln schmeckt es  am besten :)
Die Sauce besteht aus einer Mehlschwitze (meine erste!). Statt Sahne habe ich sie aber mit Milch angerührt und Dinkemehl verwendet sowie Rapsöl. Klappt aber selbstverständlich auch mit herkömmlichen Weizenmehl und guter Butter 😉 .
Vor der Mehlschwitze hatte ich anfangs ja ein bisschen Bammel, aber eigentlich kann da nicht viel schief gehen, sofern man die paar Minuten am Herd stehen bleibt und die Sauce umrührt. 
Auf Idee zu dem Möhren-Kohlrabi-Gemüse bin ich übrigens durch Yvonne von Experimente aus meiner Küche. Dort habe ich das Rezept vor ein paar Tagen gesehen und hatte sofort Lust drauf! :) 
Zutaten (für zwei Portionen)
1 Kohlrabi
3 große Möhren
1 EL Rapsöl
1 EL Dinkelmehl Typ 630
200 ml Milch
100 ml Brühe
Petersilie

ca. 400-500 g Kartoffeln (je nach Hunger)

Zubereitung:
Das Gemüse schälen und in kleine Würfel schneiden und im Dampeinsatz oder einfach in kochendem Wasser garen, bis es weich ist (dauert ca. 10-15 Minuten).
Das Kochwasser mit Brühe versetzen und erstmal beiseite stellen.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen.
In einem weiteren Topf das Öl erhitzen, Mehl unterrühren und mit einem Schneebesen unter Rühren ca. 3-4 Minuten anrösten. Anschließend mit der Milch und der Brühe/Kochwasser ablöschen. Die Sauce nun ca. 10 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis sie andickt. Falls es schneller gehen soll, einfach 1 TL Stärke mit etwas Brühe verrühren und einrühren, kurz hochkochen lassen und fertig ist die Sauce. Zum Schluss noch Petersilie untermischen und mit den Kartoffeln servieren.

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Donnerstag, 6. Oktober 2016

One Pot Süßkartoffel-Quinoa mit roten Linsen & selbstpresster Kokosmilch

Die One-Pot-Pasta macht ja momentan (und auch schon seit längerer Zeit) die Runde. 
Soll ich mal ehrlich sein? Ich habe sie bisher noch nicht ausprobiert :o
Aber immerhin habe ich diese geniale One-Pot-Süßkartoffel-Quinoa ausprobiert und bin schwer begeistert! 
(Wenn man keine Spülmaschine hat, kommt es einem ja schon entgegen, wenn man nicht so viel Geschirr dreckig machen muss, nicht wahr?)
Während die meisten meiner Rezepte doch eher zur mediterranen Küche tendieren, passt das hier in Richtung "exotisch" mit Kokosmilch und Kurkuma.
Die Kokosmilch habe ich dieses Mal selbstgemacht, weil ich keine vorrätig hatte. Aber Kokosraspeln habe ich komischerweise immer zuhause. 
Und genau die sind hier gefragt:
Die gießt man einfach fix mit kochenden Wasser über, lässt es kurz stehen, püriert ein bisschen darin herum und schon hat man Kokosmilch. Frei von Zusatzstoffen & Co. und günstiger ist's obendrein ;)

Falls Ihr aber keine Lust auf eine Kokosnote haben solltet, könnt Ihr auch ganz einfach mit Brühe ablöschen. Schmeckt auch!
Zu den Zutaten: 
Über Quinoa hatte ich mich bereits hier ausgelassen und über die Süßkartoffel hier. Über die roten Linsen kläre ich Euch jetzt mal auf ;-)
Linsen gehören generell zu den Hülsenfrüchten, auch Leguminosen genannt. Wusstet Ihr das 2016 das Jahr der Hülsenfrüchte ist? #letscelebratethis
Als Hülsenfrüchte bezeichnet man im Übrigen die getrockneten Samen von Schmetterlingsblütlern
Auch Erdnüsse, Kichererbsen, Soja und (Sau-)Bohnen gehören dazu.
Linsen sind eine sehr gute Eiweißquelle, insbesondere für Veganer und Vegetarier. Am besten kombiniert man Hülsenfrüchte mit einer Getreidekomponente wie Kartoffeln oder Vollkornnudeln oder -Reis. Damit erhöht sich die biologische Wertigkeit, d.h. unser Körper kann das pflanzliche Eiweiß besser in Körpereiweiß (also Muskeln) umwandeln. Das ist nämlich bei pflanzlichen Eiweißen ein bisschen schwieriger als bei tierischen. Die tierischen Proteine ähneln den menschlichen nämlich eher und können so leichter verwertet werden.
Neben Eiweiß enthalten sie auch einiges an Kohlenhydraten.
Es gibt eine Vielzahl an Linsenarten, von Belugalinsen über Puy-Linsen bis hin zu Tellerlinsen.
Ich nehme aber meistens die roten Linsen, weil die in 10 Minuten gar sind :)
Glutenfrei -  exotisch - aus einem Topf

Inspiriert von The Waitress
 
Zutaten (für eine große Portion):
1/2 Süßkartoffel (ca. 150 g)
50 g Quinoa
50 g rote Linsen
1 kleine Zwiebel
1 EL Rapsöl
ca. 150 - 200 ml Kokosmilch (alternativ: Gemüsebrühe)
Salz, Pfeffer
1 Msp. Kurkuma
1 Msp Zimt 
1/2 Zitrone
Petersilie oder Koriander für das Topping

Zutaten für die selbstgemachte Kokosmilch (für 300 ml):
80 g Kokosraspel
300 ml kochendes Wasser 

Zubereitung:
Zuerst die Kokosmilch zubereiten (falls Ihr sie selbstmachen wollt): Dafür die Kokosraspel einfach in ein hohes Gefäß geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Das Ganze ca. 5 Minuten quellen lassen und anschließend mit dem Pürierstab gut durchmixen. Dann nochmal einige Minuten stehen lassen und erneut durchmixen. Alles durch ein Sieb drücken und die Flüssigkeit (logischerweise) auffangen.

In einem Topf das Rapsöl erhitzen und eine kleingeschnittene Schalotten darin andünsten.
Quinoa und Linsen unter fließendem Wasser gut abspülen, kurz abtropfen lassen und zu den Schalotten geben. Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. Diese ebenfalls zu dem Quinoa und den Linsen geben und andünsten. Kurkuma zufügen. Nach 3-4 Minuten mit der frisch gepressten Kokosmilch ablöschen und alles 20 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluss mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft schmecken und mit grob gehackten Kräutern wie Petersilie oder Koriander bestreuen. 
Habt Ihr schon Erfahrungen mit One-Pot-Gerichten gemacht?
Erzählt mal! 
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Montag, 3. Oktober 2016

Butternusskürbis aus dem Ofen mit Honig & Feta

Mit dem Herbst kommt auch wieder die herrlich orange-leuchtende Kürbiszeit!
Das macht den Abschied vom Sommer gleich ein wenig einfacher, nicht wahr?
Das erste Kürbisrezept in diesem Jahr ist auch zugleich meine Lieblingszubereitungsart vom Kürbis: Backofen-Kürbis!
Normalerweise mariniere ich ihn nur mit etwas Olivenöl, Meersalz und Oregano. Aber dieses Mal habe ich es mit Honig, Feta und Petersilie gemacht und finde es mindestens genauso klasse!
Das Einzige was nicht ganz so klasse ist, ist das Schneiden des Kürbisses, weil es schon ganz schön anstrengend sein kann. Also nehmt Euer bestes Messer, okay? 😉
Zutaten für ein kleines Blech:
1/2 Butternuss-Kürbis, geschält und in kleine Würfel geschnitten
50 g Feta, zerbröselt
1-2 TL Honig
Meersalz
1-2 EL Olivenöl 
Frische Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:
In einer großen Schüssel das Öl mit Meersalz verrühren. Den gewürfelten Kürbis dazugeben und alles miteinander vermischen, dass der Kürbis mit dem Dressing vermischt ist.
Alles auf ein Backblech geben und bei 200°C für ca. 20-30 Minuten (es kommt hier drauf an, wie groß Eure Würfel sind) backen, bis er butterweich ist.
Zum Schluss den Honig mit einem Löffel über den Ofenkürbis verteilen und die frische Petersilie sowie den zerbröselten Feta darüber streuen. 
Fertig!
Was ist Euer liebstes Kürbirezept?


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