Am zweiten Weihnachtstag habe ich mich in die Küche gestellt und Schupfnudeln gemacht. Tags zuvor gab es Semmelknödel (Rezept folgt!) und am nächsten Tag hatte ich Lust eine neue Sättigungsbeilage zuzubereiten. Im Alltag bleibt man ja oft an Kartoffeln, Nudeln und Reis hängen, da kann man an Festtagen oder am Wochenende ja mal ein bisschen Abwechslung hineinbringen, was meint ihr?
Dabei sind die Schupfnudeln hier gar nicht so zeitintensiv. Man kocht die Kartoffeln, presst sie, lässt sie auskühlen. Danach mengt man Mehl hinein und ein Ei und kann direkt die Schupfnudeln formen und anbraten. Kochen tue ich sie nicht, wenn man sie nur anbrät (ohne Vorkochen) werden sie nämlich viel knuspriger! 😋
Mit wenigen Zutaten - tolle Beilage - gar nicht so aufwendig, wie man denkt!
Zutaten für zwei als Hauptgericht oder vier als Sättigungsbeilage:
500 g Kartoffeln (auch vom Vortag möglch)
200 g Mehl + etwas mehr zum Bestäuben
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Ei
Fett (Butter oder Rapsöl) zum Anbraten
Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken oder stampfen. Salzen und pfeffern und nach Belieben Muskat zufügen. Die Kartoffeln auskühlen lassen bevor das Ei untergemischt wird. Anschließend portionsweise das Mehl unterkneten (geht am besten mit den Händen) bis der Teig nicht mehr so arg klebt. Der Teig kann
direkt weiterverarbeitet werden oder auch noch bis zu Verwendung
kaltgestellt werden, meist lässt er sich dann besser verarbeiten. Den Teig zwischen den Händen zu Schupfnudeln rollen. Bevor man die Schupfnudeln auf einen Teller setzt, diese ein wenig mit Mehl bestäuben, da sie sonst schnell am Teller kleben bleiben.
Eine Pfanne mit Fett erhitzen und die Schupfnudeln einzeln hineinsetzen. Einige Minuten von unten knusprig anbraten und anschließend schwenken. Nach einigen Minuten hat man knusprige Schupfnudeln.


Hallo,
AntwortenLöschendas ist ja eine tolle Idee zur Verwertung von übrig gebliebenen Kartoffeln. Das hab ich nämlich öfter, vielleicht mache ich ja bald mal Schupfnudeln!
Gruss,
Sarah
Es lohnt sich auf jeden Fall, liebe Sarah! :-)
LöschenViele Grüße
Patricia
Klasse, dass sie gleich in der Pfanne landen dürfen, ohne zu kochen. Pellkartoffeln stehen bei mir häufig in der Reserve, dann ist das ein schnelles Essen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sigrid
Ja, Kartoffeln hat man oft übrig, da kommen Resteverwertungsrezepte immer gut :-)
LöschenLiebe Grüße
Patricia