Dienstag, 12. Juli 2016

Knuspriger Bratreis mit Frühlingszwiebeln & Erbsen

Wisst Ihr wovon ich mich immer viel zu viel mache? 
Von Reis und Gedanken. Da habe ich echt immer zu viel von ;)
Beim Reis ist das aber nicht weiter schlimm. Damit könnt Ihr prima diese schnelle und knusprige Reis-Pfanne machen!  Bei den Gedanken...na ja :P

Ich muss aber dazu sagen, dass ich auch absoluter Reis-Fan bin (wie man vielleicht schon am Risotto, Reisbratlingen und Reissalat erkannt hat ;)
Und an den folgenden reislastigen Rezepten merken wird...
Ich habe hierfür Vollkorn-Basmatireis verwendet, da der Naturreis an sich schon etwas körniger ist als der normale oder die Parboiled-Variante. 

Parboiled-Reis enthält im Gegensatz zu den herkömmlichen Langkornreis noch wertvolle Inhaltsstoffe aus dem Reiskorn. Dies ist möglich, da der entspelzte und unpolierte Reis hier mit Wasserdampf unter hohen Druck behandelt wird. Vorher werden die Reiskörner eingeweicht (um Vitamine & Mineralstoffe zu lösen). Durch den hohen Druck werden diese Inhaltsstoffe ins Innere des Reiskorns gepresst und im weiteren Verlauf wird die Oberflächenstärke gehärtet. So gehen beim anschließenden Kochen im Salzwasser keine wertvollen Mineralstoffe und (wasserlösliche) Vitamine verloren. Falls Ihr also lieber weißen Reis statt Naturreis esst, dann probiert doch mal die Parboiled-Variante.
Glutenfrei - Resteverwertung  - kunterbunt & knusprig

Zutaten (für 1 Portion):
ca. 180 g gekochter Reis (vom Vortag)
100 g grüne Erbsen (bei mir TK)
100 g Möhren
2 Frühlingszwiebeln
1 Ei
1 kleiner Schuss Milch (geht aber auch ohne)
Salz, Pfeffer
1 EL Butter

Zubereitung:
Die Butter in der Pfanne schmelzen. Den gekochten Reis zufügen und alles mindestens 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. In der Zwischenzeit Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, das untere Ende entfernen und in Scheiben schneiden.
Möhren und Erbsen zum Reis geben.
Ei und Milch miteinander verrühren. In der Pfanne den Reis etwas zusammen schieben und das verklepperte Ei auf die freie Fläche gießen. Das Ei stocken lassen und anschließend mit dem Reis vermischen.
Nun die Frühlingszwiebeln zufügen und nach Geschmack würzen.
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Mittwoch, 6. Juli 2016

Sommerliche Pasta mit Tomate-Mozzarella und...Pfirsich!

Diese Kombi, also Tomate-Mozzarella UND Pfirsich habe ich erst letztes Jahr während meines Praktikums in einer Klinik kennen gelernt. Dort durfte ich nämlich fleißig in der Lehrküche mithelfen und dort haben wir auch unter anderem so einen Tomaten-Pfirsich-Salat mit Mozzarella gemacht! :)
Die Pasta habe ich aber selbst untergeschummelt. Ein bisschen Sättigungsbeilage in Form von Kohlenhydraten muss sein ;)
Der Pfirsich macht den Salat noch ein bisschen frischer und sommerlicher und gepaart mit Mozzarella und frischen Basilikum ist es eine Wucht! #BÄM

Macht Euch am besten gleich zwei Portionen, dann könnt Ihr den Rest am nächsten Tag mit zur Uni nehmen und Eure Kommilitonen neidisch machen, hehe :P
Zutaten (für 1 Portion)
100 g Nudeln (bei mir waren es diesmal glutenfreie Reisnudeln)
1 große Tomate
1 Pfirsich
1/2 Kugel Mozzarella
1 EL natives Olivenöl
1/2 EL Apfelessig (oder den Essig, denn Ihr vorrätig habt)
Salz & Pfeffer
frischer Basilikum (Menge nach Belieben)
1 TL italienische Kräutermischung (Oregano, Majoran, Thymian, Rosmarin

Zubereitung:
Während die Nudeln im Salzwasser vor sich hinkochen, könnt Ihr den Tomaten-Mozzarella-Salat machen. Dafür einfach die Tomate und den Pfirsich waschen. Tomate in kleine Stücke schneiden. Pfirsich entsteinen und ebenfalls klein würfeln.
Beides in eine Schüssel geben. Mit wenig Salz, etwas Pfeffer, Essig und den italienischen Kräutern mischen.
Den Mozzarella nun in kleine Stückchen zerpflücken und hinzufügen. Das Olivenöl obendrüber geben und alles vorsichtig unterheben.
Wenn die Pasta al dente ist, das Wasser abgießen und die Nudeln mit dem Tomaten-Pfirsich-Salat vermischen und auf einem Teller anrichten.
Zuletzt den mit dem frischen Basilikum anrichten.
Fertig ist das kleine Sommer-Mittagessen!
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Freitag, 1. Juli 2016

Vegane Erbsen-Haferflocken-Patties

Als ich das Rezept für diese grünen Erbsen-Patties bei Krisi's Blog gesehen habe, hätte ich sie am liebsten sofort nachgemacht. Blöderweise hatte ich keine Erbsen mehr vorrätig, beim nächsten Einkauf waren sie ausverkauft und darauf das Mal habe ich sie schlichtweg vergessen :o
Aber egal. Dafür habe ich sie innerhalb von einer Woche gleich zweimal gemacht, weil: super schnell gemacht und mit ganz wenigen Zutaten! :)
  Ihr braucht eigentlich nur Erbsen und Haferflocken und vorzugsweise Senf und Kräuter, das war's schon!
Ihr könnt die Patties so pur wegknabbern mit einem Salat oder Ihr bastelt daraus einen Burger deluxe mit Tomaten, frischen Basilikum und einem leckeren Brot oder Brötchen.
Im Gegensatz zu den bisherigen Patties sind diese hier auch vegan, d.h. es ist gar kein Ei zur Bindung nötig! :)
Am besten verdoppelt ihr das Rezept gleich, dann habt Ihr für den nächsten Tag noch welche ;) 
 
Vegan - Glutenfrei (bei entsprechenden Haferflocken) & Blitzschnell gemacht

Zutaten (für 3 Stück):
150 g Erbsen
50 g Haferflocken
1 TL Senf
etwas Kräutersalz & Pfeffer
Petersilie oder Basilikum (schmeckt beides!)

Zubereitung:
Zuerst die Erbsen im siedenen Salzwasser einige Minuten garen (sh. Verpackungshinweis ;)
Anschließend die Erbsen pürieren (es darf auch noch ein paar ganze Erbsen geben).
In einer Schüssel die restlichen Zutaten wie Haferflocken, Senf und Gewürze geben und mit den Erbsen vermengen, das geht am besten mit der Hand. 
Als nächstes aus der Masse drei Patties formen und in einer Pfanne mit etwas Rapsöl von beiden seiten bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten anbraten.

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Montag, 27. Juni 2016

Reisbratlinge aus nur 4 Zutaten! {Wenn es mal ganz schnell gehen muss}

Ich glaube, dass Rezept habe ich vor Jahren in einer Zeitschrift gesehen und einfach mal nachgemacht. Ich dachte gar nicht, dass sie so super werden, weil da ja kaum Zutaten drin sind ;-)
Aber mittlerweile weiß ich ja, dass man auch mit wenigen Zutaten verdammt köstliche Dinge kreiren kann! #manlerntsovielalsstudent
Diese Reisbratlinge mache ich seitdem regelmäßig. Immer dann wenn ich mal wieder Reis vom Vortag, ein glückliches & freilaufendes Ei und noch Frischkäse im Kühschrank habe.
(okay, meist leidet mein Kühlschrank unter akutem Frischkäse-Mangel. Also doch nicht so oft ;)
Aber sie gehen soooo verdammt schnell! Einfach alles Zutaten miteinander verrühren, dann in die Pfanne hauen das Ganze und braten. In der Zwischenzeit noch ein bisschen Gemüse und Salat geschnippelt und schon hat man eine leckere Mahlzeit gezaubert :)
Die Küchleins munden mir übrigens auch kalt. Vielleicht schmeckt Euch das ja auch?
vegetarisch -  eiweißreich - Resteverwertung


Zutaten (für 6 Stück):
200 g gekochter Reis (gerne vom Vortag)
100 g Frischkäse (ob Doppelrahm oder Balance ist Euch überlassen)
1 Ei
30 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 1050)
Salz & Pfeffer
Kräuter oder Gewürze nach Eurem Belieben

Zubereitung:
Den Reis mit Frischkäse und dem Ei verrühren. Mehl, Salz und Pfeffer und optional andere Gewürze ebenfalls unterrühren (es nicht komplett flüssig sein, eher fest).
Die Masse nun in 6 Portionen teilen - einfach mit einem Esslöffel kleine Häufchen in die Pfanne geben -  und mit wenig Öl von beiden Seiten einige Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.
Dazu gab es bei mir einen Rohkosttelller bestehend aus Salat, Möhren, Tomate und on top ein paar geröstete Kürbiskerne.

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Donnerstag, 23. Juni 2016

Spargel-Pasta-Pfanne mit cremiger Orangen-Sauce

Eigentlich müsste ich jetzt gerade lernen. Aber Ihr wisst: Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Handlungen. Also habe ich das Skript mal kurz beiseite gelegt und tippe schnell das Rezept für diese cremige Nudel-Pfanne mit Spargel & Orangensauce ab.
(Danach widme ich mich auch wieder den Pflichten eines Studenten ;)
Warum schnell?
 Na, morgen ist Stichtag! 
Die Spargel-Saison hat dann schon wieder ein Ende...
Deshalb habe ich mir gestern noch schnell ein Bund grünen Spargel auf dem Wochenmarkt gesichert.

Und da ich dieses Rezept bis zum nächsten Jahr in der Warteschleife versauern lassen muss, blogge ich es nochmal jetzt ganz schnell ;)


Vegetarisch - cremig dank Frischkäse oder Sahne


Zutaten (für 1 Portion):
100 g Nudeln Eurer Wahl 
250 g (grüner) Spargel
100 ml Orangensaft
2 EL Frischkäse (oder Sahne)
Salz & Pfeffer
1 gute Msp. Kurkuma (oder Safran)
1 TL Butter

Zubereitung:
Zuerst die Nudeln im siedenden Salzwasser al dente kochen.
Währenddessen den Spargel schälen. Bei grünem Spargel reicht es, wenn Ihr das untere Drittel schält, den weißen solltet Ihr besser komplett schälen.
Die Spargelstangen anschließend in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und ebenfalls im siedenden Salzwasser garen, für ca. 5-7 Minuten (weißer Spargel braucht etwas länger mit ca. 10-12 Minuten).
Sobald die Nudeln und der Spargel gar sind, das Wasser abschütten und im Sieb abtropfen lassen.
In einer Pfanne Butter schmelzen und die Nudeln und das Gemüse darin schwenken.
Alles beiseite schieben und den Frischkäse zufügen. Sobald dieser geschmolzen ist, den Orangensaft zufügen und Kurkuma. Die drei Komponenten miteinander verrühren und dann mit Nudeln und Spargel mischen, sodass alles von der cremigen Sauce umgeben ist.
AUf einem Teller anrichten und das letzte Spargelgericht des Jahres in vollen Zügen genießen!
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Montag, 20. Juni 2016

Leichter Matjessalat mit Apfel & Rote Bete

Die Matjes-Saison hat begonnen!
Am Dienstag wurde sie in Hamburg ganz offiziell eingeläutet. 
Passend dazu habe ich heute einen leichten und erfrischenden Matjessalat für Euch und zwar mit rote Bete, Apfel und Kartoffeln. Statt eines doch meist recht fettigen Creme-Fraiche-Dressing habe ich wieder einmal meinen geliebten Naturjoghurt als Topping zweckentfremdet ;) 
Der Matjes gehört wie Ihr vielleicht schon wisst zu den Fettfischen. Fettfisch hört sich nicht gerade nett an, aber wenn man bedenkt, dass es hierbei um die guten Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) handelt, ist der Name gar nicht so abwertend zu verstehen oder?

Und wer sich jetzt fragt "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Matjes und Hering? Sind ja beides ziemliche kalte und salzige Genossen", dem sei gesagt: Ein Matjes ist ein Hering, der noch nicht gelaicht hat.
#wenndochnurallessoeinfachzuerklärenwäre

Generell ist es bei Fischen ja so, dass diese wegen der noch funktionsfähigen Enzyme (auch wenn die Fische nicht mehr am Leben sind) sehr schnell verderblich sind.
Der Matjes wird nach der Schlachtung auch fast vollständig ausgenommen. Bis auf die Bauchspeicheldrüse und einige Teile des Darms. Diese verbleiben weiterhin im Fisch, denn sie sind zuständig für die weitere Reifung und Aromenbildung.
Bei der Reifezeit unterscheidet man zwischen dem Matjeshering, der nur mild gesalzen und somit nur kurz haltbar ist und dem Salzhering. Dieser zeichnet sich durch eine deutlich längere Haltbarkeit aus, bedingt durch eine stärkere Salzkonzentration.

Beim Matjes finde ich besonders gut, dass er aus heimischen Gewässern stammt, also unserer Nordsee.

So, aber jetzt mal Butter bei die Fische und auf zum Rezept ;) 

 Reich an Ω-3-Fettsäuren - gut vorzubereiten - erfrischend

Zutaten (für 1 Portion):
1 - 2 Matjesfilets
200 g Kartoffeln (gerne auch vom Vortag)
2 kleine Rote Bete (vakuumiert)
1/2 Apfel
1 Frühlingszwiebel
50 g Salatmischung
100 g Vollmilchjoghurt

Zubereitung:
Zuerst die Kartoffeln im siedende Salzwasser garen oder in einem Topf mit Dämpfeinsatz dämpfen (die Dämpfmethode ist zu bevorzugen, da hier der Nährstoffverlust sehr viel geringer ist).
Währenddessen die rote Bete in Scheiben schneiden und vierteln.
Den Apfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.
Den Salat waschen, abtropfen lassen und auf einem Teller verteilen.
Die Matjesfilets in schmale Streifen schneiden.
Frühlingszwiebel waschen, das untere Ende abschneiden und kleine Ringe schneiden.
Wenn die Kartoffeln gar sind, schälen und in Scheiben schneiden.
Das vorbereitete Gemüse und die Apfelwürfel nun auf das Salatbett anrichten.
Den Matjes darüber geben, ebenso den Joghurt
Wer will kann alles miteinander vemengen (sieht dann nur nicht so schön aus ;)
 
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